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Cover des Buches 'Deutsche Gesellschaftsgeschichte, Band 5: Bundesrepublik und DDR 1949-1990'
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Wehler, Hans-Ulrich

Deutsche Gesellschaftsgeschichte
Band 5: Bundesrepublik und DDR 1949-1990

2008. XVIII, 529 S.: In Leinen

ISBN 978-3-406-52171-3

Von Hans-Ulrich Wehler

Erschienen: 29.08.2008, sofort lieferbar!

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Jetzt vollendet: Hans-Ulrich Wehlers Deutsche Gesellschaftsgeschichte


Hans-Ulrich Wehlers Deutsche Gesellschaftsgeschichte gehört zu den herausragenden historischen Werken unserer Zeit. Vor rund zwanzig Jahren erschien der erste Band über Deutschland von 1700 bis 1815 und wurde sofort ein großer Erfolg. Mit diesem eindrucksvollen fünften Band gelangt ein epochales Werk zum Abschluß, das mehr als dreihundert Jahre deutscher Geschichte umspannt und eine ganze Generation von Historikern geprägt hat. Es wird auf lange Sicht kaum ein anderes Werk geben, das in vergleichbarem Umfang die deutsche Geschichte zur Darstellung bringt.
Wehlers tragendes Konzept ist gleich geblieben – und es trägt auch für die Zeit nach 1945: Politische Herrschaft und Kultur, Wirtschaft, soziale Ungleichheit stehen im Zentrum der Darstellung, die immer wieder die Frage umkreist, wie Herrschaft organisiert wird und welche soziale Realität sie hervorbringt. Daß dabei das Urteil über die DDR höchst kritisch ausfällt, mag nicht weiter überraschen. Doch auch die Bundesrepublik, so zeigt sich, weist bei aller demokratischen Verfasstheit überraschende Kontinuitäten sozialer Schichtung und Ungleichheit auf. Das gern gepflegte Bild von der offenen Gesellschaft mit Aufstiegsmöglichkeiten für jedermann erweist sich bei genauerer Betrachtung als empirisch wenig stichhaltig – vor allem die Kontinuität der Eliten und der Besitzverhältnisse ist, wie Wehler herausarbeitet, ein Kennzeichen auch der westlichen Demokratie der Nachkriegszeit.

„Eine Meisterleistung deutscher Geschichtsschreibung.“
Richard J. Evans, Frankfurter Rundschau

„Ein gigantisches Projekt, das die Arbeitskraft eines einzelnen Forschers zu überfordern schien.“
Volker Ullrich, Die Zeit

„Ein beeindruckendes Zeugnis des Anspruchs und der Produktivität, die Wehler zu einer herausragenden Figur des intellektuellen Deutschlands gemacht haben.“
Hermann Rudolph, Der Tagesspiegel

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Zum Gesamtwerk:

Weitere Titel im Gesamtwerk:

Vorwort

Elfter Teil
Bundesrepublik und DDR
1949–1990


I. Politische Rahmenbedingungen in den beiden Neustaaten
A. Die Bundesrepublik
1. Die Verfassungsordnung
2. Die Parteien und Verbände
3. Die Bürokratie
4. Die Radikalisierung blieb aus
5. Das neue Militär
6. Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus – Die neue Politische Kultur
B. Die DDR
1. Der kurze Weg in die SED-Diktatur
2. Der politische Umbau der ostdeutschen Gesellschaft
3. Der Arbeiteraufstand von 1953
4. Der «Aufbau des Sozialismus»
5. Die Mauer: Die DDR igelt sich ein


II. Turbulenzen der Bevölkerungsgeschichte
A. Die Bundesrepublik
Wanderungsströme – Fertilitäts- und Mortalitätsrückgang –
Arbeitsmigration
1. Bevölkerungswachstum durch deutsche Zuwanderung
2. Der Fertilitätsrückgang
3. Der Mortalitätsrückgang
4. Die Zuwanderung von Arbeitsmigranten, Spätaussiedlern und Asylbewerbern
B. Die DDR
Bevölkerungsgeschichte eines Abwanderungslandes

III. Strukturbedingungen und Entwicklungsprozesse der Wirtschaft
A. Die Bundesrepublik
1. Die Ursachen des «Wirtschaftswunders»
2. Das deutsche «Wirtschaftswunder» im «Goldenen Zeitalter«
des westlichen Kapitalismus von 1950 bis 1973
3. Vom Ölpreisschock zur Wiedervereinigung: Die Ursachen des
verlangsamten Wachstums
4. Die gemischte Bilanz des Handwerks
5. Gab es eine Amerikanisierung der westdeutschen Wirtschaft nach 1945?
6. Europäisierung und Globalisierung
7. Der Ausbau der Sozialen Marktwirtschaft
8. Die Konsumgesellschaft im Aufwind
9. Die Landwirtschaft im säkularen Strukturwandel:
Der kostspielige Weg in eine lukrative Nische
B. Die DDR
1. Belastungen: Demontage, Reparationen, Teilungsfolgen,
Massenflucht
2. Der Fetisch der kommunistischen Planwirtschaft
3. Die «Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik»
4. Der Niedergang
5. Das Debakel der «sozialistischen Landwirtschaft»
6. Die Ursachen des Scheiterns

