Flashar, Hellmut

Hippokrates

Meister der Heilkunst

Bereits die Zeitgenossen priesen den griechischen Arzt Hippokrates von Kos für seine Heilkunst. Sein Wissen war so überragend, dass seine Schriften wie ein Kristallisationskern auf medizinische Texte anderer Ärzte wirkten und in der Überlieferung mit diesen eine Einheit bildeten - das Corpus Hippocraticum. Von überzeitlicher Bedeutung ist das berühmteste Stück dieser Sammlung, das als hippokratischer Eid in die Geschichte eingegangen ist; bis heute gilt er als Maßstab für das ethische Handeln eines Arztes.
Was wussten Hippokrates (ca. 460 bis ca. 380 v. Chr), die Ärzte seiner Zeit und jene der folgenden Jahrhunderte wirklich über den Menschen? Was für eine Vorstellung hatten sie vom menschlichen Körper und den Zusammenhängen, die ursächlich sind für die Entstehung von Krankheiten? Welche Auslöser vermuteten sie beispielsweise hinter Epidemien, hinter einem epileptischen Anfall oder hinter bestimmten Frauenkrankheiten? Welche Methoden der Diagnostik und der Therapie standen ihnen überhaupt zur Verfügung? Welche Formen der Diät hielten sie für sinnvoll - und in welchen Fällen? All diesen Fragen geht der international renommierte Altertumswissenschaftler Hellmut Flashar nach und legt eine anregende Einführung in die antike Heilkunst vor - aber auch einen profunden Überblick über die Wirkmächtigkeit des Hippokrates während der letzten 2000 Jahre.

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Bibliografie

978-3-406-69746-3

Erschienen am 19. September 2016

297 S.

Gebunden

Hardcover 26,95 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"exzellente Darstellung der antiken hippokratischen Medizin"
Philip van der Eijk, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. Oktober 2016



"Eine anregende Einführung in die antike Heilkunst"
natur & heilen, Januar 2017



"ein Buch, das auf den Schreibtischen und Nachtkästchen der gebildeten Ärzteschaft nicht fehlen sollte"
Günter Kaindlstorfer, ORF Kontext, 14. Oktober 2016



"Neben seiner philologischen Genauigkeit beeindruckt immer wieder Flashers Sinn für feinen Humor"
Werner Bartens, SZ, 24. November 2016