Bürger, Jan

Der Neckar

Eine literarische Reise

An den Ufern des Neckars, zwischen dem Schwenninger Moos und Mannheim, hat sich seit dem Mittelalter eine einzigartige Kulturlandschaft gebildet, die besonders im 19. und 20. Jahrhundert europäische Bedeutung gewann.
Kaum eine Region hat für die intellektuelle Entwicklung Deutschlands eine vergleichbare Rolle gespielt, man denke nur an Hölderlin und Schiller, Waiblinger und Mörike, Kerner und Uhland, aber auch an Berthold Auerbach, Hilde Domin, Hermann Lenz und Siegfried Unseld. Tübingen und Heidelberg, Esslingen und Stuttgart, Ludwigsburg und Marbach – Jan Bürgers anschaulich, kenntnisreich und farbig erzähltes Buch über die historisch-kulturellen Dimensionen des Neckartals, das dem Flusslauf folgt und die zentralen Orte beschreibt, fordert geradezu dazu auf, selbst die Reise den Neckar entlang anzutreten.

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Bibliografie

978-3-406-64692-8

Erschienen am 12. März 2013

2. Auflage

286 S.

Gebunden

Hardcover 19,95 € Kaufen
e-Book 9,99 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

" (…) eine Reise voller inspirierender Begegnungen mit Literaten und Geistesgrößen (…) "
Gunther Hartwig, Südwest Presse, 25. Mai 2013



"Deshalb geht Bürger von Ortsbesichtigungen in der Gegenwart mit all ihren zufälligen Begegnungen und Eindrücken aus und treibt von dort aus seine historischen Tiefenbohrungen voran. Dabei stößt er nicht immer gleich auf das Nächstliegende, sondern zeigt eine besondere Vorliebe für noch nicht so oft erzählte Geschichten."
Jörg Magenau, Deutschlandradio Kultur, 7. Juni 2013



"Seinen Ärger, seinen Schmerz über diesen Verlust kann er nicht immer verbergen, traut man seinem kritischen Blick, herrscht aktuell fast ausschließlich Tristesse an den verschandelten Ufern des Neckars."
Ulrike Frenkel, Stuttgarter Zeitung, 26. März 2013



"Der etwas altbackene Titel mag irreführen. 'Der Neckar. Eine literarische Reise' ist kein rückwärtsgewandtes Zelebrieren einer Liebe zum Regionalen. Im Gegenteil. Die Wirkung von Künstlern wie Schiller, Hölderlin, Uhland strahlt hinaus in die Welt und macht ihr Leben interessant auch für Leser, die nicht am Neckar leben. Bürger findet, wie er sagt, 'an jeder Ecke ein literarisches Ereignis'. Es verblüfft schon die schiere Masse von Personen, die irgendwie mit dem Neckar zu tun haben: Friedrich Schiller, Johann Friedrich von Cotta, Alexander von Bernau, Wilhelm Hauff, Hermann Lenz, Hilde Domin, Max Weber, Stefan George, Bertha Benz, Friedrich Theodor Vischer und so weiter. Auch die Querverbindungen, wer wen kannte, sind enorm."
Raphael Wohlfahrt, Stuttgarter Nachrichten, 26. März 2013



"Deutsche Geistesgeschichte, von ihrem wichtigsten Fluss her erzählt"
Schleswig-Holstein Journal, 4./5. Mai 2013



"Eine elegante Einladung zu einer Reise"
Schleswig-Holstein Journal, 4./5. Mai 2013



"Es ist ein Fluss, den es sich zu erlesen lohnt."
Marc Reichwein, Die Welt, 6. Juli 2013



"Und so ist dieses Buch vieles auf einmal: ein Reisebericht, der sich zu einer kleinen schwäbischen Literaturgeschichte weitet; ein Spiegelkabinett, in dem sich Gestern und Heute gegenseitig beleuchten; eine Industrie- und Mentalitätsgeschichte."
Christian Gampert, Deutschlandfunk, 19. August 2013



"Mein Frühjahrsbuch kommt von Jan Bürger und trägt den Titel 'Der Neckar. Eine literarische Reise'. (…) Protagonisten sind Hölderlin, Schiller, Mörike, Uhland, Hermann Lenz und viele andere. Ein kenntnisreiches, kurzweiliges Buch über eine einmalige Kulturlandschaft in unserer Nähe. Stiftet an zu einer literarischen Neckarreise."
Eckard Mickel, Pforzheimer Zeitung, 3. Januar 2013



"Ein ebenso kluge[r] wie schöne[r] große[r] Essay über den Neckar und seine Menschen"
Schleswig-Holstein Journal, 4./5. Mai 2013



"Es ist indes kein kulturpessimistisches, wohl aber ein ehrliches Buch, das nie darüber hinwegtäuscht, dass die Industrialisierung die einst idyllische Flusslandschaft verändert und teilweise zerstört hat. Bürger mischt persönliche Eindrücke mit geistes- und literaturgeschichtlichem Wissen, bringt die Historie von Land, Landschaft und Kultur zusammen, ohne zu bewerten. Dass er darüber hinaus Anregungen zum Weiterdenken gibt (...), macht sein Neckar-Opus zu einer mehr als nur informativen und unterhaltsamen Lektüre."
Ole Detlefsen, Eßlinger Zeitung, 28. März 2013