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Brunnermeier, Markus K./ James, Harold / Landau, Jean-Pierre

Euro

Der Kampf der Wirtschaftskulturen

Von Markus K. Brunnermeier, Harold James und Jean-Pierre Landau. Aus dem Englischen übersetzt von Thorsten Schmidt

Erscheint am 27. Januar 2018, vorbestellbar, wir liefern bei Erscheinen

2018. Rund 560 S.: mit ca. 21 Abbildungen. Gebunden

ISBN 978-3-406-71233-3

ca. 29,95 €   inkl. MwSt.
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Etliche Beobachter sind der Ansicht, dass der Euro die aktuelle Krise nicht überleben wird. Anders die Ökonomen Markus Brunnermeier und Jean-Pierre Landau, ein Deutscher und ein Franzose, sowie der britische Wirtschaftshistoriker Harold James. Sie sehen ein Kernproblem des Euro in den unterschiedlichen Wirtschaftskulturen der Euroländer, insbesondere Deutschlands und Frankreichs, die es zu überwinden gilt. Seit der Eurokrise setzen die Mitgliedsländer wieder auf nationale Lösungen, statt gemeinsame Antworten auf die europäischen Probleme zu suchen. Der Kampf der Wirtschaftskulturen ist entbrannt. Während das föderal geprägte Deutschland in der Fiskalpolitik auf starren Regeln beharrt, verlangt das zentralistische Frankreich Stimulusprogramme und eine flexible Handhabung, die den Regierungen Ermessensspielräume lässt. Für die Deutschen sind Finanzierungsengpässe vorwiegend auf Insolvenzprobleme zurückzuführen, die struktureller Reformen bedürfen, wogegen die Franzosen sie als temporäre Liquiditätsprobleme ansehen, die mit einer staatlichen Überbrückungsfinanzierung zu bewältigen sind. Dieses Buch plädiert für die Überwindung dieser Frontstellungen zugunsten einer gemeinsamen europäischen Wirtschaftskultur. Es verbindet ökonomische Analyse und ideengeschichtliche Reflexion und entwirft einen Fahrplan für Europas Zukunft.

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"Wahrer Glücksfall, dass sich hier drei Autoren zusammengefunden haben, deren jeweiliges Expertenwissen sich in idealer Weise ergänzt […] spannend und unterhaltsam präsentiert"
Karlhans Sauernheimer, fachbuchjournal, August 2017