Klugkist, Thomas

Hanna und Sebastian

Roman

In der Hoffnung, ganz zueinander zu finden, schreiben sich Hanna und Sebastian nach einigen traumhaften Tagen in Rom lange und intensive Briefe.

Doch das Leben treibt sie auseinander, und das Schreiben wird zu einem exklusiven Raum, in dem sie ihre Liebe so leidenschaftlich, grenzenlos und wahrheitshungrig leben können wie nirgendwo sonst – und in dem sie einander die Freiheit schenken, die sie dann immer kompromissloser auch in der Wirklichkeit suchen ...
Dieser sinnlich-virtuose Roman, eine außergewöhnliche Liebesgeschichte in Briefen, Mails und SMS und das literarische Debüt von Thomas Klugkist, erzählt von einem rückhaltlosen Liebes- und Beziehungsexperiment und entwirft dabei das Bild einer Generation zwischen Lebensplanung und Grenzüberschreitung, den Verführungen des Körpers und der Transzendenz.

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Bibliografie

978-3-406-65960-7

Erschienen am 21. Januar 2014

432 S.

Gebunden

Hardcover 19,95 € Kaufen
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Medien
Pressestimmen

Pressestimmen

"Thomas Klugkist hat mit Hanna und Sebastian eine wunderschöne, dialogische Liebesgeschichte geschrieben, in der man auch bei mehrmaligem Lesen immer wieder neue Gedanken und Überlegungen entdeckt. Darüber hinaus entwickelt der Autor die Utopie einer Beziehung, in der nicht gegenseitige Erwartungen erfüllt werden, sondern in der zwei Menschen den Mut haben, in schriftlicher Form alles zu sagen – und die sich damit tiefer berühren, als es in der Wirklichkeit je möglich wäre."
Elisabeth Nehring, WDR 3, Mosaik



"Die Briefe und Nachrichten, die sich Hanna und Sebastian über rund zehn Jahre schreiben, sind von solcher Intensität und Ehrlichkeit, dass man alles geben würde, um so einen Brief zu bekommen."
Myself



"Gibt´s das noch? Menschen, die sich lange Briefe schreiben? Zauberhafte, intelligente, poetische, tastende Briefe? Ja. In “Hanna und Sebastian” von Thomas Klugkist, einem außergewöhnlich feinsinnigen Roman. (…) Ein kluges Buch und eine berührende Hommage an eine Schreibtradition, die in Zeiten von SMS und E-Mails ausgestorben schien."
Günter Keil, Augsburger Allgemeine



"Ein sehr besonderer Generationen- und Gesellschaftsroman, der Mut und Intelligenz demonstriert."
Ulrich Dombrowsky, 5 plus Magazin, Sommer 2014



"Nach einer Rom-Reise beschließen Hanna und Sebastian, dass nur noch wenige Worte sie voneinander trennen – allein, sie finden einfach nicht die richtigen. Und so verlieren sich der „Traumsebastian“ und „Meine liebe, einzige Hanna“ in herzensschönen Sätzen, gestehen sich ihre Gefühle, ihre Gedanken – und ihre Seitensprünge von dieser wahren, einzigen, rein virtuellen Liebe. Ein Roman des 21. Jahrhunderts, in dem das eigentliche Leben nicht von dieser Welt ist."
Britta Heidemann, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 03. April 2014



"Der Roman besticht auch in seiner gehobenen und um Genauigkeit bemühten Sprache. Er öffnet die Möglichkeit, über die großen Fragen des Daseins unter den Vorzeichen der Moderne neu nachzudenken. Die sprachlichen Klischees, derer sich Schriftsteller jahrhundertelang bedienen konnten, sind blass in einer von tiefenpsychologischem Wissen vollkommen durchdrungenen Welt, in der jedes Wort ungeschützt im Raum steht. Vor allem reichen sie nicht aus für die neuen Formen des Zusammenlebens, die unsere Gesellschaft prägen. Klugkists Weg zu einer neuen Sprache für das, was Leben heute ist, ist zugleich auch eine Suche nach dem Individuum in der Moderne. Eine Suche, die uns alle angeht."
Thomas Hummitzsch, Intellectures



"Eine Liebesgeschichte, differenziert, knallbunt, ausschweifend und sehr intelligent! (…) Klugkists Protagonisten sind empfindsam, nachdenklich und selbstkritisch. Es gibt Tragödien, wie in vielen Familien, und es gibt die bodenständigen und klaren Charaktere, denen das Leben nichts anzuhaben scheint. Die Dialogform macht den Roman zu einem fast realistischen Zeitdokument. Klugkist ist ein scharfer Denker, der in seiner Geschichte literarisches und philosophisches Gedankengut verpackt und psychologische Folgerungen anklingen lässt. Das Lesevergnügen (…) ist unvergleichlich und lässt den Leser bis zuletzt nicht los."
Claudine Borries, Leselupe.de



"ein Roman, der aus der Masse heraussticht."
grenzenlos.de, Mai 2014