Borasio, Gian Domenico

selbst bestimmt sterben

Was es bedeutet. Was uns daran hindert. Wie wir es erreichen können.

selbst bestimmt sterben ist ein Buch, das zum Nachdenken über die eigene Einstellung zum Leben und zum Sterben anregt. Es bietet keine Patentrezepte – wohl aber konkrete Hinweise darauf, wie man sich auf die letzte Lebensphase so vorbereiten kann, dass sie den eigenen Wünschen entspricht. Gian Domenico Borasio erläutert in klar verständlicher Sprache, worauf es auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Lebensende wirklich ankommt.
Die öffentliche Debatte über das Lebensende wird auf unverantwortliche Weise auf die Frage nach Euthanasie bzw. Suizidhilfe reduziert. Dabei betreffen diese Möglichkeiten, aus dem Leben zu scheiden, selbst dort wo sie gesetzlich erlaubt werden, nur einen winzigen Teil der Bevölkerung. Was ist aber mit der riesengroßen Mehrheit an Menschen, für die es nicht darum geht, den eigenen Todeszeitpunkt selbst bestimmen zu wollen? Was bedeutet „selbstbestimmtes Sterben“ in der modernen Gesellschaft? Und was hat es mit all diesen verwirrenden Begriffen auf sich, die durcheinandergebracht werden: aktive, passive, indirekte Sterbehilfe, Behandlungsabbruch, Suizidhilfe und so weiter?
Der Autor schöpft aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung im Betreuen und Begleiten von Schwerstkranken und Sterbenden, um mit vielen weit verbreiteten Missverständnissen aufzuräumen. Ausgehend von den neuesten wissenschaftlichen Studien führt das Buch den Leser Schritt für Schritt dazu, seine ganz eigenen Vorstellungen über das Lebensende zu entwickeln, und beschreibt Mittel und Wege, um diesem Ziel – trotz aller Hindernisse – möglichst nahe zu kommen.

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Bibliografie

978-3-406-66862-3

Erschienen am 07. Oktober 2014

206 S.

Gebunden

Hardcover 17,95 € Kaufen
Medien



Pressestimmen

Pressestimmen

"Borasios Buch kann als Leitfaden durch die Sterbehilfedebatte dienen."
Matthias Kamann, Die Welt, 11. Oktober 2014



„Borasio ist fraglos der nachdenklichere Autor. Der mehr weiß, mehr reflektiert. Und der eins nicht vergessen hat: die Demut des Arztes vor dem Patienten und dem Sterben.“
Gabriele von Arnim, Die Zeit, 6. November 2014



„Einfühlsam und wichtig.“
Hörzu, 14. November 2014



„Das Buch regt zum Nachdenken über die eigene Einstellung zum Leben und zum Sterben an.“
Gisela Klinkhammer, Deutsches Ärzteblatt, 20. Februar 2015



"Wer rasch über die wichtigsten Argumente in der Auseinandersetzung über den assistierten Suizid Klarheit gewinnen will (…) wird es mit Gewinn lesen."
Heike Schmoll, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. August 2015



„Selbst bestimmt sterben ist ein kompetenter und hilfreicher Ratgeber, der dabei hilft, eine eigene Entscheidung zu fällen.“
Gert Scobel, 3Sat Scobel, 6. November 2014



"Das Buch ist am Krankenbett, in der Begegnung mit den Patienten entstanden; zu jedem Problem werden Fallbeispiele gebracht. Es zeichnet sich aus durch die Klarheit der Sprache und Begriffe."
Friedo Ricken, Theologie und Philosophie Nr.3, 2015



„Eine kluge, nüchterne Analyse, die dazu beitragen kann, die emotionale Sterbehilfedebatte in Deutschland zu versachlichen.“
Nina von Hardenberg, Süddeutsche Zeitung, 11. November 2014



"Ein unverzichtbarer Beitrag zur öffentlichen Debatte um das Lebensende."
Die Zeit, 1. Oktober 2014



„Gian Domenico Borasio plädiert für eine Stärkung der Palliativmedizin und Fürsorge am Lebensende.“
Dorothee Vögeli, Neue Zürcher Zeitung, 3. November 2014



„Das Buch passt bestens in die aktuelle Debatte über Sterbehilfe und hat nicht nur deshalb das Zeug zum Bestseller.“ Kim Kindermann, Deutschlandradio Kultur, 16. Oktober 2014