Hoerster, Norbert

Wie lässt sich Moral begründen?

Wie lässt sich intersubjektiv, also für jedermann nachvollziehbar, begründen, dass es allgemein verbindliche Moralnormen gibt?

Diese grundlegende philosophische Frage ist durchaus auch von praktischer Bedeutung. Denn es gibt immer wieder moralische Fragen, über die es sogar in ein und derselben Gesellschaft zu gravierenden Meinungsverschiedenheiten kommt. Das zeigt, dass die Frage nach der richtigen Methode der Moralbegründung nicht nur in theoretischer, sondern auch in praktischer Hinsicht einer Antwort bedarf. Hoerster sichtet in diesem Buch kritisch verschiedene Möglichkeiten der Moralbegründung. Letztlich erteilt er in seiner leicht verständlichen Abhandlung allen prominenten Versuchen einer objektiven Moralbegründung – wie Kants kategorischem Imperativ und Habermas’ Diskurstheorie – eine Absage. Eine Moralnorm, so das Fazit des Buches, ist nur insoweit begründet, als ihre soziale Geltung im Interesse aller betroffenen Individuen liegt.


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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-66786-2

Erschienen am 22. August 2014

143 S.

Broschiert

Broschur 12,95 € Kaufen
Inhalt
Inhalt


Vorbemerkung

1. Was verstehen wir unter «Moral»?

2. Gibt es ein Naturrecht?

3. Wie verlässlich sind «unsere Intuitionen»?

4. Ist Kants kategorischer Imperativ die Lösung?

5. Kann Habermas’ Diskurstheorie überzeugen?

6. Geht Hares Utilitarismus nicht zu weit?

7. Warum es auf die Interessen des Individuums ankommt

8. Warum man sich an die Moral halten sollte

9. Abschließende Hinweise

Anmerkungen

Einige Kernbegriffe

Pressestimmen

Pressestimmen

"Wichtiges Plädoyer für die Bedeutung von Moral und deren Umsetzung.“
Peter Eisenmann, Socialnet, 8. Januar 2015



"Gut verständlich und mit Beispielen unterstützt.“
Simone Winkens, Portal für Politikwissenschaft, 23. April 2015