Weinrich, Harald

Vom Leben und Lesen der Tiere

Ein Bestiarium

Liest du nur gehobene Literatur,
bist du eine Lesegiraffe
und trinkst auch den Wein
wahrscheinlich nur
aus einer Kristallkaraffe.

Wußten Sie schon, daß Tiere die geheimen Agenten des Lesens sind? Die Schlange im Paradies: Sie war die erste, die zischte „Lies!“. Der Spatz auf dem Draht: Er kommuniziert online. Oder die Vierbeiner: der Echo-Esel, die Lesegiraffe, die Kuh mit IQ und das schwer erziehbare Gnu: Sie alle nebst einer zahlreichen Schar anderer Tiere versammeln sich im Tiergarten Eden zu einer phantasievoll gestalteten Lese-Party unter dem Motto „Vom Leben und Lesen der Tiere“. Zu einem gelungenen Fest gehören Poesie und Musik, im Buch vertreten durch 101 Vierzeiler mit klingendem Reim und musikalischem Rhythmus. Sollte je ein Zoologe noch zweifeln, ob Tiere denken und reden können: In Harald Weinrichs Bestiarium wird er eines Besseren belehrt. Denn lesen, das können sie jedenfalls, die Tiere, und sei es nur die Sprache der Sinnbilder, die hier mit einem humorvollen Blick von der Seite in ein neues Licht gerückt wird. So ist dieses ungewöhnliche Bestiarium zugleich ein hervorragender Sprachführer, aus dessen erholsamer und doch nachdenklicher Lektüre ein paar Funken Klarheit auch auf das Leben und Lesen der Menschen fallen werden.

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Bibliografie

978-3-406-57822-9

Erschienen am 22. September 2008

144 S., mit 18 Abbildungen

Halbleinen

Hardcover 14,90 € Kaufen