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Cover des Buches 'Die Maiski-Tagebücher'
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Gorodetsky, Gabriel

Die Maiski-Tagebücher

Ein Diplomat im Kampf gegen Hitler 1932-1943

2016. 896 S.: mit 87 Abbildungen. Gebunden

ISBN 978-3-406-68936-9

Herausgegeben von Gabriel Gorodetsky. Aus dem Englischen übersetzt von Karl-Heinz Siber

Erschienen: 19.09.2016, sofort lieferbar!

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Die Tagebücher des Iwan Maiski, die Gabriel Gorodetsky in Moskau entdeckt hat, sind ein spektakulärer Fund, vielleicht der spektakulärste, der bisher überhaupt in den sowjetischen Archiven gemacht wurde. Wer immer sich für die Geschichte des Zweiten Weltkriegs interessiert, wird sie mit angehaltenem Atem lesen.

 

1932 erhielt Iwan Maiski die Ernennung zum sowjetischen Botschafter in London. Früher als andernorts hatte man im Kreml erkannt, dass Hitler vor den Toren der Reichskanzlei stand und seine "Machtergreifung“ Europa einen neuen Krieg bringen konnte. Maiski sollte eine Annäherung Moskaus an die Westmächte vorbereiten. Nach vielen Rückschlägen wurde er im Zweiten Weltkrieg tatsächlich zum Architekten des sowjetisch-westlichen Bündnisses.
 
Der Kampf gegen das Dritte Reich war das Lebensthema des weltgewandten Diplomaten und zieht sich wie ein roter Faden durch seine Aufzeichnungen. Dass diese überhaupt existieren, ist eine Sensation, denn unter Stalins Terrorregime konnten sie ihren Urheber leicht den Kopf kosten. So sind Maiskis Tagebücher ein einzigartiges Dokument, das ungewöhnliche Einblicke gibt in die sowjetischen Versuche zur Eindämmung Hitlers.
 
Doch Maiski war auch ein literarisch begabter Beobachter mit besten Kontakten. Seine brillant erzählten Einträge ergeben ein farbiges Gemälde seiner Zeit und bieten intime Einblicke in seine Gespräche – etwa mit Winston Churchill, dessen Hass auf Nazideutschland so tief saß, dass er sogar seine lebenslange Abneigung gegenüber dem Bolschewismus überwand und einen bislang unbekannten, vertrauten Umgang mit dem sowjetischen Botschafter pflegte.
 

Mehr dazu

"Maiski war eine zentrale Figur im Kampf gegen Hitler. Seine glänzend geschriebenen Tagebücher erlauben uns den Blick hinter die Kulissen der großen Geschichte."
Peter-Paul Huth, 3sat Kulturzeit, 17. Mai 2017

"Die von Gabriel Gorodetsky hervorragend edierten Tagebücher von Ivan Maiski gewähren aufschlussreiche Einblicke in die streng abgeschirmte Kommunikation zwischen den Akteuren.“
Bernward Dwörner, Zeitschrift für Geisteswissenschaft, 4/2017


"Mit diesem spektakulären Fund, den der Herausgeber in Moskau entdeckt hat, gelingen ihm einzigartige Einblicke in den Kampf der Alliierten gegen das ‚Dritte Reich‘"
zeitzeichen, Januar 2017

"Als einzigartige Quelle aus der Feder eines in der Stalin-Ära aktiven hohen Diplomaten ermöglichen (die Maiski-Tagebücher), außen- und bündnispolitische Entscheidungsprozesse jener Epoche besser nachzuvollziehen."
Robert Baag, Deutschlandfunk Andruck, 23. Januar 2017

"Jahrhundertfund! Ein Diplomat Stalins führt in London ein literarisch und politisch einzigartiges Tagebuch"
Elisabeth von Thadden, Die Zeit, 24. November 2016

"Einzigartiges Dokument mit ungewöhnlichen Einblicken in die sowjetischen Versuche, Hitler zu bremsen."
Kölner Stadt-Anzeiger, 22. November 2016

"Ein einzigartiges Dokument mit ungewöhnlichen Einblicken in die sowjetischen Versuche zur Eindämmung Hitlers"
Rheinische Post, 20. November 2016

