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Cover des Buches 'Metternich'
Toptitel

Siemann, Wolfram

Metternich

Stratege und Visionär
Eine Biografie

2., durchgesehene Auflage 2017. 983 S.: mit 73 Abbildungen. Gebunden

ISBN 978-3-406-68386-2

Auch als E-Book lieferbar.

Von Wolfram Siemann

Erschienen: 10.02.2016, sofort lieferbar!

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Metternich gilt seit je als Inbegriff der Reaktion, als rückwärtsgewandter Feind aller liberalen und nationalen Kräfte. Wolfram Siemann zeichnet in seiner grandiosen Biographie ein fundamental neues Bild des Staatsmannes, der für vier Jahrzehnte die Geschicke Europas prägte. Metternichs Denken war moderner, seine Diagnosen hellsichtiger und sein Wirken zukunftsweisender, als man ihm bisher zugestanden hat.

„Ein Mann wie ich scheißt auf das Leben von einer Million Menschen!“, erklärte Napoleon seinem Gegenspieler Metternich im Jahr 1813. Clemens Fürst von Metternich (1773 - 1859) erlebte die mehr als zwanzig Jahre andauernden Kriege in Europa als Zusammenbruch der Zivilisation. Fast prophetisch sah er voraus, dass der Freiheitsdrang der Nationen in eine noch blutigere Katastrophe münden würde. Metternichs Friedensordnung von 1815 kann nur vor diesem Hintergrund begriffen werden. Das gilt sogar für seine repressiven Maßnahmen gegen jeden drohenden gesellschaftlichen Aufstand. Auf der Grundlage zahlreicher neuer Quellen lässt Wolfram Siemann einen schillernden und vielschichtigen Mann vor unseren Augen lebendig werden: Metternich war ein traditionsbewusster Reichsgraf und ein frühindustrieller Unternehmer, ein Bewunderer der englischen Verfassung, ein scheiternder Reformer in einem fragilen Vielvölkerstaat und ein Verehrer der Frauen.
Diese Biographie ist ein Meilenstein und taucht nicht nur Metternich, sondern die Geschichte des 19. Jahrhunderts insgesamt in ein neues Licht.

Mehr dazu

"Every general history of the period between the outbreak of the French Revolution and the revolutions of 1848 will need to be rewritten. It is a long book but consistently stimulating, entertaining, even enthralling"
Tim Blanning, German Historical Institute Bulletin, Vol. 38, No. 2, November 2016

"Man kann sicher eine, vermutlich viele andere Biographien Metternichs schreiben. Ob es bessere geben kann? Das ist eher unwahrscheinlich"
Andreas Fahrmeir, H-Soz-Kult, 25. Oktober 2016

"Siemanns 'Anti-Srbik' erweist sich als eine umfassende Darstellung, die so fesselnd-analytisch und argumentativ stringent geschrieben ist, dass ungeachtet des Umfangs nie ein Hauch von Langeweile entsteht [...] eine teils radikale Neuinterpretation des Politikers und Menschen Metternich [...] ein nicht zu übergehendes Standardwerk"
Werner Drobesch, Sehepunkte 16 (2016), Nr. 9

"Wolfram Siemann schaut über Metternichs Schulter kritisch auf den deutschen Nationalismus [...] Die Kombination von Reflexion und Detailsättigung wird ein Merkmal des Buches. Es zerlegt gängige Vorstellungen"
Reinhold Mann, Lindauer Zeitung, 12. November 2016

"Siemann's latest monograph undoubtedly represents a turning point in the research on Metternich, showing that impartial research based upon the study of archival sources is absolutely necessary in connection with this stateman"
Miroslav Šedivý, H-Soz-Kult, 28. Oktober 2016

"zeichnet [...] das Bild eines Politikers neu, von dem wir heute viel lernen können"
Thorsten Giersch, Handelsblatt online, 17. März 2016

"Diplomat und Lenker der Neuordnung Europas. Wolfram Siemann [...] zeichnete das Bild eines Mannes, der Revolutionen und Kriege kennengelernt hatte, verabscheute, und deshalb in seiner weitblickenden Strategie alles daransetzte, diese zu verhindern."
Badische Zeitung, 14. Oktober 2016

"Die Parallelen zur gegenwärtigen Krise Europas sind unverkennbar. Den Regierenden der EU-Mitgliedstaaten sei das Fazit eine streitbaren Ur-Europäers in Stammbuch geschrieben"
Wolfgang Hartmann, Weiler Zeitung, 17. September 2016

"Metternich: Vordenker für ein neues Europa (...). Wer Wolfram Siemann zuhört, wird schnell zu dem Ergebnis kommen, dass es höchste Zeit ist, über einen umstrittenen Staatsmann neu nachzudenken. Denn die Hintergründe sind erschreckend aktuell."
Reinhard Kallenbach, Rhein-Zeitung, 10. September 2016

