Kleinschmidt, Christian

Wirtschaftsgeschichte der Neuzeit

Die Weltwirtschaft 1500-1850

Um 1500 übertraf die Wirtschaftsleistung Chinas und Indiens die Europas um ein Vielfaches. Bis zur Industrialisierung Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Europa dann zur dominanten Wirtschaftsmacht. Christian Kleinschmidt fragt in diesem Buch nach den Gründen für den Aufstieg Europas und beschreibt die Entstehung und die Integration der Weltwirtschaft in der Frühen Neuzeit. Dabei wird deutlich, dass Europas Dominanz sich einer bestimmten historischen Konstellation verdankte und mit eigenen Innovationen ebenso verbunden war wie mit kolonialer Expansion und Gewalt.


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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-70800-8

Erscheint am 16. Februar 2017

128 S.

Broschiert

Broschur 8,95 € Kaufen
Inhalt

1. «Hingehen, wo der Pfeffer wächst»

 

2. Mächte – Räume – Waren: Von der polyzentrischen Weltwirtschaft zur Dominanz Europas

Portugal, Spanien und die neuen Welten

Niederlande, Großbritannien und Frankreich

Asien und Afrika

Durchbrechung des «frühneuzeitlichen Gleichgewichts»

«Great Divergence»

 

3. Bevölkerungsentwicklung

Zeitalter der «malthusianischen Wirtschaft»

Migration

 

4. Ideen, Weltanschauungen, kulturelle Einrichtungen

Kultur der Offenheit – Kultur der Expansion

Eigennutz, Merkantilismus, Protektionismus

Aufklärung, Liberalismus und Freihandel

 

5. Technik und technisches Wissen

Schiffbau

Nautik und Navigation

Technologie- und Wissenstransfer

Vernetzung und Konvergenzen

 

6. Politik und Gewalt

«Protokolonialismus» und Aufstieg Europas

«Gunpowder Empires»

 

7. Institutionen, Recht, Märkte

 

8. Fazit

 

9. Literaturauswahl

Pressestimmen

Pressestimmen

"Eine hilfreiche, wenn auch nicht unbedingt süffige Lektüre […] Zweifellos verhilft die historische Perspektive zum besseren Verständnis auch der zeitgenössischen Situation.“
Ulla Fölsing, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08. Mai 2017