Graf, Friedrich Wilhelm

Der Protestantismus

Geschichte und Gegenwart

Der Protestantismus hat Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik in Europa und Nordamerika zutiefst geprägt. Friedrich Wilhelm Graf bietet einen anschaulichen Überblick über die Geschichte des Protestantismus von Luther bis heute. Er fragt nach seiner kulturellen Bedeutung und beschreibt die großen Kirchenfamilien von den Lutheranern, die inzwischen nur noch eine kleine Minderheit darstellen, über die Baptisten und Methodisten bis hin zu den schnell wachsenden Pfingstkirchen. Ein Ausblick auf die Zukunft des Protestantischen beschließt den Band.


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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-70824-4

Erschienen am 16. Februar 2017

3. Auflage, 2017

128 S.

Paperback

Sonstiges 8,95 € Kaufen
Inhalt

1. Einleitung

Was ist protestantisch?

Was heißt «Protestantismus»?

 

2. Eine Konfession geht um die Welt

Mitgliederzahlen und Wachstumsraten

Volkskirchen und Minderheiten in Europa

Protestantischer Pluralismus in der Neuen Welt

 

3. Die Konfessionsfamilien

Lutheraner

Reformierte

Anglikaner

Baptisten

Methodisten

Pfingstler

 

4. Protestantismus und Kultur

Die Suche nach dem «Wesen» des Protestantischen

Vom Rechtsbegriff zum Kulturkonzept

Die Erfindung der Innerlichkeit

Die Aufwertung der Individualität

Die religiöse Verweltlichung der Welt

Die Moralisierung des Politischen

Der Protestantismus als Bildungsmacht

 

5. Die Zukunft des Protestantischen

Nachweis der Zitate

Literaturhinweise

Personenregister

Pressestimmen

Pressestimmen

"Hier sitzt wie immer jedes Wort, jedes Argument – ein Genuss."
Dieter Schnaas, Wirtschaftswoche Online, 28. Mai 2017



"Schnelle Einsichten zwischen Synode und Zungenrede: Friedrich Wilhem Graf hat ein lehrreiches Büchlein über den Protestantismus geschrieben. (…) Wer über beides bündig unterrichtet werden will. Einerseits über das bleibende und wechselnde Wesen des von Europas Mitte ausgehenden Protestantismus mit seinen kulturellen und politischen Folgen, andererseits über die aggressive freikirchliche Herausforderung – der greife zu dem Büchlein, das der Münchner Theologe Friedrich Wilhelm Graf jetzt vorgelegt hat. Es ist leichter als ein Gesangbuch, es ist in pointierter, aber nicht in ungerechter Sprache geschrieben, und es lässt sich schneller durchlesen, als eine Synodalsitzung zu Ende geht.“
Johan Schloemann, Süddeutsche Zeitung, 9. November 2006