Alt, Peter-André

Franz Kafka

Der ewige Sohn

Franz Kafka ist der wirkungsmächtigste Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Sein Werk gilt bis heute als Inbegriff des Dunklen, Mehrdeutigen, faszinierend Unheimlichen: als Musterfall der ästhetischen Moderne. Diese Biographie stellt Kafkas Leben und seine literarische Arbeit in den Zusammenhang der großen kulturellen Strömungen der Zeit zwischen 1880 und 1920. Kafkas künstlerische Individualität wird aus ihrer spannungsreichen Verbindung mit europäisch-jüdischen Traditionen neu verständlich – als Besitz eines ewigen Sohns, der sich selbst am Anfang und am Ende aller Überlieferungen stehen sieht.

Franz Kafka hat Leben und Schreiben als Einheit betrachtet, die seine Identität begründete. Sein zerbrechlicher Selbstentwurf blieb gebunden an die Höhen und Tiefen der literarischen Arbeit. Peter-André Alts Biographie verknüpft die Lebenserzählung mit umfassenden Interpretationen, die Kafkas Werk und dessen psychologische Voraussetzungen durchdringen. Sie zeigt den Autor als Beobachter seiner Zeit, indem sie sein Verhältnis zur Prager deutschen Literatur und zur europäischen Moderne, zu Psychoanalyse und Zionismus, Philosophie und jüdischer Geistestradition, Anthroposophie, Naturheilkunde, Kino und Theater untersucht. Sie präsentiert den Flaneur und den Einsamen, den Reisenden und den Ängstlichen, den Asketen und den Liebenden, den Ekstatiker und den Skeptiker, den Spezialisten des Schreckens und den Meister der Ironie. Kafkas Vita wird dabei nicht als Quelle, sondern als Spiegel der literarischen Arbeit gedeutet. Die Welt seiner Erzählungen und Romane gewinnt auf diese Weise in den Linien des Lebensentwurfs eine ebenso fesselnde wie unheimliche Konsequenz.

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Bibliografie

978-3-406-53441-6

1. Juni 2010

763 S.

In Leinen

Hardcover 34,90 € Kaufen
Inhalt
Vorwort

Erstes Kapitel. Im Netz der Beziehungen

Hermann Kafka, Sohn eines Fleischhauers
Die verrückten Löwys
Galanteriewaren
Politische Kräftespiele
Prager Stadtansichten

Zweites Kapitel. Kindheit und Schuljahre (1883 – 1901)

Die Einsamkeit des Erstgeborenen
Drei Schwestern
Gouvernanten und Dienstmädchen
Deutsche Knabenschule
In der Synagoge
Alpträume eines Gymnasiasten
Türen zur Welt
Darwin, Nietzsche und der Sozialismus

Drittes Kapitel. Studium und Lebensfreundschaften (1901–1906)

Chemie und Germanistik
Geistige Ernährung durch Holzmehl
Philosophie im Louvre-Zirkel
Intime Kreise: Brod, Weltsch, Baum
Rituale der Sexualität
Die Qualen des Examens

Viertes Kapitel. Frühe Prosa (1900–1911)

Schreibversuche des Schülers
Kulissenzauber im Kunstwart
Selbstbeobachtung und Lektüre
Der Mythos des Kampfes
Hochzeitsvorbereitungen ohne Braut
Das Tagebuch als Versuchslabor

Fünftes Kapitel. Erste Berufszeit (1906–1912)

Am Landgericht
Von den Assicurazioni Generali zur Versicherungs-Anstalt
Alltag des Beamten
Nachtleben
Literarische Caféhauszirkel

Sechstes Kapitel. Auf Spurensuche (1908–1912)

Der Reisende
Naturheilkunde und Anthroposophie
Im Kino
An der Schwelle zum Zionismus
Das jiddische Theater

Siebentes Kapitel. Die Kunst der Betrachtung (1908–1913)

Die Gier nach einem Buch
Besuch in Weimar
Ein eleganter Verleger
Flaneure und Voyeure
Glückliche Narren, Kinder und Bauernfänger
Negative Dialektik

Achtes Kapitel. Eine Schrift-Geliebte: Felice Bauer (1912–1913)

Wie ein Dienstmädchen
Briefverkehr zwischen Prag und Berlin
Das Rauschen der Medien
Literarische Aversionen
Zweifelhafte Wunder
Von Wien zum Gardasee
Grete Bloch interveniert
Die Bestellung des Verteidigers

Neuntes Kapitel. Literarische Nachtarbeit (1912–1913)

Das Geheimnis der Psychoanalyse
Halbschlafbilder
Vollständige Öffnung des Leibes und der Seele
Vor dem Vater
Eine ekelhafte Geschichte
Schreibfluß und Schreibhemmung

