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Cover des Buches 'Im Land der Gottlosen' Ebook Icon

Moltke, Helmuth James von / Brakelmann, Günter

Im Land der Gottlosen

Tagebuch und Briefe aus der Haft 1944/45

Von Helmuth James von Moltke. Herausgegeben und eingeleitet von Günter Brakelmann. Mit einem Geleitwort von Freya von Moltke

Erschienen: 29.01.2009, sofort lieferbar!

2. Auflage 2009. 350 S.: Mit 17 Abbildungen. In Leinen

ISBN 978-3-406-58235-6

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Das bisher unveröffentlichte Tagebuch Helmuth James von Moltkes und die Briefe aus der Haft


Helmuth James von Moltke, der ab 1940 einen Widerstandskreis gegen das Nazi-Regime um sich scharte, saß vor seiner Hinrichtung im Januar 1945 ein Jahr lang in Haft. Sein Gefängnis-Tagebuch und die Briefe an Freya von Moltke aus dieser Zeit waren bisher unbekannt.

Die bewegenden Dokumente führen vor Augen, wie das Terror-Regime den zunächst privilegierten Schutzhäftling, der im Konzentrationslager britische Parlamentsdebatten und die Londoner Times lesen durfte, immer weiter drangsaliert und schließlich zum Tode verurteilt hat. Vor allem zeigen sie eindrucksvoll, wie Moltke sich und andere nicht aufgegeben und bis zum Schluß zumindest geistigen Widerstand geleistet hat. Wie die „Briefe an Freya“ sind Tagebuch und Briefe aus der Haft ein Höhepunkt der deutschen Wider-standsliteratur.

"Ich bin nun den vierten Sonntag hier und habe noch keine Kirchenglocke gehört. Die Sonntagsgeräusche unterscheiden sich von den Alltagsgeräuschen dadurch, dass das Hundegebell noch anhaltender ist und die Marschlieder den ganzen Vormittag füllen …
Man fühlt sich so durchaus im Land der Gottlosen. Ich habe nie gedacht, dass das so spürbar wäre.“"
Tagebucheintrag im Konzentrationslager Ravensbrück, 28. Februar 1944

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Zum Geleit

Von Freya von Moltke

 

Einleitung

Zu dieser Ausgabe – Ein biographischer Überblick

Moltkes Haft im Reichssicherheitshauptamt – Im Konzentrationslager

Ravensbrück – Moltke als Leser: Die Bibel und Luther – Moltke als Leser:

Kant, Goethe, Bismarck und andere – Der Gutsherr im Gefängnis

Verhöre, Dunkelhaft und die Verlegung nach Berlin

 

«Ich sah im Geiste die Erntewagen»

Das Gefängnis-Tagebuch

 

«Hier gilt nur, was man in sich hat»

Briefe aus der Prinz-Albrecht-Straße

 

«Bringe recht viele Nachrichten mit»

Briefe aus Ravensbrück

 

«Ein merkwürdiges Jahr geht zu Ende»

Briefe aus Tegel

 

Bildnachweis

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