"Sein hochinteressantes, energiegeladenes und oftmals amüsantes Tagebuch [...] wird Iwan Michailowitsch Maiski vor dem Vergessenwerden bewahren"
Cord Aschenbrenner, Neue Zürcher Zeitung, 16. November 2016

"eine Sensation"
Bernhard Schulz, Tagesspiegel, 2. November 2016

"Ein literarisches Zeugnis von Weltrang"
Michael Bittner, Sächsische Zeitung, 25. Oktober 2016

"[ein] ungewöhnlicher und tatsächlich recht einmaliger Blick auf das Zeitalter das Extreme"
Niels Beintker, BR2 Kulturjournal, 23. Oktober 2016

"Maiski [war] neben seinen politischen Leidenschaften ein begnadeter Schriftsteller [...] Mit welcher erzählerischen Kraft er Charaktere und Schauplätze, Geist und Atmosphäre seiner Zeit einfängt, ist hinreißend. Das macht die Tagebücher neben ihrem historischen Informationswert zugleich zu einem besonderen Lesevergnügen"
Uwe Wittstock, Die Presse, 22. Oktober 2016

"Sein Tagebuch liest sich wie ein Drama, in den Hauptrollen die mächtigsten Männer des Zweiten Weltkriegs"
FOCUS, 15. Oktober 2016

"Putin verliert keinen Moment, auf die besondere Bedeutung der Vorkriegszeit und des 2. Weltkriegs für die heutige russische Identität hinzuweisen. Um das nachzuvollziehen, sind diese Tagebücher eine höchst geeignete, anschauliche Darstellung der Strömungen der damaligen Politik."
Jörg Himmelreich, Deutschlandradio Kultur, 8. Oktober 2016

"Gorodetsky hat einen außergewöhnlichen Fund gemacht. Die Tagebücher [...] geben einen unschätzbaren Einblick in das Geschehen der 30er und 40er Jahre, als die Welt von der Nazi-Herrschaft in Atem gehalten wurde"
Michael Hesse, Kölner Stadt-Anzeiger, 5. Oktober 2016

"Eine faszinierende Quelle, auf die der israelische Russland-Historiker Gabriel Gorodetsky stieß [...] ein farbiges, aber auch zwiespältiges Zeugnis einer grausamen und zwiespältigen Epoche"
Jürgen Zarusky, Süddeutsche Zeitung, 4. Oktober 2016

"Seine Tagebücher sind ein erstaunliches Dokument: Von keinem sowjetischen Spitzenfunktionär gibt es derart farbige, offenherzige Zeugnisse"
Alexander Cammann, DIE ZEIT, 22. September 2016

"Durch erhellende Zwischentexte mit Zitaten aus der Privatkorrespondenz, dem amtlichen Telegrammverkehr und den Memoiren Maiskis gekonnt ergänzt"
Rainer Blasius, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20. September 2016

"Ein lesenswertes Buch über die Diplomatiegschichte der 1930er und 1940er Jahre und London in dieser Zeit"
Wlodzimierz Borodziej, taz, 17. September 2016

"[ein] einzigartig[r] Einblick in das Getriebe der Weltkriegs-Diplomatie"
Welt am Sonntag, 11. September 2016

"ein faszinierendes Sittenbild des britischen Empire"
Martin Doerry, Der Spiegel, 10. September 2016

"It gives a fascinating insight into the diplomacy behind our alliance with Stalin's USSR to defeat Nazism."
Rachel Polonsky, TLS, 27. November 2015

"Die mit gewissenhafter Sorgfalt von Historiker Gabriel Gorodetsky herausgegebenen Tagebücher bieten faszinierende Perspektiven … Maisky erscheint überraschend menschlich, ironisch und sich seiner selbst bewusst, und seine Unterhaltungen mit Churchill sind äußerst fesselnd. Keiner, der an dieser Zeit interessiert ist, wird sie verpassen wollen.“
Dominic Sandbrook, Sunday Times

"Eine packende Mischung aus Wissenschaft und Tratsch, voller ungeschönter Charakterstudien von Churchill, Eden, Chamberlain und Lloyd George.“
Nicholas Shakespeare, Daily Telegraph

