Doderer, Heimito von

Die Strudlhofstiege

oder Melzer und die Tiefe der Jahre

Wien in den Jahren 1910/11 und 1923 bis 1925. Im Mittelpunkt des Geschehens steht der Amtsrat und Major a. D. Melzer, dessen Leben irgendwie immer an ihm vorbeiläuft, bis er endlich doch zu sich selbst findet. "Die Strudlhofstiege" ist Heimito von Doderers bekanntestes und beliebtestes Werk. Mit diesem vielschichtigen, von souveränem Humor erfüllten "Roman einer Epoche" hat sich Doderer einen unbestrittenen Platz in der deutschen Literatur geschaffen. Doderers wahrhaftig phänomenaler Roman ist mehr als eine minutiös echte, bezaubernde und sublim-amüsante Schilderung der vielschichtigen Wiener Gesellschaft jener Jahre. "Die Strudlhofstiege" ist ein raffinierter, psychologischer, durch und durch moderner Roman. Doderer erweist sich als geradezu virtuoser Regisseur seiner so zahlreichen Akteure; wie er sie immer wieder zur symbolisch-schicksalhaften Strudlhofstiege zu lotsen weiß, ist eine kompositionelle Meisterleistung. Dazu kommt Doderers köstliche Sprache.
Von Heimito Doderer Von Heimito von Doderer. Mit einem topographischen Anhang von Stefan Winterstein. und einem Nachwort von Daniel Kehlmann.

Teilen

Seite drucken

E-Mail

Der Code wurde in die Zwischenablage kopiert.

Bibliografie

978-3-406-65555-5

Erschienen am 30. September 2013

75. bis 77. Tausend der Gesamtausgabe

944 S.

In Leinen

Hardcover 28,00 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Die Pointe der ‚Strudelhofstiege’ liegt darin, die objektive, historische Zeit ins subjektive Erleben zu projizieren, wo alles in einem einzigen Moment seinen Sinn erhält. (...) Schöner kann man Nichts und das Leben nicht umschreiben."
Maike Albath, Deutschlandradio, 27. August 2013



"Doderers Beschreibungskunst kann allein auch für Leser, die sich für all die groß- und kleinbürgerlichen Wiener Schicksale, all die Verwicklungen und Verstrickungen gar nicht interessieren, die Lektüre zum reinen Glück machen."
Daniel Kehlmann, Welt am Sonntag, 18. August 2013



"Ein schöner Band, der Erinnerungen ehrt."
Burkhard Müller, Süddeutsche Zeitung, 28. Dezember 2013



"Der Beck-Verlag legt zu seinem Jubiläum eine schön ausgestattete und klug kommentierte Neuedition vor."
Neue Zürcher Zeitung, 26. Oktober 2013



"Heute liegt dieses Buch nach wie vor in meiner Nähe. Immer wieder und oft spontan greife ich danach, schlage irgendwo auf und befinde mich schlagartig auf einer Achse der Gleichzeitigkeit menschlicher Verbindungen."
Johanna Doderer, Die Presse, 29. März 2014



"Die beiden eher halbrunden Jubiläen hat der seinerseits seinen Vierteltausender begehende C.H.Beck Verlag genutzt, um die veritable Schwarte im hübschen Retrodesign neu aufzulegen."
Klaus Nüchtern, Falter, 02. Oktober 2013



"Sein Werk ist nahezu makellos, sein Leben war es nicht (…) Die großen Romane sind jetzt in besonders schönen Neuausgaben erschienen."
Fritz-Peter Linden, Trierischer Volksfreund, Dezember 2016



"[verwebt] zwei in der Vergangenheit liegende Zeitebenen, um 1910/11 und Mitte der1920er, in einem opulenten Teppich aus zahlreichen Handlungssträngen"
Andrea Reisner, Wiener Zeitung, 3. September 2016



"Vielschichtig (...), von souveränem Humor geprägt"
Kurier, 7. November 2013