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Cover des Buches 'Psychoanalyse'

Mertens, Wolfgang

Psychoanalyse

Geschichte und Methoden

4., aktualisierte Auflage 2008. 128 S.: Paperback

ISBN 978-3-406-41861-7

Auch als E-Book lieferbar.

Von Wolfgang Mertens

Das Werk ist Teil der Reihe:
(C.H.Beck Wissen; 2061)

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Das 20. Jahrhundert gilt vielen als das Jahrhundert Sigmund Freuds und der durch ihn begründeten Psychoanalyse. Sein Werk hat vielfältige Spuren in allen Lebensbereichen, in Kunst und Wissenschaft, hinterlassen und die Annahme unbewußter Handlungsgründe, die unser Verhalten und Erleben prägen, wird heutzutage kaum mehr ersthaft bestritten. Psychoanalyse ist aber keineswegs nur ein Therapieverfahren, sondern auch eine Entwicklungs- und Persönlichkeitstheorie, eine Methode, individuell Verdrängtes oder gesellschaftlich Tabuisiertes bewußtzumachen. Dieses Buch erläutert die Anfänge der Psychoanalyse, ihre Grundlagen und Ziele und informiert über die wichtigsten Schulen und Strömungen, die sich inzwischen aus ihr entwickelt haben.

Mehr dazu

1. Von den Anfängen bis zur Gegenwart

2. Schulrichtungen der Psychoanalyse
Trieb- und Strukturtheorie  – Ich-Psychologie  – Objektbeziehungstheorien
 – Melanie Klein und ihre Schule  – Französische Psychoanalyse: Jacques Lacan  –
Sozialwissenschaftliche Psychoanalyse: Alfred Lorenzer  – Selbstpsychologie
 – Feministische Psychoanalyse  – Interpersonelle Psychoanalyse
 – Auf dem Weg zu einer paradigmatischen Wissenschaft

3. Aufdeckung von Selbsttäuschung
Rückgriff auf bewährte Methoden anderer Wissenschaften?  –
Kritik an der vorschnellen Unterstellung biologischer oder sozialer
Determiniertheit  – Introspektion als Ausgangspunkt der
psychoanalytischen Methode  – Szenisches Verstehen bezieht
die Subjektivität des Forschers und Therapeuten mit ein  –
Widerstand gegen die Selbsterkenntnis  – Psychoanalytische
Wahrheitssuche als Philosophie eines gelungenen Lebens  –
Kritik an den blinden Flecken der Psychoanalyse

4. Das Unbewußte – aktueller als je zuvor
Das Unbewußte ist psychisch, nicht physiologisch oder körperlich
– Ich-Psychologie als Rückfall in die Bewußtseinspsychologie
– Undurchschaute patrizentrische Vorurteile bei der
Konzeption des Unbewußten?  – Inhalte, Organisationsmodi
und Codierungsformen des Unbewußten  – Erfahrungsmäßiges
und nicht erfahrungsmäßiges Unbewußtes  – Abwehrvorgänge
in neuem Licht  – Gibt es eine Annäherung zwischen
Psychoanalyse und Kognitionspsychologie?

5. Von der Trieb- zur Motivationstheorie
Sind alle Handlungen durch Sexualität und Aggression bestimmt?
– Veränderungen des Freudschen Triebkonzepts
– Die Theorie der Motivationssysteme  – Verflüchtigung des
Sexuellen? – Sexuelle Störungen und Näheangst  –
Zur Ganzheitlichkeit des Erlebens

6. Psychoanalytische Sozialpsychologie und
Kulturtheorie

Nationalsozialismus, sozialer Konformismus und das Wiedererstarken
der psychoanalytischen Gesellschaftstheorie  –
Der Vorwurf der Medizinalisierung und Therapeutisierung  –
Auswirkungen gesellschaftlicher Veränderungen  – Analyseebenen
der psychoanalytischen Sozialpsychologie  –
„Die Stimme des Intellekts ist leise“

7. Forschung in der Psychoanalyse
Psychoanalytische Epidemiologie  – Psychoanalytische
Entwicklungspsychologie – Psychoanalytische Diagnostik –
Psychoanalytische Langzeittherapie  – Psychoanalytische
Persönlichkeits- und Motivationstheorie  – Psychoanalytische
Wahrnehmungsforschung

Literaturhinweise
Register
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