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Cover des Buches 'Der lange Sommer der Theorie'

Felsch, Philipp

Der lange Sommer der Theorie

Geschichte einer Revolte
1960-1990

3., durchgesehene Auflage 2015. 327 S.: mit 23 Abbildungen. Gebunden

ISBN 978-3-406-66853-1

Auch als E-Book lieferbar.

Von Philipp Felsch

Erschienen: 04.03.2015, sofort lieferbar!

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Theorie – von dem Wort ging seit den sechziger Jahren ein magisches Leuchten aus. Theorie war ein Glaubensartikel, eine Wahrheitsmaschine und ein Lebensstil. Doch woher kam die Faszination für die gefährlichen Gedanken? Philipp Felsch folgt in seinem grandios geschriebenen Buch den Hoffnungen und Irrwegen einer Generation, die sich in den Dschungel der schwierigen Texte begab. Für drei Jahrzehnte gehörte der Theorieband als Vademekum in jede Manteltasche. Es war die Zeit der apokalyptischen Meisterdenker, der glamourösen Unverständlichkeit und der umstürzenden Lektüreerlebnisse. In einer Welt, die im Kalten Krieg erstarrte, ging nur von großen Ideen Bewegung aus. Je schwieriger die Texte, desto intensiver die Lektüre, je abstrakter die Argumente, desto relevanter für die Wirklichkeit. Heute, wo die intellektuellen Energien von ’68 in schwach glimmende Substanzen zerfallen sind und viele der einstigen Akteure ihre Memoiren geschrieben haben, ist es Zeit zurückzublicken: Was war Theorie? In West-Berlin versorgte der Merve Verlag die Leser von den Kadern der Studentenbewegung über Spontis und Punks bis zu den Avantgarden des Kunstbetriebs mit ihrer Ration von wildem Denken. Philipp Felsch schreibt die Geschichte einer geistigen Revolte, indem er den Abenteuern der Büchermacher und ihres Umfelds folgt. Vor allem aber vertraut er sich der Geschichte ihrer Leser an, um eine Epoche wiederauferstehen zu lassen, in der das Denken noch geholfen hat.

Mehr dazu



"Brillant erzählt.“
Tagesspiegel, 5. Dezember 2015

"Es ist eine Geschichte, die Westberlin so erzählt, wie die Serie ‚Mad Men‘ es für New York tat.“
Tobias Rapp, Literatur Spiegel, Dez 15/Jan 16

„Eine Archäologie der Merve-Kultur als Lebensform, gleichzeitig ein spannender und höchst anregender Berlin-Roman.“
Mark Siemons, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 12. Juli 2015

"Meisterhaft gelungen, ein faszinierendes Kapitel der deutschen Ideengeschichte."
H SOZ KULT, 9. Juni 2015

"Rasant und brilliant (...). Felschs Buch ist ein Fest des Lesens (...)."
Reinhard Mehring, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, Juni 2015

"Elegant geschrieben und sehr gut verständlich."
Christof Meueler, die tageszeitung, 6. Juni 2015

"Ein Stück (west-)deutscher Kultur- und Geistesgeschichte, brillant erzählt."
Ralf Schlüter, art_Sammelrezension, Mai 2015

"Eine der aufregendsten und gleichzeitig anspruchsvollsten Neuerscheinungen des diesjährigen Bücherfrühlings."
Wilfried Mommert, dpa, 28. April 2015

"Äußerst lesenswert“
Gunnar Sohn, The European, 22. April 2015

"Mich hat das Buch sehr bewegt.“
Hans Ulrich Obrist, Das Magazin, 4. April 2015

"Ein wunderbar leichtes Buch.“
Hannoversche Allgemeine, 13. April 2015

"In seinem glänzend geschriebenen Buch lässt Felsch diese Faszination schwieriger Texte wieder lebendig werden.“
Klaus Bellin, Südwestrundfunk 2, 30. März 2015

"Eine Denk-, Stadt- und Kulturgeschichte zugleich."
Ronald Düker, Philosophie Magazin, Frühjahr 2015

"Mit leisem Witz und respektvollem Sicherheitsabstand."
Otto A. Böhmer, Frankfurter Rundschau, 24. März 2015

„Großartig.“
Mladen Gladic, Tagesanzeiger, 11. März 2015

„Grandios geschrieben!“
Deutschlandradio Kultur, März 2015

„Ein Glücksfall!“
Erhard Schütz, Der Freitag, 12. März 2015

„Eine hochspannende Lektüre.“
Eberhard Falcke, Bayern2, 7. März 2015

„Elegant, witzig, unsentimental, wenn auch nicht ohne Nostalgie.“
René Aguigah, Deutschlandradio Kultur, 10. März 2015

„Philipp Felsch hat einige Trouvaillen aus den Archiven geborgen, seine Darstellung lebt wesentlich von der Begeisterung des glücklichen Finders.“
Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung, 10. März 2015

„Eine anregende Mentalitätsgeschichte des Denkens.“
Andreas Bernard, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 8. März 2015

„Großartig.“
Mladen Gladic, Die Welt, 7. März 2015

„Eine elegant geschriebene, aufschlussreiche und kurzweilig zu lesende Geschichte.“ Helmut Mayer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4. März 2015

„Ungemein lesenswertes, Erkenntnis stiftendes und zugleich unterhaltsames Buch.“
Christoph Schroeder, KulturSpiegel, 28. Februar 2015

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