Zehntes Kapitel. Der Verschollene (1912–1914)

Die Magie der großen Form
Erlesenes Amerika
Karl Roßmanns Brüder
Der Held und seine Erzieher
Techniken der Ironie
Karneval im Welttheater

Elftes Kapitel. Der Proceß (1914–1915)

Verlobung und Gerichtstag in Berlin
Nächtliche Ekstase
Rhetorik der Schuld
Männerphantasien - Frauenkörper
Richter, Advokaten und Angeklagte
Die Legende
Die Henker als Tenöre

Zwölftes Kapitel. Kriegsjahre ohne Entscheidungen (1915–1917)

Mit Felice in Bodenbach und Karlsbad
Zionistische Politik
Wunsch, Soldat zu werden
An den Rändern der Wirklichkeit
Nochmals Ehepläne

Dreizehntes Kapitel. Krankheit und neue Fluchtwege (1917–1918)

Die Verschwörung von Kopf und Lunge
Ein Winter auf dem Land
Kierkegaard-Studien
Paradoxe Erlösungsvisionen
1918: Der große Umsturz

Vierzehntes Kapitel. Protokolle des Schreckens (1914–1919)

Vortragsabend mit ‹Blutgeruch›
Maschinen des Gesetzes
Die tödlichen Spuren der Schrift
Stille Arbeit in der Alchimistengasse
Traum und Film
Das Fehlläuten der Nachtglocke
Literarische Rätselspiele
Imaginäres Judentum

Fünfzehntes Kapitel. Julie Wohryzek und Milena Pollak (1919–1921)

Die Tochter eines Tempeldieners
Der dritte Versuch
Milena, eine verheiratete Frau
Nach der Liebe
Kur in Matliary
Alte Lasten und kaum Erleichterung

Sechzehntes Kapitel. Selbstentwürfe und Parabeln (1917–1922)

Das Phantasma der Kindheit
Im Mahlstrom der Bedeutungen
Parodien des Mythos
Exotische Masken
Ostjüdische Inspirationen

Siebzehntes Kapitel. Das Schloß (1922)

Fahrt nach Spindelmühle
Schwarze Romantik in Böhmen
Ein Fremder
Das Dorf als hermetischer Ordnungsraum
Komödien des Unbewußten
Das Wissen der Frauen
Betrug und Asyl

Achtzehntes Kapitel. Nach der Pensionierung (1922–1923)

Als Ottlas Gast in Planá
Ein dunkler Prager Winter
Die Sprache des Gelobten Landes
Aufflackernde Palästina-Pläne
Die zweite Kindsbraut: Dora Diamant

Neunzehntes Kapitel. Späte Erzählungen (1922–1924)

Artisten in der Zirkuskuppel
Hungern als Zwang
Die Musik der Tiere
Im Labyrinth
Josefine und das Judentum

Zwanzigstes Kapitel. Die vorletzte Reise (1923–1924)

Nur ein Ziel, kein Weg
Eine Art Idylle im Grunewald
Der Inflationswinter
Odyssee durch Sanatorien und Spitäler
Wieder in die dunkle Arche: Kierling, 3. Juni 1924

Anhang

Anmerkungen
Bibliographie
Verzeichnis der Abbildungen
Personenverzeichnis
Verzeichnis der Kafka-Texte
Danksagung

Pressestimmen

Pressestimmen

"Mikroskopisch genau durchleuchtet die souveräne Großstudie Leben und Werk."
Der Spiegel, 17. Oktober 2005



"Es ist das Buch für alle, die mehr wollen als eine Lebensbeschreibung. Sein Autor, Mitte vierzig und Germanistik-Professor in Berlin, ist viel zu sehr Wissenschaftler, um eine Arbeit zu beginnen, die sich bloß ums Biographische kümmert. (...) So umfassend (mit starken Anleihen bei Sigmund Freud), mit so vielen Ausflügen ins Umfeld hat über Kafka noch niemand geschrieben, und obwohl Alt eher kühl und sachlich den Abstand zum Gegenstand wahrt, geht er aller Sprödigkeit aus dem Weg."
Klaus Bellin, Neues Deutschland, 1. August 2006



"Dem nach Stationen in Bochum und Würzburg inzwischen an der FU Berlin lehrenden Germanisten ist erneut ein großer Wurf geglückt. Ähnlich wie Alts preisgekrönter Doppelband über Schiller ist auch diese Werkbiografie auf Vollständigkeit angelegt. Sie kompiliert souverän die Ergebnisse jahrzehntelanger Forschung und ersetzt ein ganzes Regal an einschlägiger Sekundärliteratur. Dominierendes Deutungsmittel von Alts luziden Werkinterpretationen sind die Schriften Freuds."
Oliver Pfohlmann, die tageszeitung, 4. Februar 2006



