Reinhardt, Volker

Mein Geld! Meine Seele!

Die größten Geizhälse und ihre Geschichten

Dieses Buch zeigt an zehn Beispielen, wie sich im Laufe der Jahrhunderte unser Verhältnis zum Geld und zu denen, die viel davon besitzen, verändert hat. Volker Reinhardt erzählt vom reichsten und zugleich geizigsten Kaufmann des Mittelalters und von einem König, der seine Gäste ganz unköniglich bewirtete, von dem Bankier James Wood, der zum Urbild Dagobert Ducks wurde, und von Jean Paul Getty, dem Ölmagnaten und Kunstsammler, der sich hartnäckig weigerte, seinen entführten Enkel freizukaufen. Er berichtet von Geizigen, die reich wurden, und von Knausern, die sich zugrunde gerichtet haben. Ein kurzweiliges Buch für alle, die wissen wollen, ob Geiz wirklich geil ist.

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-59193-8

Erschienen am 25. August 2009

224 S., Mit 15 Abbildungen

Paperback

Broschur 12,95 € Kaufen
Inhalt
Einleitung
Geiz in der Geschichte

1 Zwischen Gott und Geld
Hieronymus Bosch und die «Sieben Todsünden»

2 Der Kaufmann
Francesco Datini, das Geld und die Angst

3 Der König
Ludwig XII. von Frankreich und der Verlust Mailands

4 Der Hexenjäger
Dietrich Flade, der Sündenbock

5 Auf der Bühne
Molières Harpagon und die gute Gesellschaft

6 Der Verschwender
Der Herzog von Richelieu und die Kalkulation der Pracht

7 Der Kurfürst
Wilhelm I. von Hessen, der Landesvater als Geldverleiher

8 Calvinisten
Schule des Genusses und des Verzichts

9 Der Bankier
James Wood, Dagobert Ducks Urbild

10 Der Ölmagnat
Jean Paul Getty und der Kunstmarkt

Literatur

Personenregister
Pressestimmen

Pressestimmen

"Nicht nur wer ständig von Schuldenbremsen oder Steuererleichterungen spricht, findet hier eine Fülle von Anregungen und Warnungen. Zudem ist das Buch dank seines relativ günstigen Preises auch als Geschenk geeignet."
Spiegel Online, 13. Januar 2010



"Geizige stellt der Historiker Volker Reinhardt in seinem vergnüglichen Werk vor. Darunter auch James ‘Jemmy’ Wood aus Gloucester. Der brachte es als Bankier, Kurz- und Eisenwarenhändler zu einem riesigen Vermögen und wurde dank seines Geizes für Charles Dickens zum Vorbild des Ebenezer Scrooge. Und der vererbte der reichsten Ente der Welt seinen Charakter und den Namen: Im Original heißt Donald Ducks knauseriger Onkel Dagobert Scrooge McDuck."
ub, Rheinischer Merkur, 1. April 2010