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Cover des Buches 'Königreich der Schatten'

Stavaric, Michael

Königreich der Schatten

Roman

2013. 256 S.: Gebunden

ISBN 978-3-406-65389-6

Auch als E-Book lieferbar.

Von Michael Stavaric. Mit Illustrationen von Mari Otberg

Erschienen: 26.08.2013, sofort lieferbar!

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Zwei Stimmen, eine Berufung: die junge Wienerin Rosi Schmieg verschlägt es auf der Suche nach ihrer Bestimmung nach Leipzig, wo sie das Fleischerhandwerk erlernt, denn an die "Fleischerei Schlingel" hat sie die schönsten Kindheitserinnerungen. Und auch ihr Großvater war schließlich Metzger gewesen. Er fiel im Zweiten Weltkrieg, getötet von einem Amerikaner. Dessen Enkelsohn will ebenfalls Fleischhauer werden und reist nach Europa, nach Frankreich und Deutschland, auf den Spuren des Großvaters, der einst aus der Tschechoslowakei emigriert war. In Leipzig begegnen sich die beiden jungen Metzger, in Rosis Fleischerei, auf einer modernen Antirutschmatte... und spätestens dann wird klar, was es mit den Großvätern auf sich hat. Detailreich und spannend, voller Phantasie und mit schwarzem Humor, in zwei sich abwechselnden Stimmen, erzählt Michael Stavariè vom Geschäft des Tötens, der Anbetung des Fleisches, von Kindheitsliebe und einer unheilvollen Zeit.

Mehr dazu

"Romane, wie sie Michael Stavaric schreibt, schreibt gegenwärtig sonst niemand."
Christoph Schröder, Frankfurter Rundschau, 11. Januar 2014

"Michael Stavaric ist ein unterschätzter Meister des grotesken Humors."
Christoph Schröder, KulturSpiegel, Dezember 2013

"Königreich der Schatten ist ein gar nicht schattenhaftes, ein überaus buntes Bilderbuch, metaphorisch und buchstäblich: Mari Otberg hat die gut durchblutete verschmitzt schwarz-weiß illustriert."
Daniela Strigl, Der Standard, 19. Oktober 2013

"mit sicherer Eleganz (…) mit Sinn für Komik"
Anja Hirsch, Falter, 09. Oktober 2013

"Aber so witzig der Roman ist: Er zeigt uns – unangenehm – die Anbetung des Fleisches; selbst in beschriebenen Krisenzeiten, in denen Käfer vom Himmel fallen, Vögel verschwinden und Krokodile im Wasser der Atomkraftwerke leben."
Peter Pisa, Kurier, 5. Oktober 2013

"Mit messerscharfem Blick, Fantasie und schwarzem Humor widerlegt Stavaric Rosis Annahme, dass es bei jeder Geburt so sei, als würde jemand eine Zeitung aufschlagen, in der nichts gedruckt steht. Dabei ist sie voll von Mordgeschichten."
Salzburger Nachrichten, 28. September 2013

"Schwarzhumorige, dann wieder melancholisch-zarte Auseinandersetzung mit dem Menschen und seiner fraglos fragwürdigen Liebe zu totem Fleisch."
Joachim Leitner, Tiroler Tageszeitung, 06. September 2013

"Quentin Tarantino meets Gebrüder Grimm, um einen Roman über industrielle Fleischproduktion und Karrieremodelle im 21. Jahrhundert zu entwerfen. Beunruhigend schön ist das."
ORF, 02. September 2013

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