Böldl, Klaus

Götter und Mythen des Nordens

Ein Handbuch

Klaus Böldl erschließt uns eine facettenreiche Welt der Götter und Mythen des Nordens, wie wir sie aus den schönsten Sagen des klassischen Altertums kennen. Zugleich bietet er viele Bezüge zu den Mythenkreisen anderer Kulturen und beschreibt, wie die uralten Geschichten überliefert wurden und welche Rolle dabei nicht zuletzt die christliche Tradition Nordeuropas gespielt hat.
Das nordische Göttergeschlecht der Asen begegnet uns regelmäßig im Kreuzworträtsel. Mit nordischen Götternamen wie Odin, Thor und Loki mag sich vielleicht noch eine verschwommene Erinnerung verbinden. Aber wer weiß noch, was es in der nordischen Mythologie mit dem Weltenbaum Yggdrasil auf sich hatte oder mit der Midgardschlange, dem Riesen Ymir, dem Fenriswolf und schließlich mit dem Weltenende Ragnarök? Und doch ranken sich um diese und um viele weitere Gestalten und Ereignisse zahllose spannende und rätselhafte Geschichten, in denen es um Liebe und Kämpfe, Heldentum und Hinterlist geht und von denen uns beispielsweise Snorri Sturluson, der Schöpfer der Edda, kündet.

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-65219-6

Erschienen am 26. August 2013

320 S.

Paperback

Broschur 14,95 € Kaufen
Inhalt
Vorbemerkung

1. Nordische Mythologie und germanische Religion

2. Von Mönchen und Mythen: Island im Mittelalter

3. Alte Götter und mittelalterliche Pergamente: Ein Überblick über die mythologischen Überlieferungen des Nordens

4. Von den ersten und den letzten Dingen: Kosmogonie, Kosmologie und Eschatologie der Edda

5. Odin: der Gott der vielen Namen

6. Thor: Himmelsgott und Riesenbezwinger

7. Fruchtbarkeit und Tod: Die Götter des Wanenkreises

8. Der Winterkönig und seine Tochter: Samen als mythische Wesen

9. Vom Pergament zum Computerspiel – der lange Marsch der nordischen Götter durch die Mediengeschichte

Abkürzungen
Literaturhinweise
Register historischer Gestalten
Register mythischer Gestalten, Gegenstände und Orte
Bildnachweis
Pressestimmen

Pressestimmen

"Der Autor liefert kein 'Best of Edda', sondern nimmt den Leser mit an die vorderste Front der Erforschung jener alten Mythen."
Klaus-Dieter Linsmeier, Spektrum der Wissenschaft, 3/2014