Appel, Sabine

Friedrich Nietzsche

Wanderer und freier Geist

1881 verbringt Friedrich Nietzsche seinen ersten Sommer in Sils-Maria im Oberengadin. Hier im Hochgebirge, „6000 Fuß jenseits von Mensch und Zeit“, hat er an einem hellen Augustvormittag 1881 ein Offenbarungserlebnis, das er im Rückblick immer stärker mystifizieren wird: die Erkenntnis von der ewigen Wiederkehr.
Ausgehend von diesem Erlebnis und dem Gedanken, der ein Angelpunkt seines Werks werden soll, schildert Sabine Appel Nietzsches persönlichen und werk-geschichtlichen Werdegang auf seinen diversen Stationen: Röcken, Naumburg und Schulpforta, Bonn, Leipzig, Basel und Tribschen, Bayreuth, Basel, Sorrent, St. Moritz, Venedig, Genua, Sils-Maria, Rapallo, Nizza, Turin, Basel, Jena und schließlich Weimar, umnachtet seit Jahren und so auch auf seiner letzten Station.
Mit Sensibilität und kritischer Reflexion zeichnet Sabine Appel den Weg eines Denkers nach, der wie niemand sonst das Selbstverständnis des 20. Jahrhunderts geprägt hat, dem aber in seine letzte Nacht niemand mehr folgen konnte.

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Bibliografie

978-3-406-61368-5

Erschienen am 23. März 2011

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272 S.

Gebunden

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Inhalt
Oberengadin, Schweiz, 1881
«6000 Fuß jenseits von Mensch und Zeit»

Röcken, Naumburg und Schulpforta, 1844–1864
Feuersbrünste und Christus

Bonn / Leipzig, 1864–1868
«Dem unbekannten Gotte»

Basel / Tribschen, 1869–1873
«Rein ästhetische Rechtfertigung des Lebens»

Bayreuth / Basel / Sorrent, 1874–1878
«Die Lüge des großen Stils»

St. Moritz / Venedig / Genua / Sils Maria / Rapallo, 1879–1883
«Der Wanderer und sein Schatten»

Sils Maria / Nizza / Turin, 1884–1888
«Jenseits von Gut und Böse»

Turin, 1889
«Dionysos gegen den Gekreuzigten»

Basel / Jena / Naumburg, 1889–1897
«Die drei großen Stimulantia der Erschöpften»

Weimar, 1897–1900
«Nacht ist es; nun reden lauter alle springenden Brunnen»


Zeittafel

Literaturverzeichnis

Abbildungen

Personenregister