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Kühn, Manfred

Johann Gottlieb Fichte

Ein deutscher Philosoph

Von Manfred Kühn

Erschienen: 19.04.2012, sofort lieferbar!

2012. 682 S.: mit 30 Abbildungen. In Leinen

ISBN 978-3-406-63084-2


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Johann Gottlieb Fichte (19. Mai 1762 – 29. Januar 1814) gehört zu den interessantesten Figuren der deutschen Geistesgeschichte. Er beeindruckt durch die Kühnheit seiner Gedanken und die Wucht seines philosophischen Entwurfs. Die Welt ist für ihn kein statisches System, sondern dynamischer Ausdruck eines Handelns. Fichte versuchte, Gott und die Welt aus dem Bewusstsein als solchem zu verstehen.
Fichte war jedoch nicht nur Philosoph. Er war auch ein politisch engagierter Schriftsteller und Redner. Theorie war ihm nicht genug. Er verstand sich selbst hauptsächlich als ein Mann der Praxis. Heinrich Heine schrieb über ihn: „Bei Kant hatten wir nur ein Buch zu betrachten. Hier aber kommt außer dem Buch ein Mann in Betrachtung; in diesem Mann sind Gedanke und Gesinnung eins, und in solch großartiger Einheit wirken sie auf die Mitwelt.“ Fichte erscheint vielen Zeitgenossen als ein Mann „aus einem Guss“.
Manfred Kühn untersucht dieses Verhältnis von Gedanke und Buch, Gesinnung und Leben in seiner Fichte-Biographie. Auf den neuesten Quellen fußend, zeigt er, dass die großartige Einheit von Leben und Werk ein Mythos ist. Wie bei vielen seiner romantischen Zeitgenossen ist Fichtes Leben eher von Zerrissenheit, Spannungen und Unstimmigkeiten sowie von äußeren politischen Entwicklungen gekennzeichnet. So wird deutlich, wie eng Fichtes Größe und Verhängnis miteinander verbunden waren.

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EINLEITUNG

I.      KINDHEIT (1762–1774)
II.     SCHULPFORTE (1774–1780)
III.    STUDIUM (1780–1784)
IV.    GETRIEBEN (1784–1791)
V.     KANT UND DER VERSUCH EINER KRITIK ALLER OFFENBARUNG  (1792–1793)
VI.    DER ERSTE AUFTRITT IN JENA (1794–1795)
VII.   DER ZWEITE AUFTRITT IN JENA (1795–1799)
VIII.  PRIVATGELEHRTER IN BERLIN (1799–1805)
IX.    DIE ERLANGER PROFESSUR UND DIE WIRREN DER NAPOLEONISCHEN  KRIEGE (1805–1809)
X.     DIE BERLINER PROFESSUR (1809–1814)

ANHANG

"Manfred Kühn’s beautifully turned work provides a massive wealth of material and analyses, with highly revealing quotations."
Jeremy Adler, TLS, 25. Januar 2013

"sehr empfehlenswert. (...) Kühns Werk legt mit ironisch-kritischer Distanz die Schwächen des Charakters und des Opus' Fichtes offen."
Reinhard Hiltscher, Tagespost, 19. Mai 2012

"Um diesen [sozialen und politischen Hintergrund zu Fichtes Werdegang] kümmert sich Manfred Kühns ausführliche Biographie, die sich auch kritisch mit Fichte auseinandersetzt."
Hans-Martin Schönherr-Mann, Deutschlandfunk, Büchermarkt, 21. Mai 2012

"Philosophieprofessor Manfred Kühn zeichnet den ‚größten Star der philosophischen Welt in Deutschland’ zwischen 1793 und 1800 als ‚die schillerndste Persönlichkeit des deutschen Idealismus’ und widmet sich dabei ausführlich den Zeitgenossen. Bitte nicht links liegen lassen!"
Welf Grombacher, Nürnberger Zeitung, 25. Mai 2012

"(...) panoramatische, luzide und zumal in den systematischen Passagen sehr gut nachvollziehbare Erzählung (...)"
Micha Brumlik, Die Welt, 19. Mai 2012

"Gleichwohl ist das Buch nicht minder lesenswert als die kundige Biografie Kants, mit der Kühn sich bei einem grösseren Publikum einen Namen gemacht hat."
Uwe Justus Wenzel, Neue Zürcher Zeitung, 19. Mai 2012

"Dabei ist Fichte – und dies erahnbar zu machen, ist ein Verdienst der Biographie(n) von (...) Manfred Kühn – ein merkwürdiger Denker, dessen Philosophie auf beinahe unheimliche Weise beseelt ist vom Wunsch, eine Totalität zu denken und dessen Konzepte sehr modern wirken."
Hannah Lühmann, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16. Mai 2012

"Man sollte [. . .] Kühns Buch lesen, das [. . .] die autoritative Fichte-Biografie in deutscher Sprache darstellt."
Thomas Meyer, Die Zeit, 10. Mai 2012

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