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Seigle, Jean-Luc

Ich schreibe Ihnen im Dunkeln

Roman

Von Jean-Luc Seigle. Aus dem Französischen von Andrea Spingler

Erschienen: 27.01.2017, sofort lieferbar!

2. Auflage 2017. 207 S.: Gebunden

ISBN 978-3-406-69718-0

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Einfühlsam und poetisch erzählt Jean-Luc Seigle in diesem dichten, intensiven Roman von der Leidenschaft und den Wünschen einer Frau, die, attraktiv und talentiert, mit ihrem Begehren immer wieder scheitert. Es ist eine wahre Begebenheit, die Jean-Luc Seigle in seinem neuen Roman von der Hauptfigur Pauline erzählen lässt, als sie, in einem Haus in Marokko sitzend, ihre Geschichte aufschreibt. Die tragische Geschichte einer jungen und begabten Frau, die während der deutschen Besatzung Frankreichs für einen deutschen Militärarzt arbeitet und dessen Geliebte wird. Nach der Befreiung Frankreichs üben Männer der Résistance fürchterliche Rache an ihr. Später studiert Pauline in Paris, will sich ihrer großen Liebe Félix offenbaren und wird wegen ihrer Vergangenheit von ihm abgewiesen. Im Affekt tötet sie Félix. Sie wird 1950 zum Tode verurteilt, die Strafe wird in lebenslänglich umgewandelt. Währenddessen dreht der Regisseur Henri-Georges Clouzot auf der Grundlage ihres Schicksals den Film "Die Wahrheit" mit Brigitte Bardot in der Hauptrolle. Aus dem Gefängnis entlassen, muss Pauline sich mit diesem Film konfrontieren und weicht schließlich nach Marokko aus. Wieder verliebt sie sich, wieder will sie sich erklären, will herausfinden, was denn ihre Wahrheit ist.

Mehr dazu

"Sehr kraftvoll."
Claire-Lise Tull, WDR 3 Mosaik, 27. Juni 2017

"Mit herzzerreißender Einfühlungskraft."
Hartmut Wilmes, Kölnische Rundschau, 5. Juli 2017

"'Ich schreibe im Dunkel' ist der mutige Versuch ein gleich mehrfach vereinnahmtes Leben gegen den Strich zu erzählen. Und eine nicht nur französische Sicherheit darüber, wie 'die Geschichte' verlief, zu erschüttern."
Judith Heitkamp, Bayern 2, 24. Juni 2017

"Fiebrig, dringlich und so bestürzend, dass man durch die Geschichte jagt, um sich überhaupt wieder etwas anderem widmen zu können."
Nina Pauer, Die ZEIT, 22. Juni 2017

"Ein spannendes Stück Literatur, das mit Verstand und Einfühlungsvermögen direkt auf das Herz zielt." 
Carsten Hueck, WDR5 Bücher, 13. Mai 2017

"Mächtig und mitreißend."
Gießener Allgemeine, 20. Mai 2017

"Den Lesern wird dieses Buch lange im Gedächtnis bleiben."
Berthold Merkle, Rheinische Post Duisburg, 11. Mai 2017

"Ein wahrhaftiges und kluges Buch."
Mannheimer Morgen, 19. April 2017

"Jean-Luc Seigle hat hier mit der Schuldfrage ein großes Thema aufgegriffen und erzählt davon in so beeindruckender Weise, dass sein Buch noch lange nachwirkt."
Partout, April 2017

"Seigle gibt ihr eine eigene, faszinierende Stimme, die sie in Wirklichkeit nicht erheben durfte." 
Meike Schnitzler, Brigitte, 29. März 2017

"Berührender Roman."
Wiener Zeitung, 23. März 2017

"Das Buch berührt wohl jeden und lässt den Leser mit einer Fülle an Eindrücken und zahllosen Fragen zurück."
Heike Kunert, Lesart, Frühjahr 2017

"Ein eindringliches Buch über die wahren Geschichten hinter der offiziellen Geschichte. Erschütternd in seinen Details, klug in seiner literarischen Perspektive"
Deutsche Welle Online, 11. März 2017

"Eine fulminante erzählerische Revision im Geist der Litterature engagée."
Eberhard Falcke, SWR2, 03. März 2017

"Atmosphärisch dicht und nachvollziehbar."
Mareike Ilsemann, Deutschlandfunk, 20. Februar 2017

"Eine Beschreibung eines Schicksals voller Verletzungen, das den Leser auf keinen Fall unberührt lassen kann."
Sonntagsjournal der Bremervörder Zeitung, 19. Februar 2017

"Entwirft das beeindruckende Porträt einer Frau, die an der bigotten Doppelmoral ihrer Zeit zugrunde geht."
HÖRZU, 17. Februar 2017

"Geht ans Herz und an die Nieren und lässt seinen Leser nachdenklich zurück."
Mittelbayerische Sonntagszeitung, 12. Februar 2017

"Mit erstaunlichem Einfühlungsvermögen und bewegender Einfachheit erzählt Seigle von der Leidenschaft und der Einsamkeit einer Frau, der es nicht gelang, mit ihrer eigenen Geschichte fertig zu werden."
Romain Leick, LiteraturSPIEGEL, 28. Januar 2017

"Grandios - ein Mann erzählt den Lebensweg einer Frau – so gefühlvoll, dass man ihm jedes Wort abnimmt."
Bücher Magazin, Februar/ März 2017

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