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Bauer, Richard

Geschichte Münchens

Vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Von Richard Bauer

sofort lieferbar!

2. Auflage 2005. 224 S.: mit 85 Abbildungen, davon 50 in Farbe. Gebunden

ISBN 978-3-406-51028-1

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Richard Bauer wirft in dieser reich bebilderten Geschichte Münchens einen konzentrierten Blick auf die Entwicklung der Hauptstadt Bayerns vom Mittelalter bis zur unmittelbaren Gegenwart. Er zeigt die unterschiedlichen Gesichter, die der Stadt von ihren Herrschern und Politikern gegeben wurden, und zeichnet so ein spannendes, vielseitiges Portrait Münchens.
„Isarathen“ oder „Heimliche Hauptstadt“ – in diesen Bezeichnungen Münchens drückt sich der ehrgeizige und anspruchsvolle Charakter der Stadt aus. Jeder Herrscher, sei es Kaiser Ludwig der Bayer, Kurfürst Maximilian I. oder König Ludwig I., gab München ein eigenes Gesicht. In vielen Fällen führte der Geltungsdrang der Landesherren zu überzogenen Ansprüchen an die Rolle Münchens. Gleichzeitig verdankt die Hauptstadt Bayerns gerade diesem Ehrgeiz ihre kulturelle Blüte. Ein prominentes Beispiel ist die Vision König Ludwigs I. (1825–1848) vom „Isarathen“. Die Bauten, mit denen er sich ein Denkmal setzte, prägen bis heute maßgeblich das Stadtbild: so zum Beispiel die Glyptothek, Feldherrnhalle, Staatsbibliothek sowie die Pinakotheken. Von den Nationalsozialisten wurde München als „Hauptstadt der Bewegung“ instrumentalisiert und städtebaulich entsprechend verändert. Nach 1945 setzte man alles daran, diese Eingriffe in das Stadtbild wieder zu eliminieren. Der Band schließt mit den wichtigsten Ereignissen der jüngeren Geschichte der „Heimlichen Hauptstadt“, in denen sich weiterhin der ständige Wunsch nach großartiger Selbstdarstellung spiegelt – von der Sommerolympiade 1972 bis zur Eröffnung der Pinakothek der Moderne im Jahr 2002.

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Vorwort

Die geographische Ausgangslage

Der Verleugnete Bischof
Der Augsburger Regalienspruch Friedrich Barbarossas von 1158
Die bischöfliche Stadt und das Haus Wittelsbach nach 1180
Bürgerschaftliche Verselbständigung und erstes Judenpogrom

Die Kaiserliche Attitüde
1315-1347: Herzoglicher Zentralort oder Reichshauptstadt?
Traum und Trauma des wittelsbachischen Kaisertums
Bürgerlicher Wohlstand und dynastische Selbstdarstellung im 15. Jahrhundert
Die Frauenkirche als religiöses und dynastisches Zentrum Münchens
1505: München als Haupt- und Residenzstadt des wiedervereinigten Bayern

Das "Deutsche Rom"
1522: Die Einheitlichkeit der Konfession
Der jesuitische Standpunkt
Die vom Fürsten vereinnahmte Stadt
Die Wächterfunktion des Stadtherrn nach1618
Der Bürger als Statist - die Zeit des Absolutismus
1745-1799: Aufklärung und mißverstandene Reformen
1802: Das Ende der exklusiven Katholizität und die Klostersäkularisation

"Isar-Athen"
1806: Hauptstadt einer bayerischen Monarchie
Die königlichen Initiativen
1848: Die Entfremdung zwischen Bürgern und König
Der Bürger als Stadtherr - die erfolgreichen Jahrzehnte nach 1870
1918: Die Revolution des Kurt Eisner

Exerzierplatz politischer Extremisten
Die Münchner Räterepublik von 1919
1923: Der Hitler-Putsch und die Folgen

Kultisches Zentrum des "Dritten Reichs"
Machtübernahme und Machterhalt der Nationalsozialisten
1935: "Hauptstadt der Bewegung"
Die "Stadt der Deutschen Kunst"
Die Vertreibung und Ermordung der Münchner Juden

Die Trümmerstadt
1942-1945: Der Luftkrieg gegen München
Der Neubeginn 1945
Der Wiederaufbau Münchens

Von Deutschlands "heimlicher Hauptstadt" zur Olympiastadt
1947: Das "Millionendorf"
Olympischer Lorbeer und der Schritt in 21. Jahrhundert

Anhang
Literaturauswahl
Bildnachweis
Personenregister