IV. Strukturbedingungen und Entwicklungsprozesse der Sozialen
Ungleichheit
A. Die Bundesrepublik
1. Vermögens- und Einkommensverteilung
2. Die Eliten
3. Renaissance des Bürgertums oder amorphe «Mittelschichten»?
a) Die bürgerlichen Mittelklassen
b) Dienstklassen oder «neuer Mittelstand»? Die Angestellten
c) Der «alte Mittelstand»: Handwerk und Einzelhandel
4. Der Aufstieg der Arbeiterschaft aus dem Proletariat
5. Die Randschicht der Armen
6. Der Adel: Politisches Ende und Überleben als «Prestige-Oberschicht» .
7. Auf dem Weg in die Versorgungsklasse: Die Bauern
8. Die Ungleichheit der Geschlechter: Die Verringerung der Frauendiskriminierung
9. Die klassenspezifi schen Heiratsmärkte: Soziale Schließung durch Homogamie
10. Stabilitätsanker oder Auslaufmodell? Die Familie
11. Weichenstellung zur Ungleichheit: Jugend-Generationen
12. Ungleichheit im Alter
13. Die klassenspezifi sche Wahrnehmung der Bildungschancen
14. Elemente klassenspezifi scher Ungleichheit: Gesundheit,
Kriminalität, Politische Teilhabe und Sozialräume
15. Die Ungleichheit der Wohnbedingungen und die städtische Segregation
16. Der verschwundene Gegensatz: Die Ungleichheit der Konfessionen
17. Die deutsche Sozialhierarchie: Klassendisparitäten in der Marktgesellschaft
B. Die DDR
1. Die Klassenstruktur der DDR
2. Die herrschende Klasse: die SED-Monopolelite
3. Die administrative Dienstklasse
4. Die operative Dienstklasse
5. Die industrielle Arbeiterklasse
6. Die ländliche Arbeiterklasse der «Genossenschaftsbauern»
7. Die Reste des Bürgertums
8. Die Ungleichheit der Geschlechter
9. Einkommensunterschiede

V. Strukturbedingungen und Entwicklungsprozesse Politischer
Herrschaft
A. Die Bundesrepublik
1. Grundlinien des politischen Systems
2. Die Westintegration
3. Die Europapolitik
4. Die Deutschlandpolitik
5. Die Politik der Wiedergutmachung
6. Der Ausbau des Sozialstaats
7. Die Entstehung einer kritischen Öffentlichkeit als Vierte Gewalt 267
8. Die neue Politische Kultur
 9. Die Folgen des Antisemitismus
10. Der Niedergang des deutschen Nationalismus nach 1945
11. Die Bundeswehr im Dauerkonfl ikt zwischen Reformern und
Traditionalisten
12. Die 68er-Bewegung: Triumph oder Debakel?
13. 1989/90: Die Fusion der beiden deutschen Neustaaten
B. Die DDR
1. Innen- und außenpolitische Konsolidierung
2. Die Ära Honecker
3. Sozialpolitik als scheiternder Legitimationsspender
4. Pathologisches Lernen im linkstotalitären System
a) Faschismustheorie, Antifa und Externalisierung der Mitschuld
b) Antisemitismus, Antizionismus und verweigerte Wiedergutmachung
c) Militarisierung der Gesellschaft und Friedensrhetorik
d) Resistenzmilieu ohne Dissidentenbewegung
5. Die Herrschaftsprinzipien und Machtgrenzen des DDR-Sultanismus
6. Der Absturz in den Niedergang

VI. Strukturbedingungen und Entwicklungsprozesse der Kultur
A. Die Bundesrepublik
1. Die Christlichen Kirchen
a) Der westdeutsche Protestantismus
b) Der westdeutsche Katholizismus
2. Das Schulsystem: Grundschule – Hauptschule – Gesamtschule –
Realschule und Gymnasium
3. Die Universitäten
4. Der literarisch-publizistische Markt
a) Die Bücherproduktion
b) Zeitungen und Zeitschriften
5. Vom Rundfunk und Film zur massenmedialen Revolution des
Fernsehens
6. Der neu gewonnene und verteidigte Pluralismus der Öffentlichkeit
B. Die DDR
1. Der Kulturkampf gegen die Kirchen
2. Schulen und Universitäten unter der SED-Diktatur
3. Die doppelte Diktaturerfahrung


Epilog: Rückblick und Ausblick

Anhang
Anmerkungen
Abkürzungsverzeichnis
Personenregister
Sachregister
Leseprobe:
Leseprobe
I. Politsche Rahmenbedingungen in den beiden Neustaaten
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