"Unwillkürlich wird der Leser hineingezogen in das 750-seitige Buch, das mit gängigen Vorurteilen auf elegante, bisweilen detailversessene Weise aufräumt: (...) Biographische Selbstentwürfe, Kulturgeschichte und Zeithistorie werden von ihm wie Texte gedeutet, die auf ähnliche Weise organisiert sind wie die Literatur selbst. Dieses methodisch reflektierte Verfahren kann nur jemand praktizieren, der es gewohnt ist, leidenschaftlich gern zu lesen, das philologische Handwerk von Grund auf gelernt hat und sich seit Jahren mit dem Œuvre seiner Autoren beschäftigt."
Felicitas von Aretin, Der Tagesspiegel, 15. Oktober 2005



"Alt liefert ein faszinierendes Zeit-Bild. Er gibt, die verstreuten Belege raffend und ordnend, eine Reihe glänzender Personen-Porträts: die Eltern mit dem tyrannischen Vater obenan, die diskret inzestuös geliebten Schwestern, die Kunstgefährten des vollständig, aber skrupelhaft in die Literatur emigrierten Dichters. Dazu zählen neben Max Brod und Franz Werfel vor allem Kafkas Frauen – bis hin zur jungen, starken, wunderbaren letzten Begleiterin Dora Diamant. Keine von ihnen wagte er zu ehelichen."
Wolfgang Hädecke, Sächsische Zeitung, 22. August 2005



"(...) eine systematisch analysierende Biographie (...). Durch thematische Bündelung bekommt Alts Kafka in vieler Hinsicht ein sehr deutliches Profil, und Aspekte seines Lebens, die oft vernachlässigt werden, gewinnen Gewicht. (...) Als Literaturwissenschaftler profiliert sich Alt in den eindringlichen Analysen von Kafkas Romanen und Erzählungen. Dies ist, darf man loben, keine Schriftstellerbiographie ohne Werke. (...) Gerade das Befremdliche, Unverständliche von Kafkas Welt – bei aller Prägnanz der Darstellung – trägt zum spezifischen Kafka-Lektüregenuss bei. (...) Aber kein Zweifel: Die außerordentliche Gelehrsamkeit, Faktenfülle und Intelligenz, die diese Biographie auf ihren Gegenstand verwendet, ist ein Gewinn: „Der ewige Sohn“ ist ein Standardwerk für jeden, der sich auf hohem Niveau zum Kafka-Kenner fortbilden möchte."
Wolfgang Schneider, Deutschlandradio, 21. November 2005



"Gute Biographien sollten anregend, vielschichtig und zuverlässig sein. Peter-André Alts Kafka-Biographie besitzt diese Vorzüge alle. Sie hat das Zeug zu einem Standardwerk."
Eberhard Falcke, NDR, 11. September 2005



"Peter-André Alt, gerade als Literaturprofessor an die Freie Universität Berlin berufen, hat eine monumentale Biographie (760 Seiten) vorgelegt, die sprachlich elegant mit gängigen Vorurteilen aufräumt. Alt zeigt Kafka nicht nur als den von Obsessionen geplagten jüdischen Einzelgänger, der von der "ungeheuren Welt, die ich im Kopf habe" (Tagebuch, 1913), fast erdrückt wurde. Der Wissenschaftler führt den Dichter und Juristen der Arbeiter-Unfallversicherungsanstalt (1908 - 22) auch als präzisen Beobachter seiner Zeit vor. Er begleitet den Flaneur Kafka in Caféhäuser und Bordelle, beobachtet den Reisenden und den Ironiker, den Voyeur und Kinobesucher. Kein weltfremder Stubenhocker wird da gezeigt, sondern ein für Denkströmungen und technische Neuerungen aufgeschlossener Zeitgenosse.
(...) Franz Kafka bleibt ein Rätsel: "Ich bin Anfang oder Ende", hat er über sich gesagt. Als hätte er schon zu Lebzeiten alle Deutungsversuche ad absurdum führen wollen. Peter-André Alts exzellente Biographie aber macht neugierig auf die Wiederbegegnung mit Kafkas Werken und seinen bedrohten Figuren."
Susanne Kunckel, Welt am Sonntag, 4. Dezember 2005



"Die über 760 Seiten starke gesamtbiografische Darstellung des Berliner Literaturwissenschaftlers Peter-André Alt dürfte sich im Kanon der Sekundärliteratur binnen kurzer Zeit als Standardwerk etablieren. Alt rekonstruiert den „unendlichen Dialog“, zu dem Kafkas Leben und Schreiben verschmelzen, und argumentiert ebenso beeindruckend wie plausibel. (...) Peter-André Alt bringt diese Welt auf faszinierende Weise zur Entfaltung."
Th.D., profil, 19. Oktober 2005



