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Cover des Buches 'Phantome des Terrors'
Toptitel

Zamoyski, Adam

Phantome des Terrors

Die Angst vor der Revolution und die Unterdrückung der Freiheit
1789-1848

2016. 618 S.: mit 32 Abbildungen und 2 Karten. Gebunden

ISBN 978-3-406-69766-1

Von Adam Zamoyski. Aus dem Englischen von Andreas Nohl

Erschienen: 19.09.2016, sofort lieferbar!

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Mit seinen Napoleon-Büchern "1812“ und "1815“ ist Adam Zamoyski auch in Deutschland zum Bestsellerautor geworden. Nun erzählt der polnisch-britische Historiker, wie nach dem Ende Napoleons aus der Angst der Herrschenden vor Terror und Revolution eine paranoide Politik der Unterdrückung wird. Spannend wie immer schildert Zamoyski das Ringen zwischen den Kräften der Reaktion und der liberalen Bewegung. Und er lässt keinen Zweifel daran, auf wessen Seite er steht: Auf der Seite der Freiheit. Für die Herrschenden und Besitzenden waren die Jahre nach der Französischen Revolution und Napoleon ein Zeitalter höchster Besorgnis. Die gekrönten Häupter lebten in der permanenten Furcht vor erneuten Rebellionen und waren überzeugt davon, dass ihre Macht auf dem Spiel stand. So entstand eine Politik, die mit einem immer aufwendigeren System von Bespitzelung, Zensur und Repression gegen reale und imaginäre Feinde vorging. Doch das Resultat war anders, als es sich die Mächtigen erhofft hatten. Der Polizeistaat und eine verfehlte Politik brachten – damals wie heute - genau das hervor, was sie verhindern wollten.

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Vorwort
 

  1. Exorzismus
  2. Angst
  3. Ansteckungsgefahr
  4. Krieg gegen den Terror
  5. Regieren durch Hysterie
  6. Ordnung
  7. Frieden
  8. Hundert Tage
  9. Spitzelwesen
  10. Britische Schreckgespenster
  11. Moralische Ordnung
  12.  Mystizismus
  13. Deutschtümelei
  14. Selbstmordterroristen 
  15. Zersetzung
  16. Das Reich des Bösen
  17. Synagogen des Satans
  18. Comité directeur
  19. Der Herzog von Texas
  20. Das Apostelamt
  21. Meuterei
  22. Säuberung
  23. Konterrevolution
  24. Jupiter tonans
  25. Skandale
  26. Kloaken
  27. Das China Europas
  28. Ein Fehler
  29. Polonismus
  30. Der entfesselte Satan
  31. Nachspiel
     

Anhang

Anmerkungen 
Literatur
Bildnachweis
Personenregister

"Zamoyski erzählt geistreich und fesselnd, trotz aller Ernsthaftigkeit unterhaltsam von einer aufwühlenden Umbruchszeit"
dpa, 8. Februar 2017

"Adam Zamoyski erzählt meisterlich von Angst, Hysterie und Verfolgungswahn (…). Das Ganze liest sich, trotz der ernsten Thematik, unterhaltsam, zum Teil ausgesprochen amüsant."
Volker Ullrich, DIE ZEIT, 15. Dezember 2016

"[zeigt], wie sich auf klug unterhaltende Weise über unseren Kontinent erzählen lässt - jenseits von Identitätskrampf und Wertehysterie"
Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung, 18. Oktober 2016

"Spannend wie immer"
Nürtinger Zeitung, 8. Oktober 2016

"Mit seinem vorzüglich geschriebenen und dokumentierten Buch ist es Zamoyski gelungen, eine Vergangenheit zu beleuchten, die bis in die Gegenwart fortwirkt"
Johannes Willms, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1. Oktober 2016

"Schöner Lesestoff. Man erfährt eine Menge über den zweiten Raum der Politik aus jener Zeit und macht sich so seine Gedanken über den zweiten Raum der Politik in unserer Zeit"
Dirk Kurbjuweit, DER SPIEGEL, 17. September 2016

Leseprobe:
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