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Cover des Buches 'Georg Büchner'
Toptitel

Kurzke, Hermann

Georg Büchner

Geschichte eines Genies

2. Auflage 2013. 591 S.: mit 48 Abbildungen. In Leinen

ISBN 978-3-406-64493-1

Auch als E-Book lieferbar.

Von Hermann Kurzke

Erschienen: 12.02.2013, sofort lieferbar!

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Georg Büchner (1813–1837) ist bisher vorwiegend als politischer Agitator, Frühsozialist und Vorläufer der 1848er Revolution betrachtet worden. Das Menschliche kam dabei zu kurz, ebenso das Künstlerische, das Romantische, das Psychologische, das Metaphysische und die wildwüchsige Religiosität.
Aufsässig und melancholisch, satirisch aggressiv und romantisch verträumt, politisch gescheitert und steckbrieflich gesucht, in mindestens zwei Frauen verliebt, Naturliebhaber und eiserner Arbeiter, im französischen und schweizerischen Exil steile Karriere als Anatom, dann der schreckliche Typhustod mit 23 Jahren, gerade als das erste Berufsziel erreicht war – dieses Leben verschlägt einem den Atem. Die politische Flugschrift, deren Verfasser er war, löst eine Verfolgungs- und Verhaftungswelle aus. Er kann fliehen, fühlt sich aber schuldig, meidet fortan politische Aktionen und steckt seine Kraft in Wissenschaft und Dichtung. Er schreibt seine Dramen (Dantons Tod, Leonce und Lena, Woyzeck) und seine Erzählung (Lenz) autobiographisch und quellengestützt, das erklärt sein Tempo. Die autobiographischen Elemente wurden bisher unterschätzt. Sie bilden die wichtigste Quelle dieses Buchs. Es sucht nach dem Bedingungsgeflecht der Genialität. Die Kräfte, für die das Leben keinen Raum bietet, drängen ins Werk. Hermann Kurzke deutet Büchners Leben und Werk von den geistigen Wurzeln her, die Büchner selbst wichtig waren – wissenschaftlich fundiert und erzählerisch auf höchstem Niveau.

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1 Steckbrief

2 Der Hessische Landbote

3 Was ihn prägte

4 Dantons Tod

5 Liebesgeschichten

6 Lenz

7 Wissenschaft

8 Leonce und Lena

9 Woyzeck

10 Sterben und Unsterblichkeit

Anhang
Anmerkungen
Literaturverzeichnis
Dank
Abbildungen
Namenregister

"ein völlig neues Bild des Dichters"
Friedrich Wilhelm Graf, Süddeutsche Zeitung, 10. Dezember 2013

"Das Ergebnis dieser Methode ist lesenswert."
Yvonne Poppek, Süddeutsche Zeitung, 31. Oktober 2013

"So stellt er Büchner doch vorrangig als einen Romantiker vor, der seine dunklen Ahnungen vom Untergang und Verderben in Worte fasste. ‚Büchner war zu gescheit, um religiös zu sein, aber zu sehnsüchtig, um es nicht zu sein’, so Kurzkes Fazit."
Guido Kalberer, Tages-Anzeiger, 17. Oktober 2013

"However, his fresh scrutiny of the source material, his close readings of Büchner´s imagery, and his imaginative empathy make Hermann Kurzke´s the most stimulating account of Büchner that I have read in many years."
Ritchie Robertson, The times literary supplement, 11. Oktober 2013

"500 Seiten (…) und keine davon ist langweilig, keine überflüssig"
Ulrich Greiner, Die Zeit, 10. Oktober 2013

"Wie hier die Verbindungslinien in Büchners Ideenkosmos – zwischen Eros und Tod, zwischen Liebesrausch, Schmerz und Gewalt, zwischen Huren und Heiligen – gezogen werden, ist meisterhaft."
Manfred Koch, Neue Zürcher Zeitung, 11. Juli 2013

"Wer diese Biographie liest, versteht Büchner anders und besser."
Wolfgang Schneider, Deutschlandradio Kultur, 17. April 2013

"Eine großartige Annäherung an den Menschen und Dichter Georg Büchner, intellektuell und sprachlich brillant, hellsichtig und fesselnd."
Klaus Bellin, Lesart, 1/2013

"[Ein] sehr gutes Buch!"
Fritz J. Raddatz, Die Welt, Literaturbeilage zur Leipziger Buchmesse, 9. März 2013

"Wer hingegen ein passioniertes und engagiertes Porträt Büchners, seines Denkens und seiner Zeit lesen will, der greife zu Kurzke – und verziehe sich in eine ungestörte Leseecke."
Eduard von Habsburg, Der Standard, 16. Februar 2013

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