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Cover des Buches 'Armut in Deutschland'
Toptitel

Cremer, Georg

Armut in Deutschland

Wer ist arm? Was läuft schief? Wie können wir handeln?

2016. 271 S.: mit 7 Schaubildern. Klappenbroschur

ISBN 978-3-406-69922-1

Von Georg Cremer

Das Werk ist Teil der Reihe:
(C.H.Beck Paperback; 6244)

Erschienen: 19.09.2016, sofort lieferbar!

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Armut ist ein drängendes Problem in Deutschland, doch rituelle Empörung führt nicht zu politischem Handeln. Georg Cremer räumt mit einigen verbreiteten Irrtümern und Fehlinterpretationen auf und zeigt, wo die Probleme wirklich liegen. Er legt dar, wo der Sozialstaat sich selbst im Weg steht, und plädiert für einen breiten Ansatz der Armutspolitik. Dabei geht es um eine Politik die Menschen hilft, ihre Potenziale zu entfalten, und die Teilhabe ermöglicht.

Die Armutsdebatte in Deutschland nützt den Armen nicht. Sie bietet keine Orientierung darüber, wie Armut wirksam zu bekämpfen ist. Die Superlative der Skandalisierung rütteln nicht auf, sondern stumpfen ab. Und sie befördern die Angst in der Mitte der Gesellschaft, die sich ohnehin bereits im Abstieg wähnt. Das schadet den Armen, denn gegen der Widerstand der Mitte ist Menschen am Rande der Gesellschaft nicht wirksamn zu helfen. Das Buch wirft einen nüchternen Blick auf die Problemzonen und Herausforderungen der Armutspolitik und macht konkrete Vorschläge, wie Armut zu bekämpfen ist.

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Inhalt

1. Warum dieses Buch? Vorwort

2. Was bedeutet Armut in Deutschland?

3. Der eindeutige Trend: Die Einkommensungleichheit hat

zugenommen

4. Armut in einem reichen Land – Ein Skandal?

5. Hartz IV – Armut per Gesetz?

6. Hartz IV – Arm trotz Arbeit?

7. Zerfällt die Mittelschicht?

8. Altersarmut

9. Armut macht krank

10. Bildungsarmut ist (kein) Schicksal

11. Menschen am Rande: Chancen auf Arbeit?

12. Wie der Sozialstaat sich selbst im Weg steht

13. Flüchtlinge: Armut droht, wenn die Integration scheitert

14. Stückwerk für eine Sozialpolitik der Befähigung

15. Es gibt unendlich viel zu tun

Danksagung 241

Anmerkungen 243

Literaturverzeichnis 255

"Statt die Armutskeule zu schwingen, plädiert Cremer dafür, sich auf die zu konzentrieren, die tatsächlich und dauerhaft arm sind"
Ursula Weidenfeld, Deutschlandradio-Kultur, 6. Februar 2017

"Der Volkswirt analysiert nüchtern und genau die vielfältigen Ursachen von Armut, räumt mit Mythen auf und präsentiert Lösungsansätze, die von pauschalen Rezepten weit entfernt sind."
Hannoversche Allgemeine, 21. Januar 2017

"Die präzise Analyse und die Bereitschaft, über den reinen Sozialtransfer hinauszudenken, machen Georg Cremers Buch ebenso angenehm nüchtern wie anregend"
Benjamin Dierks, Deutschlandfunk, 2. Januar 2017

"Sein Buch interveniert zwischen den Fronten. Das macht es so unglaublich wertvoll [...] Das Buch geht weit über sich hinaus"
Bodo Hombach, Handelsblatt, 4. November

"ein weises Buch [...] entzaubert die Behauptungen, 'die Schere gehe immer weiter auseinader' und 'die Mittelschicht erodiere' als Mythen"
Andrea Nahles, 8. Oktober 2016

"[Cremers] Fazit lautet: Nur wer sich mit all diesem 'Klein-Klein' abmüht, kann tatsächlich etwas bewirken. Vielleicht es das, was beim Streit um den Mindestlohn übersehen wurde"
Kolja Rudzio, 6. Oktober 2016, Die ZEIT

"ein entschiedenes Plädoyer für einen aktivierenden statt alimentierenden Sozialstaat"
FAZ, 24. September 2016

"Cremers Buch ist beides: unaufgeregte Replik und faktengesättigte Fortführung der Debatte"
Rainer Woratschka, Der Tagesspiegel, 21. September 2016

"Hier hat sich einer ans Werk gemacht, der das deutsche Sozialsystem und den materiellen Zustand der Nation nicht nur aus Zahlen und Gesetzen kennt. Der Generalsekretär der Caritas hat die Not, die es in der Republik gibt, mit eigenen Augen gesehen. [...] Wer vor der nächsten Bundestagswahl sachlich mitdiskutieren und nicht auf die Halbwahrheiten der Wahlkämpfer von links bis rechts hereinfallen will, sollte sein Buch lesen."
Guido Bohsem, Süddeutsche Zeitung, 19. September 2016

"Statt sich in der Armutsdebatte zu erschöpfen, richtet Cremer sein Augenmerk auf den Sozialstaat, dessen Fehler sowie Ansätze zur Armutsbekämpfung."
Katharina Gröger, Börsenblatt, 30. Juni 2016

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