Garde, François

Das Lachen der Wale

Eine ozeanische Reise

Man muss sich Jonas als einen glücklichen Menschen vorstellen, schreibt François Garde über den biblischen Propheten, den ein großer Fisch verschlang und vor Ninive wieder ausspuckte – immerhin war dieser Fisch ein Wal. Ein Wesen, das die Phantasie, die Jagdlust, den Hunger, das Sprachvermögen und die Abenteuersehnsucht der Menschheit seit jeher befeuert, ein mythisches Tier. François Garde erzählt in seinem charmanten, kurzweiligen, klugen und durchaus auch komischen Buch alle erdenklichen Geschichten und Kuriositäten über den Wal. Er reist dem Meeresriesen nach, zu den Walhäfen und dem einzigen Walrestaurant, aber er mustert auch Straßenschilder und Sternenbilder und die literarischen Spuren, die das gewaltige Tier hinterlassen hat. Ein glänzend geschriebenes, ebenso lehrreiches wie unterhaltsames Buch über eines der spannendsten und mysteriösesten Wesen der Natur.
Von François Garde. Aus dem Französischen von Thomas Schultz.

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Bibliografie

978-3-406-68957-4

Erschienen am 09. März 2016

231 S.

Gebunden

Hardcover 19,95 € Kaufen
e-Book 15,99 € Kaufen
Inhalt
Wer sorgt sich heute um die Wale?


I. DAS TIER

1. Lachen
2. Zähne
3. Rekorde
4. Auf der Landstraße nach Saint-Pierre (21° 1’ S. – 55° 14’ O.)
5. Einteilungen
6. Straßen
7. Jona und der große Fisch
8. Strandungen
9. Hände
10. In der Hudson Bay (55° 55’ N. – 76° 48’ W.)
11. Aas
12. Louvre
7 13. Kühe
14. In der Bucht von Hienghène (20° 42’ S. – 164° 56’ O.)
15. Stürme
16. Jona und Jesus
17. Karte


II. DIE JAGD

18. Im Baskenland (43° 29’ N. – 1° 34’ W.)
19. Heldenepos
20. Bouvetinsel (54° 23’ S. – 3° 21’ O.)
21. Lieber Hr. Melville …
22. Appetit
23. Port-Jeanne-d’Arc (49° 34’ S. - 69° 51’ O.)
24. Schränke
25. Diplomaten
26. Port-Louis-Philippe (43° 48’ S. – 172° 57’ O.)
27. Harpunen


III. DER HIMMEL

28. Azur
29. Galaxie
30. Jona und der Abgrund
31. Haiku
32. Im Naturkundemuseum (48° 50’ N. – 2° 21’ O.)
33. Hampelmann
34. Gesänge
35. Seelen
36. Saint-Clément-des-Baleines (46° 14’ N. – 1° 33’ W.)
37. Schilder
38. Das Kloster Saint-Sauveur (43° 31’ N. – 5° 26’ O.)
39. Einhorn
40. Jona und die Götter
41. Schlösser
42. Herausforderung
43. Schwertwale

Wenn ein Wal abtaucht
Pressestimmen

Pressestimmen

"Seine Sprache ist schwingend, mitreißend, poetisch. Manchmal lässt sie schmunzeln, unterstreicht die ungebremste Faszination, die der Mensch für den Wal hegt."
Verena Simon, Berliner Morgenpost, 1. Juli 2016



"Phantasievoll: François Garde folgt den Spuren der Wale."
Thorsten Gräbe, FAZ, 30. Mai 2016



"Ein kluges und durchaus auch komisches Buch".
Passauer Neue Presse, 31. Mai 2016



"Eine wunderbare und abenteuerliche Reise."
Hannah Biller, Buchkultur, Juni 2016



"Garde ist eines jener weisen und auch wehmütigen Bücher zu verdanken, die durch ihre Klugheit und ihre Vielschichtigkeit Leseerfahrungen bescheren, die schlichtweg einzigartig sind."
Kleine Zeitung, 13. März 2016



"Kurzweilig, lehrreich und auch komisch"
Öko Test-Magazin, August 2016



"Ein ebenso lehrreiches wie unterhaltsames Buch über eines der mysteriösesten Wesen der Natur."
Heike Kunert, LesArt, 2016



"Ein starkes Stück Sozialgeschichte."
Michaela Adick, Heilbronner Stimme, 4. Juni 2016



"Ein zauberhaftes Buch und eine wunderbare, für jedermann verständlich Einführung in die Grundlagen unserer Meereswelt."
Doris Krestan zu Reeves, Sandammer.at, März 2016



"Garde ist fasziniert von Walen und nähert sich den Tieren historisch, wissenschaftlich, literarisch - stets gleichermaßen mit Staunen und Kenntnis."
Martina Sulner, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 9. Juli 2016



"Seine Sprache ist schwingend, mitreißend, poetisch. Manchmal lässt sie schmunzeln, unterstreicht die ungebremste Faszination, die den Mensch für den Wal hegt."
Verena Simon, Berliner Morgenpost, 1. Juli 2016



"mit stilistischer Könnerschaft"
Thorsten Glotzmann, Süddeutsche Zeitung, 14. September 2016



"All seine Beobachtungen verpackt Garde in eine leichte, poetische Sprache, die die Gefühlsklaviatur mühelos bedient: Lachend, nachdenklich, klüger und verloren lässt er seinen Leser nach der Lektüre zurück, der viel gelernt hat über flackernde Sterne, [...] subantarktische Klimabedingungen, Evolution und vieles andere."
Miriam Strieder, Literaturkritik.de, 4. Juli 2016