Fox, Paula

Was am Ende bleibt

Roman

Paula Fox’ bis heute berühmtester Roman "Was am Ende bleibt", der seinerzeit mit Shirley MacLaine verfilmt wurde, gehört inzwischen zum Kanon der amerikanischen Literatur. Er erzählt von Sophie und Otto Brentwood, einem kinderlosen, recht wohlhabenden Ehepaar, das ein Backsteinhaus in Brooklyn bewohnt. Sophie, die gelegentlich französische Bücher übersetzt und Drehbücher schreibt, lebt vor allem vom Geld ihres als Anwalt sehr gut verdienenden Mannes, fühlt sich in ihrer Ehe aber immer unwohler und leerer.
Ein kleiner Vorfall, der Biss einer streunenden Katze, wächst sich zur lebensbedrohenden Krise aus, Pannen, Missverständnisse und Streitigkeiten enthüllen die Fragilität ihres Ehe- und Gesellschaftslebens. Faszinierend ist, wie Paula Fox privates Unglück und gesellschaftliche Verfallserscheinungen subtil aufeinander bezieht und dabei ganz im Bereich des Menschlich- Abgründigen bleibt.
Von Paula Fox. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Sylvia Höfer. Mit einem Essay von Jonathan Frantzen. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Eike Schönfeld.

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Bibliografie

978-3-406-64711-6

Erscheint am 11. März 2013

251 S.

Gebunden

Hardcover 18,95 € Kaufen
e-Book 6,99 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Die existenzielle Trostlosigkeit, von der dieser Roman erzählt, oder der unwiderstehliche Sog, den er entfaltet"
Martin Krumbholz, SWR2, 11. Juni 2013



"'Was am Ende bleibt', zeitlich in den späten 1960er Jahren angesiedelt, fängt die schillernde Aura jener Zeit mit der fast zufällig wirkenden Akkuratesse ein, die Teil von Paula Fox’ spezifischer literarischer Begabung ist."
Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung, 23. April 2013



"Jonathan Franzen schreibt, wenn man nur den Film sähe, dann würde man höchstens den Kinostar ein wenig besser kennen, wenn man jedoch diesen großartigen Roman gelesen habe, dann könne man von der Hauptfigur 'ebenso ungezwungen sprechen wie von einer guten Freundin, weil ich meine Erfahrungen mit Angst und Entfremdung in mein Bild von ihr habe einfließen lassen.'"
Manuela Reichart, Deutschlandradio Kultur, 22. April 2013