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Paul Collier

Die unterste Milliarde

Warum die ärmsten Länder scheitern und was man dagegen tun kann

2008. 255 S.: Gebunden
C.H.Beck ISBN 978-3-406-57223-4

Von Paul Collier. Aus dem Englischen von Rita Seuß und Martin Richter

Erschienen: 15.02.2008

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„Wenn Ihnen das Schicksal der ärmsten Menschen der Erde nicht egal ist und Sie verstehen wollen, was getan werden muß, um ihnen zu helfen, dann lesen Sie dieses Buch. Wenn Ihnen das alles egal ist, lesen Sie es trotzdem.“
Financial Times

Corine Internationaler Buchpreis 2008 - Wirtschaftsbuchpreis

Die Welt besteht, ökonomisch gesehen, aus einem Kuchen mit sechs Stücken. Das erste Sechstel lebt im Wohlstand und – ganz überwiegend – im Westen. Das zweite bis fünfte Sechstel sind jene Entwicklungsländer, mit denen es bei allen Unterschieden langsam, aber stetig aufwärts geht. Das letzte Sechstel sind jene fünfzig Länder, die in der Falle sitzen. Hier leben die ärmsten Menschen der Erde – die unterste Milliarde. Ihre Lebenserwartung ist auf 50 Jahre gesunken, jedes siebte Kind stirbt vor dem 5. Lebensjahr. Die Ökonomien dieser Länder befinden sich seit den 90er Jahren im freien Fall. Auf nur 250 Seiten erklärt Paul Collier in seinem atemberaubenden Buch, wie es zu dieser krassen Armut gekommen ist und was man gegen sie tun kann. Seine ebenso präzise wie dicht belegte Analyse ist gleichermaßen unbequem für radikale Globalisierungsgegner wie für neoliberale Freihandelsoptimisten. Aber sie bietet realistische Lösungen für eine der größten Krisen unserer Welt. Paul Colliers Buch ist eine schlichtweg brillante Einführung in das Funktionieren der globalen Ökonomie und ein messerscharfer Appell, die ärmste Milliarde Menschen nicht zu vergessen.

„Die Globalisierung wird es regeln versus Sie brauchen mehr Protektion, Sie brauchen mehr Geld versus Entwicklungshilfe fördert Korruption, Sie brauchen Demokratie versus Sie sind gefangen in ethnischen Konflikten, Zurück ins Empire versus Respektiert ihre Souveränität: Wenn Sie sich jemals auf der einen oder anderen Seite dieser Argumente befunden haben – und wer nicht? – dann müssen Sie dieses Buch unbedingt lesen."
Niall Ferguson, New York Times