"Wer Kafka einmal entdeckt hat, wird ihn immer wieder neu entdecken wollen. Der Berliner Germanist Peter-André Alt nähert sich in seiner Biografie „Franz Kafka“ (...) textgenau dem Leben und Werk des wirkungsmächtigen Dichters."
Guido Kalberer, Tages-Anzeiger, 6. Dezember 2005



"Der Ansatz, Kafkas Leben und Werk aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten, scheint allerdings mit Blick auf das Rätselhafte, das Kafka umgibt, der derzeit schlüssigste zu sein."
dpa, 31. Oktober 2005



"Alts Biographie richtet ihr Augenmerk auf den Riß, den Kafka im negativen Modell des Bildungsromans á la Flaubert wahrgenommen hat. Alt verdeutlicht diesen Riß, indem er das biographische, kulturhistorische und poetische Feld im Laufe des Erzählens von Kafkas Leben nicht auseinander ableitet, sondern behutsam, aber entschieden voneinander trennt. Indem er die feinen Haarrisse in der Figur sichtbar macht, gelingt ihm, woran viele Künstlerbiographien scheitern, wenn sie die fatale Gleichschaltung von biographischem Ereignis und literarischem Text, von Lebenskarriere und dichterischer Entwicklung betreiben. (...) Es gehört zu den Verdiensten Alts, daß er sein Konzept des Leben-Erzählens aus Vorgaben Kafkas selbst gewinnt, der sich zeitlebens mit dem paradoxen Prinzip der Biographie aus der Imagination auseinandersetzte. (...) Indem Alt sich dieses Modell zu eigen macht, hat er einen neuen Typus des Leben-Schreibens in der zerklüfteten und schier unermeßlichen Landschaft der Kafka-Literatur geschaffen."
Gerhard Neumann, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5. Mai 2006



"Es reizt den Germanisten, nüchterne Kontrapunkte zu setzen bei Autoren, die meist mit Emphase behandelt wurden. (...) Durch thematische Bündelung bekommt Alts Kafka in vieler Hinsicht ein sehr deutliches Profil: vernachlässigte Aspekte seines Lebens gewinnen Gewicht. Kafka dem Reisenden widmet Alt ein aufschlußreiches Kapitel. Mit neuen Augen sieht er auch Kafkas Verhältnis zum Ersten Weltkrieg. (...) Als Literaturwissenschaftler profiliert sich Alt in den eindringlichen, scharfsinnigen Analysen von Kafkas Romanen und Erzählungen. Dies ist, darf man loben, keine Schriftstellerbiographie ohne Werke. (...) Die außerordentliche Gelehrsamkeit, der Kontextreichtum und die Intelligenz, die diese Biographie auf ihren Gegenstand verwendet, ist ein Gewinn. "Der ewige Sohn" ist ein Standardwerk für jeden, der sich auf hohem Niveau zum Kafka-Kenner fortbilden möchte."
Wolfgang Schneider, Die Welt, 24. Dezember 2005



"Peter-André Alts Biografie über Franz Kafka ist einfach wunderbar. Er zeigt auf eindrucksvolle Weise, warum sich der Schriftsteller nie richtig von seinem Elternhaus abgenabelt hat, und beschreibt sein Doppelleben zwischen Beruf und Berufung sowie die einschüchternde Macht seines Vaters."
Hellmuth Karasek, myself, Mai 2010



"Peter-André Alt, der vor ein paar Jahren eine beachtliche Schiller-Biografie vorgelegte, hat sich von dem drohenden Zorn Hermes´ nicht abschrecken lassen. Sein Buch „Franz Kafka – der ewige Sohn unternimmt auf 800 Seiten eine detaillierte Beschreibung von Kafkas Lebenslauf und versucht parallel dazu eine ausführliche Werkinterpretation zu geben. Bedenkt man, dass erst 2002 der erste Band von Rainer Stachs auf drei Bände angelegt Kafka-Biografie erschienen ist, die vom Hauptteil der Rezensenten sehr gelobt wurde, so scheint die Gefahr der literaturwissenschaftlichen Hybris für Alt umso nachdrücklicher gegeben zu sein, doch jedes Vorurteil, das in diese Richtung zielt, geht in die Leere. Alt – um es vorwegzunehmen – stürzt nicht ab, im Gegenteil: ER stößt die Konkurrenz vom Podest. Dass sich Alt unmittelbar mit Stachs Mammut-Projekt würde messen müssen, war wohl unausweichlich, gab es doch bis heute – so wundersam es klingen mag – keine „große“ Lebensbeschreibung Kafkas, und plötzlich buhlen gleich zwei Publikationen um den Rang der „ultimativen“ Kafka-Biografie."
Rainer Just, Die Presse, 21. Januar 2006