"...mit dem Ergebnis, dass zahllose Falschinformationen, Fehldeutungen, Auslassungen und ressentimentgeladene Invektiven unterschiedlichster Art sich mit einem Mal als untauglich erweisen. (…) Man darf mit Gewinn und Vergnügen das Angebot dieser gelehrten Zeitreise durch die Metternich-Ära annehmen."
Harro Zimmermann, Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte 2016 (4)

"Ein Buch, von dem man ausgehen sollte, wenn man künftig über Metternich spricht."
Renate Wagner, Online Merker, 13. Juli 2016

"Großartige Neubewertung einer der schillerndsten und umstrittensten Staatsmänner des 19. Jahrhunderts."
Robert Mizia, LesArt, 2016

"Damit wäre der Englandfreund Metternich (...) Vordenker des "Europas des Regionen", ja sogar der westernization, des atlantischen Konzepts der Denationalisierung und Entgrenzung. Damit entzieht Siemann Metternich dem klassischen ideologischen Diskurs und ordnet ihn, allerdings sehr behutsam, ein in einen postmodernen geopolitischen Zusammenhang."
Constantin Fellner, SWR 2, 27. Juni 2016

"Wolfram Siemann [...] lässt Metternich vielschichtiger erscheinen [...] in einer Weise, die aus einem Despoten einen in vielen Punkten modernen Politiker macht."
Jürgen Strammer, Heilbronner Stimme, 11. Juni 2016

"Mit seiner Biographie wird Wolfram Siemann das Metternich-Bild verändern, sie wird für lange Zeit das Standard-Werk sein."
Die Tagespost, 4. Juni 2016, Urs Buhlmann

"Dieser herausragende deutsche Historiker bietet die definitive Biographie des österreichischen Staatsmanns und lässt das negative Bild von ihm vollständig in sich zusammenstürzen. Ein brillantes Buch, das nichts zu wünschen übrig lässt."
Rob Hartmans, NRC Handelsblad, Rotterdam, 27. Mai 2016

"Eine umfängliche, lesenswerte Biographie."
Heike Talkenberger, Damals, Juni 2016

"Verschleppte Reformen, Nationalismus, die Grenzen von Meinungsfreiheit, Volksverhetzung, Despotie und Terror sind wieder Themen unserer Zeit. (...) Wolfram Siemanns "neuer" Metternich regt (...) dazu an, über das rechte Maß von Ordnung und Freiheit nachzudenken."
Ursula Kastler, Salzburger Nachrichten, 21. Mai 2016

"Ein fundamental neues Bild des Staatsmannes".
Nürtinger Zeitung, 6. Mai 2016

"Siemann entwirft - mithilfe neuer Quellen - ein bahnbrechend neues Bild von Clemens Fürst Metternich als Gegenspieler Napoleons, Stratege und Visionär".
Norbert Swoboda, Kleine Zeitung, 1. Mai 2016

"Revidiert das überkommene Bild gründlich".
Dpa, 19. April 2016

"Leidenschaftlich im Ton, provokant in seinen Thesen, faktensatt in seiner Recherche."
Rolf Gauweiler, Die Rheinpfalz, 12. April 2016

"Er spielte in einer Liga mit Napoleon... Wolfram Siemanns neue Biographie über den Staatsmann Metternich setzt Maßstäbe."
Johannes Willms, FAZ, 26. März 2016

"Ein großer Wurf… Auf beinahe tausend kurzweiligen Seiten erzählt er eine Geschichte, die spannender nicht sein könnte, und widerlegt auch viele Legenden über diese prägende Figur der europäischen Geschichte."
Rolf App, Neue Luzerner Zeitung, 24. März 2016

"Metternich-Nachlass schreibt Geschichte neu."
N24, 21. März 2016

"Eindrucksvoll.“
Werner Birkenmaier, Stuttgarter Zeitung, 24. März 2016

"Ein hochspannendes Buch.“
Bergische Morgenpost, 13. März 2016

"Mit seiner fast tausendseitigen Biografie, 'Metternich. Stratege und Visionär' macht Historiker Wolfram Siemann 150 Jahre Metternich-Forschung buchstäblich zur Makulatur."
Berthold Seewald, Literarische Welt, 19. März 2016 

"Eine in Detailreichtum und Übersicht beeindruckende, auch recht lesbare analytische Biografie."
Alfred Pfoser, Falter, 16. März 2016

"Wolfram Siemann (...) kann aus einem unglaublich reichen Quellenmaterial schöpfen. Die dabei erreichte Anschaulichkeit erlaubt es, Fremdes und Exemplarisches viel präziser als bisher zu trennen."
Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung, 15. März 2016

"Ein Meisterwerk (...)."
Jörg Himmelreich, Neue Zürcher Zeitung, 24. Februar 2016

"Wolfram Siemann hat eine bahnbrechende Studie über den Politiker Fürst von Metternich geschrieben. Angela Merkel sollte sie lesen."
Alexander Cammann, Zeit, 18. Februar 2016

"Stellt den Machtmenschen in allen Facetten vor."
Rolf Hürzeler, Die Weltwoche, 4. Februar 2016

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