"Kurze, emotional aufgeladene Sätze mit visueller Kraft, eine geheimnisvolle Atmosphäre und gekonnte Szenenwechsel – Stefan Beuse fesselt mit seinem vierten Roman von der ersten Zeile an. Atemlos folgt man ihm in ein Zwischenreich, in dem Zeit und Raum, Himmel und Erde, Sein und Schein, die drei wichtigsten Erzählstränge und die Identitäten der Erzähler ineinander fließen. (...) Schöne Sätze, in denen die Ewigkeit aufscheint, liefert Stefan Beuse in ‚Alles was du siehst’ zuhauf. Im besten Fall sind sie unaufgeregt, tief und dunkel wie der Grund eines Sees oder ein Wald, die Bilder poetisch oder skurril. (...) Ein Sog, dem man sich gerne hingibt." Jeannette Villachica, Wiener Zeitung, 23. Mai 2009 |
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"Schon in seinen früheren Büchern hat Stefan Beuse es verstanden, mit wenigen Sätzen die scheinbare Sicherheit unserer Alltagserfahrungen infrage zu stellen. Diesmal geht er noch einen Schritt weiter. (...) ‚Alles was du siehst’ ist ein Roman, von dem man alles erwarten kann, nur nicht Gewissheit darüber, wie die Welt beschaffen ist und wo die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit verlaufen." Angela Wittmann, Brigitte, 19. Mai 2009 |
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"Dieser Bachmann-Preisträger des Jahres 1999 kann so gut erzählen wie irreführen. Mindestens. So wort- und bildmächtig entfaltet er mit viel Suggestionskraft und Manipulationsenergie ein spannendes Biografen-Panorama, in dem eine zu entziffernde Person in die andere (ent)gleitet: sich ihr erst anverwandelt, um ihr bald umso mehr zu widerstreben. Wie sich die Bilder wechselseitig kommentieren: Wer nicht schwindelfrei ist, verreise nicht. Nicht leibhaftig, schon gar nicht literarisch." Hendrik Werner, Die Welt, Die Literarische Welt, 11. April 2009 |
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"Dieser Bachmann-Protegé (...) kann so gut erzählen wie irreführen." Hendrik Werner, Rheinischer Merkur, 12. März 2009 |
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„Mit seinem neuen Roman Alles was du siehst gibt Stefan Beuse unserer durch Wissenschaft und Ratio restlos entzauberten Welt wieder eine Spur von Geheimnis und Magie zurück. (...) Stefan Beuses Roman Alles was du siehst ist ein faszinierendes und spannungsgeladenes Spiel mit Identitäten und Wirklichkeiten. Von Seite zu Seite erhöht sich sein suggestiver Sog und auf geradezu kafkaeske Art droht der Leser gemeinsam mit dem Ich-Erzähler den Boden der Tatsachen unter den Füßen zu verlieren (...). Leicht und fast schwerelos wie ein Schmetterling taumelt der Leser durch Beuses Prosa, die zu einer kostbaren poetischen Essenz destilliert ist. Sinnlich und bildgewaltig öffnet er die Pforten zu einer höher dimensionierten Wirklichkeit zwischen Quantenphysik und Transzendentalphilosophie." Karsten Herrmann, Titel-Magazin, 11. Februar 2009 |
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"Jeder, der dieses soghafte Buch liest, wird es anders lesen." Claudia Voigt, Kultur Spiegel, Februar 2009 |
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