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Cover des Buches 'Jürgen Ponto'

Ahrens, Ralf / Bähr, Johannes

Jürgen Ponto

Bankier und Bürger
Eine Biographie

2013. 348 S.: mit 36 Abbildungen und 3 Tabellen. In Leinen

ISBN 978-3-406-65581-4

Auch als E-Book lieferbar.

Von Ralf Ahrens und Johannes Bähr

Erschienen: 26.08.2013, sofort lieferbar!

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Jürgen Ponto war in den 1970er Jahren wohl die bedeutendste Bankierspersönlichkeit der Bundesrepublik. Ralf Ahrens und Johannes Bähr bieten anhand dieser ersten Biographie einen tiefen Einblick in seine Lebenswelt und sein berufliches Umfeld, die Spitze der deutschen Wirtschaft im Angesicht von Umbruch und Krise.
Die Biographie Jürgen Pontos ist die Geschichte eines Aufstiegs vom unbekannten Bankjuristen zum herausragenden Bankier und öffentlichen Repräsentanten der deutschen Kreditwirtschaft. 1969 zum Vorstandssprecher der Dresdner Bank berufen, wurde Ponto binnen kürzester Zeit zu einem der einflussreichsten Männer der deutschen Wirtschaft. Dabei blieb er stets eine Ausnahmeerscheinung: Der kommunikativ begabte Ponto entsprach weder dem traditionellen Rollenbild eines distinguierten Bankiers noch dem Klischee eines renditefixierten Bankmanagers. Als weltläufiger Sympathieträger an der Spitze der Dresdner Bank verkörperte er geradezu Imagewandel, Modernisierung und Internationalisierung einer traditionsreichen Großbank. Ponto war zugleich eine zentrale Figur in der "Deutschland AG", der hochgradigen Verflechtung von Banken, Versicherungen und Großindustrie. Er fungierte als prominenter Kritiker wie als respektierter Berater der Politik. Zugleich war der Bankier ein kunstsinniger Bürger, der mit seiner Familie in einem auch künstlerisch geprägten Umfeld lebte und sich in der Kulturförderung engagierte. Pontos exponierte Stellung in der bundesdeutschen Wirtschaft und Gesellschaft ließ ihn im Juli 1977 zum Ziel eines tödlichen Anschlags von Terroristen der RAF werden.

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Vorwort

1. Einleitung

2. Herkunft, Jugend und Studienzeit

3. Vom Volontär zum Vorstandssprecher
Ein Bankjurist mit Karrierepotenzial
Der Weg an die Spitze

4. Ponto und die Dresdner Bank
Imagepolitik
Die Reorganisation der Dresdner Bank
Kooperation und Konkurrenz: Die Dresdner Bank im Wettbewerb
Der Sprecher als «Botschafter»:
Der Ausbau des internationalen Bankgeschäfts

5. Ponto und die «Deutschland AG»
Renommee und Konkurrenz
Loyalität und Pragmatismus '
Industriepolitik «Keine Angst vor Auslandskapital»:
Die Quandt-Kuwait-Transaktion von 1974

6. Ponto und die Politik
Die «Macht der Banken» und die Verantwortung des Bankiers
Der Bankier als Politiker? Kontakte, Positionen und Interventionen

7. Kulturbürger und Generalist
Der Freund der Musen
Persönlichkeit, Familie und Freunde

8. Tod und Nachleben
Der Mord
Pontos Erbe in der Dresdner Bank
Das Gedenken an Jürgen Ponto und die Jürgen Ponto-Stiftung

9. Schlussbetrachtung

Anhang
Anmerkungen
Quellen und Literatur
Abbildungsnachweis
Personenverzeichnis

"Ein sehr gut lesbares, durchaus wohlwollendes, aber keineswegs unkritisches Bild des Bankiers Jürgen Ponto."
Boris Gehlen, Historische Zeitschrift, Juni 2015

"Die Biografie (...) liefert eine enorme Fülle von Materialien und einen Detailreichtum, anhand deren sich nachvollziehen lässt, wie sehr sich die Wirtschaft Westdeutschlands Ende der Sechziger- und Anfang der Siebzigerjahre im Umbruch befand."
Patrick Marcolli, Basler Zeitung, 9. November 2013

"Ralf Ahrens und Johannes Bähr erzählen nicht die Geschichte des Opfers, die beiden Autoren nehmen die wenig bekannte Geschichte des Machers in den Blick."
Christiane Florin, Deutschlandfunk, 2. September 2013

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