Hofmann, Werner

Die Schönheit ist eine Linie

13 Variationen über ein Thema

Die Schlange hat keinen guten Ruf. Ihre Klugheit ist mit List gepaart, ihre Gewandtheit mit Heimtücke. So wurde sie in der Kulturgeschichte mal zur Bedrohung, mal zur Beschützerin. In der Kunst tauchte die Schlangenlinie bereits in den Höhlenmalereien der Steinzeit auf und blieb seitdem ein Motiv voller Ambivalenzen, das sich nie zur Ruhe bringen ließ. In seinem letzten Buch verfolgt der große Hamburger Kunsthistoriker Werner Hofmann die Schönheitslinie der Schlange durch die Epochen und legt ihre elementaren, rätselhaften Energien frei.
Hofmann zeigt, wie die Schlangenlinie anfänglich der magischen Beschwörung diente und danach von der griechischen Antike bis in die Frühe Neuzeit die Künstler immer wieder anzog. In der Moderne der letzten 250 Jahre aber stieg sie zu einer visuellen Schlüsselfigur auf, zu einer Metapher der Befreiung: Als der alte statische Schönheitsbegriff abdankte, war die große Zeit der Schlangenlinie mit ihrer verwirrenden Dynamik gekommen. Werner Hofmann führt dies an einer eindrucksvollen Fülle von Beispielen vor Augen, die von der abstrakten Kunst über das Kunsthandwerk bis in die populäre Kultur reichen – von Kandinsky und Klee über den Thonet-Stuhl bis zum heute allgegenwärtigen Yin-Yang-Symbol.

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Bibliografie

978-3-406-64490-0

223 S.

In Leinen

Hardcover 29,95 € Kaufen
Inhalt
Vorwort

Erstes Kapitel
Zweites Kapitel
Drittes Kapitel
Viertes Kapitel
Fünftes Kapitel
Sechstes Kapitel
Siebtes Kapitel
Achtes Kapitel
Neuntes Kapitel
Zehntes Kapitel
Elftes Kapitel
Zwölftes Kapitel
Dreizehntes Kapitel

Statt eines Nachwortes

Anmerkungen
Anmerkung des Verlags
Bildnachweis
Register
Pressestimmen

Pressestimmen

"Ein intellektuelles Vergnügen ganz eigener Art.“
Eduard Beaucamp, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Dezember 2014



"Musterbeispiel für ein Buch, das an einem scheinbar marginalen Gegenstand die ganze Kunstgeschichte neu beleuchtet.“
Ralf Schlüter, ART, Januar 2015



"Ein brillantes Buch.“
Ulrike Hark, Tagesanzeiger, Februar 2015



"Ein virtuoses Vermächtnis."
Weltkunst, Juli 2015



"Ein lesenswertes, anschaulich mit farbigen und schwarzweißen Abbildungen illustriertes Buch.“
Dorothea Breit, Westdeutscher Rundfunk 3, Dezember 2014