Nach oben
Google Product Vorschau
Cover des Buches 'Jacob beschließt zu lieben'
Toptitel

Florescu, Catalin Dorian

Jacob beschließt zu lieben

Roman

9. Auflage 2012. 404 S.: Gebunden

ISBN 978-3-406-61267-1

Auch als E-Book lieferbar.

Von Catalin Dorian Florescu

Erschienen: 23.02.2011, sofort lieferbar!

19,95 €   inkl. MwSt.
In den Warenkorb

Versandkostenfrei

Mehr zum Buch

In seinem neuen großen Roman erzählt Catalin Dorian Florescu die abenteuerliche Lebensgeschichte des Jacob Obertin aus dem schwäbischen Dorf Triebswetter im rumänischen Banat. Es ist eine Geschichte von Liebe und Freundschaft, Flucht und Verrat und darüber, wie die Fähigkeit eines Menschen zu lieben ihn über alles hinwegretten kann. Jacobs Geschichte - zeitlich zwischen dem Ende der 20er- und Anfang der 50er-Jahre angesiedelt - weitet sich zu einem Familienepos, in dem temporeich und in dichten, fantastischen Bildern das Schicksal der Obertins über 300 Jahre hinweg erzählt wird, beginnend mit dem 30jährigen Krieg in Lothringen.

Ende des 18. Jahrhunderts hatten sich Jacobs Vorfahren, wie viele Tausende Anderer aus Lothringen ein besseres Leben suchend, auf den gefährlichen Weg ins Banat gemacht, um ihr Glück zu finden und eigenes Land zu besitzen. Jacob wird mit dem Kampf um Macht und Besitz konfrontiert, wird vom eigenen Vater verraten und verliert seine erste Liebe. Doch immer wieder gibt es Menschen, die ihm helfen, die Wechselfälle der Geschichte - Diktaturen und Deportationen - mit ihren grotesken und katastrophalen Folgen zu überleben und einen neuen Aufbruch zu wagen.

In diesem zärtlichen und spannenden Buch bekommen wir auch ein atemberaubendes Konzentrat europäischer Geschichte geboten. Das Bild einer Welt, die nicht zur Ruhe gekommen ist.

 

Mehr dazu

"Es geht hier um eine Art von Spannung, die Geist und Seele erfasst. Catalin D. Florescu erweist sich als ein herausragender Meister der Erzählkunst."
Recklinghäuser Zeitung, 29. August 2012

"Der Autor spannt anhand einer Familiengeschichte einen weiten erzählerischen Bogen durch die Jahrhunderte. Historische Ereignisse werden in ihrer Wirkung auf das Leben der einfachen Menschen gezeigt. Hunger, Besitzstreben, Tod und Gewalt sind dabei die Koordinaten, nach denen jede Generation sich ausrichtet."
Carsten Hueck, Deutschlandradio Kultur, 18. Juli 2011

"'Jacob beschließt zu lieben' einen Heimatroman zu nennen, hieße, ihn zu banalisieren. Was sich hier zeigt, ist die Gattung des Heimatsehnsuchtsromans."
Christoph Schröder, taz, 25./26. Juni 2011

"'Jacob beschließt zu lieben' folgt einem ähnlichen Grundgedanken, gestattet sich aber noch mehr Freiheiten in Zeit und Raum, ist beweglicher, erfindungsreicher und fabulierwütiger."
Christoph Schröder, taz, 25. Juni 2011

"Dieses Buch verströmt den derben Duft eines randvollen Lebens, randvoll mit furchterregenden Schrecknissen und erstaunlichen Schönheiten, mit Lebenswendekatastrophen und stillen Glücken."
Dirk Pilz, Berliner Zeitung, 23. Juni 2011

"Catalin Dorian Florescu entfaltet Menschengeschichte wie ein Akkordeon und bringt Jahrhunderte zum Klingen, stark, farbig, grell."
Christine Richard, Aargauer Zeitung, 30. Mai 2011

"Er kennt die Abgründe, die im Menschen lauern, dem zwiespältigen Wesen aus Angst und Gier. Florescu zeichnet das Sittenbild einer archaischen Welt mit allen Schrecken und Schönheiten, Grausamkeiten und Zärtlichkeiten, eine Welt, in der den Bauern die Erde, der Acker, der Besitz alles bedeutet. Um ihn zu erhalten, sind sie imstande alles zu opfern."
Romain Leick, Der Spiegel, 7. Mai 2011

"Mit hinreißender Erzählkunst verwebt der 44-jährige in 'Jacob beschließt zu lieben' historische Fakten und individuelle Schicksale."
Marie-Louise Zimmermann, Berner Zeitung, 21. April 2011

"Niemand wird seines Lebens froh – aber das Buch endet mit einem großen Lachen seines Helden."
SWR2 Forum Buch, 10. April 2011

"Klein ist der Mensch angesichts des gewaltigen Unwetters, dass Catalin Florescu zu Beginn seines neuen Romans hinter der Grenze zu Ungarn aufziehen lässt. (...) Florescu ist nicht nur ein leidenschaftlicher, sondern auch ein sehr geschickter Erzähler. Das wird deutlich, wenn man die Motive seines Romans miteinander verschränkt: Er zeigt, wie sich die Obertins unentwirrbar mit den Zeitläufen verstricken. (...)
Klein ist der Mensch angesichts der übermächtigen Zeitläufe, groß aber sein Herz. In diesem Sinne ist Florescu mit seinem Familienepos ein Buch der Liebe gelungen."
Andreas Tobler, Tages-Anzeiger, 25. März 2011

"‘Ich will erzählen’, so Florescu. ‘Für mich ist es das höchste der Gefühle, wenn der Leser in meiner Vision des Lebens aufgeht.’ Und was ist seine Vision des Lebens? Eigentlich etwas ganz Einfaches: ‘Ich versuche, aufrecht und aufrichtig zu leben, nüchtern zu bleiben bei aller Verspieltheit, pragmatisch zu sein und gleichzeitig zu träumen.’
Diese scheinbaren Gegensätze vereint er in seiner Literatur und in seinem Leben – und so hat der Wanderer zwischen Ost und West in sich selbst schließlich doch eine Heimat gefunden."
Irene Binal, Börsenblatt, 17. März 2011

"Mit diesem Buch (…) liegt ein wahres Epos vor. (…) Er ist der geborene Erzähler, dieser Catalin Dorian Florescu. (…) Was Florescu in seinem Buch mit narrativem Furor vorführt, ist eine Geschichte von Gewalt und Verrat, von Armut und Verdüsterung, von Hunger und Durst. Dürre, Frost, Erdbeben, Seuchen und Überschwemmungen haben bereits die ersten Siedler heimgesucht."
Beatrice Eichmann-Leutenegger, Neue Zürcher Zeitung, 3. März 2011

"Wenn Catalin Dorian Florescu erzählt, blühen die Seiten."
Martin Amanshauer, Der Standard

Leseprobe:
Herunterladen - Adobe PDF (543,43 KB)