Pabst, Angela

Die athenische Demokratie

Im antiken Athen nahm die Demokratie als Idee und als Staatsform Gestalt an. Daß die Beschäftigung mit dieser ältesten Vorläuferin unserer modernen Verfassung immer noch aktuell ist, zeigt Angela Pabst in ihrer kompakten und allgemeinverständlichen Einführung. Doch läßt sie nicht nur die athenische Demokratie - ihre politischen Strukturen, Ämter und Gesetze- in ihrer Bedeutung für die Gegenwart lebendig werden, sondern erhellt zugleich, dass sie neben anderen Herrschaftsformen vor etwa zweieinhalb Jahrtausenden eine völlige Ausnahmestellung einnahm. Die Fragen, weshalb Athen einen solchen Sonderweg beschritt und welche Konsequenzen das für die gesellschaftliche Stellung von Männern und Frauen nach sich zog führen zu manch überraschender, aber wohlfundierter Antwort. So erhält der Leser nicht nur einen detaillierten Einblick in die Frühentwicklung der Demokratie, sondern auch in den politischen Alltag und die soziale Realität einer der bedeutendsten Städte der Antike.

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-48008-9

2., aktualisierte Auflage

124 S.

Paperback

Broschur 8,95 € Kaufen
Inhalt

Vorwort

I. «Was ihr zugrundeliegt»: Die zentralen Prinzipien der antiken Demokratie
1. Die Macht des Volkes
2. Die Gleichheit
3. Die Freiheit

II. Beraten, entscheiden, richten, vollziehen. Der Politikprozeß und seine Institutionen im Athen des 5./4. Jh.

III. Wie man demokratisch lebt
1. Das alltägliche Treiben
2. Die Sorge des Gesetzgebers
3. Und was ist mit Frauen und Sklaven?

IV. Über die Zeit hinweg: Ein kurzer Rückblick und ein kleiner Blick nach vorn

Zeittafel
Literaturverzeichnis
Bildnachweis
Register