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Cover des Buches 'Franz Kafka'

Toptitel

Friedländer, Saul

Franz Kafka

2012. 252 S.: mit 12 Abbildungen. In Leinen

C.H.BECK ISBN 978-3-406-63740-7

Von Saul Friedländer. Aus dem Englischen übersetzt von Martin Pfeiffer

Erschienen: 23.08.2012, sofort lieferbar!

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Franz Kafka, der wohl enigmatischste Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, begegnet in diesem Buch dem sanften, aufmerksamen, kritischen Blick eines Autors von Weltrang. Saul Friedländer, selbst in Prag geboren und ein Leben lang Kafka-Leser, betrachtet ihn mit jener zärtlichen Unbestechlichkeit, die auch die unnachahmliche Meisterschaft seiner Geschichte des Holocaust ausmacht.
Friedländers Auge sieht manches, was selbst Jahrzehnte der Kafka-Forschung nicht wahrgenommen haben. Mit einer wundervollen Sprache und genauer Kenntnis der Werke, mit feinem Humor und genauer Beobachtungsgabe portraitiert Saul Friedländer Franz Kafka als Dichter der Scham und der Schuld. Er geht seinem Leben nach, befragt sein Judentum, analysiert die einzigartige Ironie

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Danksagung
Einleitung

Erster Teil       «Prag läßt nicht los ...»
Kapitel eins       Der Sohn
Kapitel zwei      «Der dunkle Komplex des allgemeinen Judentums»
Kapitel drei        Liebe, Sex und Phantasien

Zweiter Teil     «Der Lohn für Teufelsdienst»
Kapitel vier        Nachtfahrt
Kapitel fünf        Der Dichter und seine Welten
Kapitel sechs    Eine letzte Suche nach Sinn?

Anhang
Anmerkungen
Bildnachweis
Register

"glänzende Einführung, die ganz ohne das umständliche Kauderwelsch der Experten auskommt."
Franz Haas, Neue Zürcher Zeitung, 22. Januar 2013

"Friedländer (...) ist ein Spurensucher, wie ihn ein Autor wie Kafka verdient."
Wilhelm von Sternburg, Lesart, 3/2012

"Dieses Buch hat mehr zu bieten als ein paar zu starke Thesen. Es ist ein kleines Kafka-Kompendium, das in zentrale Motive und Konflikte einführt."
Wolfgang Schneider, Deutschlandradio Kultur, 16. Oktober 2012

"Friedländer (...) fordert die Kafka-Forschung heraus."
Patrick Bahners, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. Oktober 2012

"Friedländer hat ein Geheimtürchen in Kafkas Universum aufgemacht."
Ludger Heid, Jüdische Allgemeine, 11. Oktober 2012

"Einige neue Schneisen (...) in diesen enigmatischen Kosmos geschlagen und grundlegende Fragen aufgeworfen zu haben, bleibt aber das nicht unerhebliche Verdienst von Saul Friedländer."
Thomas Meissner, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. Oktober 2012

"Friedländer (...) betrachtet (...) den rätselhaftesten aller Dichter freilich nicht nur mit psychoanalytisch geschärftem, professionell kaltem Blick, sondern voll kluger Empathie und mit der unverzichtbaren Kenntnis jener Prager Welt, die Kafka nachhaltig prägte."
Gabriele Weingartner, Die Rheinpfalz, 10. Oktober 2012

"Friedländer zeigt souverän in eingehenden Werkanalysen, wie Kafka das, was ihm im Leben zu schaffen machte, in Literatur umsetzte."
Stuttgarter Zeitung, Literaturbeilage, 9. Oktober 2012

"Seine Untersuchungen zeugen von seiner genauen Kenntnis der Werke."
Axel Knönagel, dpa, 26. September 2012

"Friedländer wagt viel. Aber an keiner Stelle gleitet er ins schrill Spekulative oder gar Voyeuristische ab. Er sammelt die teilweise von Brod entstellten oder unterdrückten Zitate aus dem fiktionalen Werk, den Aphorismen, Briefen, Tagebüchern Kafkas, klopft sie behutsam ab und arbeitet sehr präzise heraus, was die Kafka-Fans sich wahrscheinlich, allen Einzeluntersuchungen der Spezialisten zum Trotz, bislang nicht so klar gemacht hatten."
Tilman Krause, Die Welt, 1. September 2012

"Friedländers 'Kafka' ist ein Ereignis: irritierend, verstörend, aber erhellend für jeden, der sich unbefangen auf diese minutiöse Werk- und Seelenergründung einlässt."
Alexander Cammann, Die Zeit, 30. August 2012

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