Nach oben
Google Product Vorschau
Cover des Buches 'Der weiße Tiger'
Toptitel

Adiga, Aravind

Der weiße Tiger

Roman

12. Auflage 2010. 319 S.: Gebunden

C.H.BECK ISBN 978-3-406-57691-1

Auch als E-Book lieferbar.

Von Aravind Adiga. Aus dem Englischen von Ingo Herzke

Erschienen: 29.07.2008, sofort lieferbar!

19,90 €   inkl. MwSt.
In den Warenkorb

Versandkostenfrei

Mehr zum Buch

Booker Prize 2008

"Klug, provozierend, atemberaubend: ein grandioses Romandebüt über globalisierte Menschen in Indien, der größten Demokratie der Welt."
Fiona Ehlers, Kultur Spiegel


Balram Halwai ist ein ungewöhnlicher Ich-Erzähler: Diener, Philosoph, Unternehmer, Mörder. Im Verlauf von sieben Nächten und in der Form eines Briefes an den chinesischen Ministerpräsidenten erzählt er uns die schreckliche und zugleich faszinierende Geschichte seines Erfolges – der ihm keineswegs in die Wiege gelegt war. Balram – der „weiße Tiger“ – kommt aus einem Dorf im Herzen Indiens. Seine düsteren Zukunftsaussichten hellen sich auf, als er, der klügste Junge im Dorf, als Fahrer für den reichsten Mann am Ort engagiert wird und mit ihm nach Delhi kommt. Hinter dem Steuer eines Honda City entdeckt Balram – und wir mit ihm – eine neue Welt. Balram sieht, wie seinesgleichen, die Diener, aber auch ihre reichen Herren mit ihrer Jagd nach Alkohol, Geld, Mädchen und Macht den Großen Hühnerkäfig der indischen Gesellschaft in Gang halten. Durch Balrams Augen sehen wir das Indien der Kakerlaken und Call Center, der Prostituierten und Gläubigen, der alten Traditionen und der Internetcafés, der Wasserbüffel und des mysteriösen „weißen Tigers“.
Mit seinem ebenso unwiderstehlichen wie unerwarteten Charisma erzählt uns Balram von seiner Flucht aus dem Hühnerkäfig, dem Sklavendasein – eine Flucht, die ohne Blutvergießen nicht möglich ist.

Eine Geschichte voller sprühendem Witz, Spannung und fragwürdiger Moral, erzählt in einem unnachahmlichen und fesselnden Ton. Keine Saris, keine exotischen Düfte und Gewürze, keine Tabla-Musik und Maharadschas – dies ist das Indien von heute. Und mehr als das. In seiner Kritik am Sklavendasein ist es ein Angriff der dritten auf die erste Welt. Amoralisch und respektlos, anrührend und absolut zeitnah.

Mehr dazu

Leseprobe:
Leseprobe
Herunterladen - Adobe PDF (424,17 KB)
Hörprobe [09:42m]
Die Leseprobe - für Sie vorgelesen
Audioproduktion: www.literaturcafe.de
Hörprobe downloaden [4,45 MB]
Sie benötige das Plugin Adobe Flash Player um die Hörprobe abzuspielen.