Masala, Carlo

Weltunordnung

Die globalen Krisen und das Versagen des Westens

Afghanistan, Irak, Libyen, Ukraine, Syrien – wir scheinen in einer neuen Weltunordnung zu leben. Carlo Masala fragt, wie es so weit kommen konnte und sucht nach neuen Antworten auf die globalen Krisen. Im Westen werden für das neue Chaos zumeist die Handlungen von mehr oder minder bösen Gegnern verantwortlich gemacht, sei es der IS, Russland oder China. Tatsächlich jedoch trägt der Westen ein gerüttelt Maß an Verantwortung dafür, dass die Welt seit dem Ende des Kalten Krieges aus den Fugen geraten ist. Seine Versuche der Ordnungsstiftung durch humanitäre Interventionen, Regime-Change und aktive Demokratisierungspolitik haben weltweit zu Widerstand gegen den neuen liberalen Imperialismus geführt. Der Westen ist nicht stark genug, dem Rest der Welt seinen Willen und seine Institutionen aufzuzwingen, hat daraus aber noch nicht die nötigen Konsequenzen gezogen. Carlo Masala analysiert die aktuelle Lage und plädiert für einem realistischen Blick auf die Außenpolitik, der nicht bei den Kategorien Gut und Böse stehen bleibt.
. Von Carlo Masala.

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-72023-9

Erscheint am 15. März 2018

2., überarbeitete Auflage, 2018

Rund 192 S.

Klappenbroschur

Broschur 14,95 € Kaufen
Inhalt

Einleitung
 

  1. Die Illusionen des Westens
    Die Illusion der Demokratisierung
    Die Illusion der militärischen Interventionen
    Die Illusion der Institutionalisierung
    Die Illusion der Verrechtlichung
     
  2. Die großen Mächte in der Weltunordnung
    Das Ende des amerikanischen Jahrhunderts?
    Aufstrebende Mächte im 21. Jahrhundert
    Ad- hoc- Koalitionen als Alternative
     
  3. Neue Herausforderungen
    Staatszerfall
    Nationalismus und Re-Nationalisierung
     
  4. Hybride Herausforderungen
    Eine Welt auf Wanderung
    Digitalisierung

 

Fazit

Danksagung

Pressestimmen

Pressestimmen

"Eine bemerkenswerte Analyse."
Das Parlament, 20. Februar 2017



"Eine pragmatische Bestandsaufnahme, die zum geeigneten Zeitpunkt erscheint und mit propagandistischen, ideologischen und einfach nur irreführenden Beschreibungen reinen Tisch macht"
Wolf Senff, Titel Kulturmagazin, 9. Dezember 2016



"Masala bietet einen gut verständlichen Überblick, der die sicherheitspolitische Debatte der Zeit auch dem Leser ohne Fachkenntnis nahebringt."
Armin Wagner, Militärgeschichte. Zeitschrift für historische Bildung, Heft 2/2017



"Masalas Monographie verdient eine klare Empfehlung – und zwar nicht nur für den geneigten Beobachter, sondern auch für den professionellen Politikwissenschaftler"
Manfred Gross, Politische Studien Nr. 472, 2017



"Ein beachtenswerter, kenntnisreicher und komprimierter Problemaufriss."
Armin Pfahl-Traughber, Humanistischer Pressedienst, 11. November 2016