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Cover des Buches 'Solotanz - Anleitung zum Alleinsein' Ebook Icon

Hirigoyen, Marie-France

Solotanz - Anleitung zum Alleinsein

Glück und Unglück einer neuen Lebensform

Von Marie-France Hirigoyen. Aus dem Französischen von Thomas Schultz

Das Werk ist Teil der Reihe:
(C.H.Beck Paperback; 1871)

Erschienen: 22.09.2008, sofort lieferbar!

2008. 206 S.: Paperback

ISBN 978-3-406-57373-6

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Anleitung zum Alleinsein
Glück und Unglück einer neuen Lebensform


Zwar geben die meisten Menschen an, am liebsten mit Partner und Kindern zu leben, die Realität sieht aber anders aus: immer mehr Menschen leben, freiwillig oder nicht, allein. Für viele bedeutet Alleinsein nach wie vor Leiden und Entbehrung, eine steigende Zahl lebt hingegen „freiwillig und lustvoll“ allein. Wie kommt es zu dieser Entwicklung? Wie gehen wir damit um? Welche Rolle spielt der gestiegene Erfolgsdruck für jeden einzelnen und welche Rolle spielen die Frauen dabei, die weitaus häufiger den Männern den Laufpaß geben als umgekehrt? Eine erfahrene Therapeutin und sensible Beobachterin analysiert Glück und Unglück einer neuen Lebensform.

„Eine Autorin, die in die Tiefe geht.“
Le Figaro

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Einleitung

1 Das Gefühl der Einsamkeit
Das negative Erscheinungsbild der Einsamen
Die Furcht vor der Ablehnung und dem Nichts
Die wachsende Zahl der Ledigen
Die Illusion der Suche nach dem idealen Partner

I Eine unmögliche Begegnung

2 Die Unabhängigkeit der Frauen
Arbeit, Emanzipation und Einschränkung
Die Falle der Abkömmlichkeit
Die Forderung nach Eigenständigkeit
Die Reife der Frauen und die neue Einsamkeit
Der Entschluss zum Alleinsein
Die Solidarität der Frauen
Der Kinderwunsch

3 Die Verwirrung der Männer
Die Unsicherheit der Männer
Die Krise der Stereotype von «Weiblichkeit» und «Männlichkeit»
Der Mangel an Eigenständigkeit
Die Schwierigkeit, ein Mann zu sein
Frauen unter Kontrolle, Übergang zur Gewalttätigkeit
Die Schwierigkeit, heute Vater zu sein

4 Die Veränderungen in der Paarbeziehung
Der Zwang zur Liebe, Weg in die Einsamkeit?
Misstrauen gegenüber dem anderen und Fortbestehen der Stereotype
Das symbiotische Paar
Beziehungen mit beschränkter Eigenständigkeit
Die nicht zusammenwohnenden Paare
Lebensabschnittspartner und ähnliche Modelle
Eine fortlaufende Polygamie

5 Immer härtere Beziehungen
Gegenseitige Vorwürfe
Die Untreue, noch immer schwer zu ertragen
Sich der Trennung stellen
Die Härte der Trennung

II Allein in einer Leistungsgesellschaft

6 Wenn die Arbeit einsam macht
Intensivierung der Arbeit und Gefühl der Einsamkeit
Hart sein in einer Welt der Harten

7 Die Illusionen der Kommunikation und des Virtuellen
Die Illusion bewahren, dass man nicht allein ist
Die Trugbilder des Virtuellen
Die Cybersucht
Eine onanistische Gesellschaft

8 Die Macht des Konsums und des Narzissmus
Das Serienindividuum, Mittelpunkt der Welt
Konsumieren, um zu existieren …
Das Muss zum Glücklichsein
Banalisierung der Perversion und narzisstische Zerbrechlichkeit
Die verfehlten Empfehlungen zur «Selbstachtung»

9 Die Datingsites
Vom «Chasseur français» zu «Meetic»
Ein Klick genügt
Wegwerfpartner
Eine unbarmherzige Auswahl
Forderungen und innere Widerstände

III Die neuen Einsamkeiten

10 Die Leidenschaftslosen
Vor dem Verlangen fliehen, um nicht an einer gescheiterten Liebe zu leiden
Vom Verlangen nach dem anderen zum Verlangen nach sich selbst
Sich von einer beängstigenden Welt befreien

11 Das Leben ohne Sex
Ist Sexualität unverzichtbar?
Wenn das Verlangen schwindet
Die Forderung nach Asexualität
Asexualität ist keine Neurose

12 Die Fähigkeit, allein zu sein
Das unentbehrliche Erlernen des Alleinseins in der Kindheit
«Ihr müsst eure Einsamkeit lieben»
In sich gehen

13 Die Entscheidung für die Einsamkeit
Sich regenerieren
Man selbst sein
Eine Initiation
Initiationsreisen
Die Entscheidung der Helden und der Schöpfer
Für die anderen verfügbar sein

Anmerkungen
Leseprobe:
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