‘Attar

Das Buch der Leiden

'Attar ist einer der größten islamischen Mystiker. Das "Buch der Leiden" stand lange im Schatten seiner "Vogelgespräche", aber gerade in seiner Düsterheit liegt auch die Modernität dieser "vielleicht schwärzesten Dichtung, die je von einem Menschen geschrieben worden ist" (Navid Kermani). Bernhard Meyer hat den Hauptteil des verstörenden Werkes erstmals vollständig ins Deutsche übertragen.
Der klassische persische Dichter 'Attar (um 1136 - 1220) erzählt eine Seelenreise durch den Kosmos in vierzig Stationen. Der Wanderer bricht auf, um Erlösung von seinem Leiden zu finden, aber alle, die er um Hilfe bittet - die Erzengel, Paradies und Hölle, die vier Elemente, Satan, Dschinnen, Menschen und die Propheten von Adam bis Jesus -, schildern ihm nur ihr eigenes, viel schlimmeres Leiden. Erst Mohammed gibt ihm den Rat, nicht länger in der Welt  zu suchen, sondern in sich selbst, und so versinkt er im "Meer der Seele". Um diese Rahmenerzählung mäandern zahlreiche Geschichten, die das "Buch der Leiden" trotz seiner Düsternis zu einer kurzweiligen Lektüre machen. Bernhard Meyer hat die 6200 Doppelverse in Prosa übertragen und mit erläuternden Anmerkungen versehen. Monika Gronke führt kundig in den Autor und seine Dichtung ein und erleichtert damit das Verständnis dieses einzigartigen Werkes der Weltliteratur.
. Von Farid od-Din Attar. Aus dem Persischen von Bernhard Meyer. Unter Mitarbeit von Nasi Shahin. Mehrdad Razi. Tahereh Matejko. undJutta Wintermann. Mit einer Einführung von Monika Gronke.

Teilen

Seite drucken

E-Mail

Der Code wurde in die Zwischenablage kopiert.

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-69762-3

Erschienen am 16. März 2017

399 S.

In Leinen

Hardcover 29,95 € Kaufen
Inhalt

Beginn des Buches

Der Pilger des Herzensgedankens geht zu Gabriel

Der Pilger des Herzensgedankens geht zu Isrâfîl

Der Pilger des Herzensgedankens geht zu Michael

Der Pilger des Herzensgedankens geht zu ʿAzrâʾîl – Friede sei mit ihm!

Der Pilger des Herzensgedankens geht zu den Thronträgern und Engeln

Der Pilger des Herzensgedankens geht zum Gottesthron

Der Pilger des Herzensgedankens geht zum Fußschemel

Der Pilger des Herzensgedankens geht zur Schicksalstafel

Der Pilger des Herzensgedankens geht zum Schreibrohr

Der Pilger des Herzensgedankens geht zum Paradies

Der Pilger des Herzensgedankens geht zur Hölle

Der Pilger des Herzensgedankens geht zum Himmel

Der Pilger des Herzensgedankens geht zur Sonne

Der Pilger des Herzensgedankens geht zum Mond

Der Pilger des Herzensgedankens geht zum Feuer

Der Pilger des Herzensgedankens geht zum Wind

Der Pilger des Herzensgedankens geht zum Wasser

Der Pilger des Herzensgedankens geht zur Erde

Der Pilger des Herzensgedankens geht zum Berg

Der Pilger des Herzensgedankens geht zum Meer

Der Pilger des Herzensgedankens geht zum Mineral

Der Pilger des Herzensgedankens geht zur Pflanze

Der Pilger des Herzensgedankens geht zu den Gliederfüßern

Der Pilger des Herzensgedankens geht zu den Vögeln

Der Pilger des Herzensgedankens geht zu den Tieren

Der Pilger des Herzensgedankens geht zu Eblîs

Der Pilger des Herzensgedankens geht zu den Dschinnen

Der Pilger des Herzensgedankens geht zum Menschen

Der Pilger des Herzensgedankens geht zu Adam

Der Pilger des Herzensgedankens geht zu Noah

Der Pilger des Herzensgedankens geht zu Abraham

Der Pilger des Herzensgedankens geht zu Mose

Der Pilger des Herzensgedankens geht zu David

Der Pilger des Herzensgedankens geht zu Jesus

Der Pilger des Herzensgedankens geht zu Mustafâ

Der Pilger des Herzensgedankens geht zur Sinneswahrnehmung

Der Pilger des Herzensgedankens geht zur Vorstellungskraft

Der Pilger des Herzensgedankens geht zum Verstand

Der Pilger des Herzensgedankens geht zum Herzen

Der Pilger des Herzensgedankens geht zur Seele Anhang

Pressestimmen

Pressestimmen

"Ein mystisches Werk der Weltliteratur."
Lisa Abid, OE1, 22. September 2017



"Die vielleicht schwärzeste Dichtung, die je von einem Menschen geschrieben worden ist."
Navid Kermani



"Schlüsselwerk der islamischen Mystik (…). Bernhard Meyer hat die 6200 Doppelverse in schmiegsame deutsche Prosa übertragen, Monika Gronke hat das Buch mit einer höchst hilfreichen Einführung versehen."
Manfred Papst, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 28. Mai 2017



"Das Meisterwerk eines persisch-islamischen Mystikers, das nun in einer wunderbar zu lesenden Übersetzung vorliegt."
Mathias Schnitzler, Berliner Zeitung, 19. August 2017