"Hitlers Krieg brachte einige bemerkenswerte politische Tagebücher hervor, die heute wesentliche Anhaltspunkte für Historiker sind ... Auf diese ausgewählte Liste müssen wir jetzt den Namen Maisky hinzunehmen … Sein ausführliches Tagebuch ist eine faszinierende und außerordentlich wertvolle Quelle für die Beziehungen zwischen Moskau und London im Krieg. Dessen Veröffentlichung auf Englisch ist die Errungenschaft akribischer Wissenschaft und aufgeklärter Herausgabe … [Maiskys] Tagebuch kostete ihn beinahe sein Leben. Jetzt, dank eines qualifizierten und umsichtigen Herausgebers, wird es ihn unsterblich machen.“
David Reynolds, Times Literary Supplement

"Die Aufzeichnungen seiner Gesandtschaft vor und während des Zweiten Weltkriegs überborden an Beobachtungen, werfen nicht nur neues Licht auf die anglo-sowjetischen Beziehungen, sondern enthalten auch faszinierende Beschreibungen britischer Prominenter … [Gorodetsky] gebührt alle Anerkennung für diese Meisterleistung originärer Forschung und wissenschaftlicher Darstellung.“
Piers Brendon, Literary Review

"Gorodetskys klare und präzise Kommentierung erinnert uns daran, dass der stalinistische Terror sowjetische Diplomaten in den 1930ern davon abgeschreckt hat, zu viel zu schreiben – insbesondere ein Tagebuch. Das macht die Maisky-Tagebücher, an denen Gorodetsky die letzten 15 Jahre gearbeitet hat, umso wertvoller – in der Tat ein einzigartiges Dokument.“
La Monde diplomatique

"Maiskys wundervolles Tagebuch bietet neue Einblicke in die turbulenten 1930er Jahre … Eingestreut in seine faszinierenden Beobachtungen folgenschwerer Entwicklungen findet sich reizvoller Tratsch, dem Maisky nicht widerstehen konnte … Maiskys schmerzlich genauen Beobachtungen des Britischen Charakters erinnern an Samuel Pepys oder Dr. Johnson.“
Gerard DeGroot, The Times

"Vermutlich der wichtigste Beitrag der Geschichtswissenschaft des 21. Jahrhunderts zu unserem Verständnis von den Ursachen, Verläufen und Konsequenzen des Zweiten Weltkriegs … Es wird von jedem gelesen – ja geradezu verschlungen – werden, der auch nur im Entferntesten daran interessiert ist, die Geschichte des dunkelsten Jahrhunderts der Menschheit zu verstehen.“
S.J.D Green, Standpoint

"Sicherlich das wichtigste Tagebuch aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges seit den Downing Street Tagebüchern, Jack Colvilles Aufzeichnungen über seinen Dienst für Churchill, die vor mehr als 30 Jahren veröffentlicht wurden. Wie Colville zeigt Maisky echtes literarisches Talent sowie die Fähigkeit, fortwährend zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein … Alle kommenden Darstellungen dieser Zeit werden sie zukünftig zitieren müssen … ausgesprochen lesenswert, enthüllend und gut ediert.“
Andrew Roberts, Evening Standard

"Seine unverblümten Darstellungen der politischen und sozialen Schauplätze Großbritanniens … sind eine Entdeckung von historischer Bedeutung und Faszination“
Nicholas Shakespeare, The Daily Telegraph

"Ein außergewöhnliches Dokument, von einem außergewöhnlichen Mann.“
Andy McSmith, The Independent

"Maiskys Tagebuch, makellos ediert von Gabriel Gorodetsky, ist nicht nur ein Werk von größter historischer Bedeutung. Es bietet auch einen faszinierenden Blick auf die anglo-sowjetischen Beziehungen und die britische Politik im entscheidenden Zeitraum von 1932 bis 1943.“
Antony Beevor

„Erstaunlich! Wirklich bemerkenswert … Vielleicht das bedeutendste politische Tagebuch des 20. Jahrhunderts.“
Paul Kennedy

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