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Cover des Buches 'Emanuel Schikaneder'
Toptitel

Baur, Eva Gesine

Emanuel Schikaneder

Der Mann für Mozart

2012. 464 S.: mit 85 Abbildungen. Gebunden

ISBN 978-3-406-63086-6

Auch als E-Book lieferbar.

Von Eva Gesine Baur

Erschienen: 08.03.2012, sofort lieferbar!

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Dass er das Libretto zu Mozarts letzter Oper, der Zauberflöte, schrieb, hat seinen Namen unvergesslich gemacht. Seinen Zeitgenossen aber war er aus ganz anderen Gründen ein Begriff: als waghalsiger Unternehmer, revolutionärer Theatermacher und frecher Kampfgeist, der sich mit Goethes Schwager Vulpius ebenso anlegte wie mit Kritikern und der Obrigkeit.
Seine Karriere begann ganz unten. Schikaneder war ein Lakaiensohn. Doch er wurde zu einem Universaltalent: Bühnendichter und Theaterdirektor, Tänzer und Regisseur, gefeierter Darsteller des Hamlet und Sänger des ersten Papageno. Kein Theatermann seiner Zeit besaß mehr Instinkt für das Populäre, mehr Sinn für Bühnenmagie durch die neuesten Techniken und Erfindungen, mehr Mut für Experimente. Schikaneders Freilichtaufführungen mit Kutschen, Pferden und Feldlagern, seine Dramen mit brennenden Schlössern und fliegenden Walküren, seine Lustspiele voll Drastik und Erotik machten ihn berühmt.

Stärker als die wenigen ganz großen Genies erhellt eine Gestalt wie Schikaneder die eigene Epoche, weil die Achterbahn seiner Existenz durch alle Wirklichkeiten führt, die erbärmlichen, die schrillen und die funkelnden.

Zum Schikaneder-Jahr 2012 legt Eva Gesine Baur eine Biographie Emanuel Schikaneders vor, der am 21. September 1812 in bitterster Armut starb.

Mehr dazu

I. Wien 1812
Begräbnis dritter Klasse

II. Straubing, Regensburg und Innsbruck 1751–1775
Kind der Wunder

III. Augsburg, Stuttgart und Nürnberg 1776–1779
Fahrendes Gesindel

IV. Laibach, Klagenfurt, Linz & Salzburg 1779–1781
Das Populäre

V. Graz, Pressburg, Buda, Pest und Wien 1781–1785
Lärm machen

VI. Augsburg, Memmingen und Regensburg 1786–1789
Öffentliche Gerüchte

VII. Wien 1789–1790
Entsetzliche Kosten

VIII. Wien 1791
Wie sehr diese Oper steigt

IX. Wien 1792–1795
Hass und Verfolgung

X. Wien 1796–1800
Wirklich nichts als Schikane

XI. Wien, Oberösterreich und Karlsbad 1801–1802
Kennt sein Publikum

XII. Wien und Nußdorf 1803–1806
Kalt aufgenommen

XIII. Brünn, Wien, Budapest und Steyr 1807–1811
Zu spät

Anhang
Anmerkungen
Literaturauswahl
Abbildungsnachweis
Personenregister

„Baurs Formulierungskunst macht das Studium dieser Biographie zum wahren Vergnügen.“
Josef Dahlberg, Die Tonkunst, Oktober 2014

Leseprobe:
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