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Cover des Buches 'Freiheit gehört nicht nur den Reichen'

Herzog, Lisa Maria

Freiheit gehört nicht nur den Reichen

Plädoyer für einen zeitgemäßen Liberalismus

2013. 207 S.: Klappenbroschur

ISBN 978-3-406-65933-1

Auch als E-Book lieferbar.

Von Lisa Herzog

Das Werk ist Teil der Reihe:
(C.H.Beck Paperback; 6127)

Erschienen: 21.01.2014, sofort lieferbar!

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Mehr zum Buch

Freiheit ist mehr als die Freiheit, zu wirtschaften. Dieses Buch stellt dar, wie Liberalismus heute gedacht werden muss, damit er nicht im Widerspruch zu Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und einem gelingenden Leben steht. Freiheit, so das Plädoyer, muss vielschichtiger verstanden werden, um zu sehen, welche Rolle Märkte für eine gute Gesellschaft spielen können. Jenseits des politischen Schubladendenkens wird das Bild einer Gesellschaft entworfen, die allen Mitgliedern ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht und dabei mit den begrenzten Ressourcen der natürlichen Welt vereinbar ist.
Das Buch führt in zentrale Themen der Ideengeschichte, Wirtschaftstheorie und Sozialphilosophie ein und legt die Denkmuster offen, die viele heutige Debatten prägen. Unter anderem geht es um die Frage nach einem realistischen Menschenbild jenseits des homo oeconomicus, um das Verhältnis negativer, positiver und republikanischer Freiheit und um die Frage, wie eine Politik aussehen kann, die sich auch jenseits des Wachstumszwangs an einem selbstbestimmten Leben für alle Menschen orientiert. Nicht zuletzt zeigt das Buch auf, wie mit einem zeitgemäßen Freiheits- und Menschenbild Märkte wieder in den Dienst einer gerechten Gesellschaft gestellt werden können.

Mehr dazu

I. Einleitung: Kann man heute noch liberal sein wollen?

Was hat «Liberalismus» mit «Freiheit» zu tun?
Die soziale Dimension der Freiheit
Das Bild vom guten Markt
Ausblick
Dank


II. Liberalismus ohne Psychologie Wie ein einseitiges Menschenbild den Liberalismus unfreiwillig herzlos machte

Einleitung
Die Herren des Vertrags
Ein «realistisches» Menschenbild?
Echte Menschen – Was die Verhaltensökonomie uns lehrt
Die Befähigung zur Freiheit


III. Liberalismus ohne Gerechtigkeit Wie «soziale Gerechtigkeit » zum Unwort wurde, und was sie heute bedeuten könnte

Einleitung
Die Facetten von Freiheit
«Verdienst» im Markt
«Verdienst» im Staat
Eine neuer Sinn von sozialer Gerechtigkeit


IV. Liberalismus ohne Komplexität Wie der Liberalismus soziale Strukturen vernachlässigte

Einleitung
Die Rolle sozialer Normen
Freiheit und Komplexität
Formelle und informelle Machtstrukturen
Umbau auf hoher See


V. Liberalismus ohne Endlichkeit – Wie der Liberalismus die Umwelt vergaß, und warum ein Umsteuern uns zufriedener machen könnte

Einleitung
Wirtschaften in einer endlichen Welt
Wozu das Ganze – die Frage nach dem Sinn
Und der Rest der Welt?


VI. Schluss: Unterwegs zu einem zeitgemäßen Liberalismus


Anmerkungen

"Gegen die einseitige Liberalität bringt Herzog (...) einen mehrdimensionalen und 'komplexen Liberalismus' in Stellung. Sie entfaltet ihn in einem argumentationsreichen, analytischen und grandiosen Gedankengang, der sich in vier lesenswerten Kapiteln verzweigt."
Publik-Forum, 4/2015

„Man sollte ihr Buch zur Pflichtlektüre für Ökonomie-Studenten und auch ihre Professoren machen.“
Hartmut Reiners, Gesundheit und Gesellschaft, Dezember 2014

„Ein aufschlussreiches, lesenswertes Buch.“
Schweizer Radio und Fernsehen, 08. Oktober 2014

"ein willkommener Weckruf."
Jan-Werner Müller, Neue Züricher Zeitung, 5. August 2014

"Ein Text, der es in sich hat."
Arno Orzessek, Deutschlandradio Kultur, 15. Mai 2014

" (...) in ihrem Klugen und umsichtigen Buch"
Kristin Breitenfellner, Falter, 12. März 2014

"Der Essay ist lesenswert."
Stuttgarter Zeitung, 28. Februar 2014

Leseprobe:
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