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Gilbert Adair

Und dann gab's keinen mehr

Evadne Mounts dritter Fall

2008. 272 S.: Gebunden
C.H.Beck ISBN 978-3-406-57692-8

Von Gilbert Adair. Aus dem Englischen von Jochen Schimmang

Erschienen: 22.09.2008

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Evadne Mounts dritter Fall

Zehn kleine Negerlein in den Schweizer Bergen: Mit einem Pfeil im Herzen wird die Leiche des gefeierten Schriftstellers und berüchtigten Querulanten Gustav Slavorigin auf dem Gelände des Sherlock-Holmes-Festivals in Meiringen aufgefunden, einem kleinen Ort nahe den Reichenbachfällen, in denen schon der Urvater aller Detektive im Kampf mit Professor Moriarty seinen vermeintlichen Tod fand.  Da das Kopfgeld von hundert Millionen Dollar, die ein reaktionärer Texaner auf Slavorigins streitbaren Kopf ausgesetzt hatte, wirklich jeden der Anwesenden zum Verdächtigen macht, ist einmal mehr der unschlagbare Spürsinn der Meisterdetektivin Evadne Mount gefragt, die wir hier in ihrem dritten Fall brillieren sehen – doch selbst sie könnte diesen Fall nicht lösen, käme ihr nicht ein neuer und gänzlich unerwarteter Partner zu Hilfe.  „Und dann gab’s keinen mehr“ ist ein hochintelligenter, anspielungsreicher Krimi, der bei aller Verspieltheit und der pikanten Würzmischung aus Zitaten und sprechenden Namen mit gänzlich unerwarteten Wendungen aufwartet und so ein atemraubendes Lesevergnügen verschafft. Man wird sich dieser erneuten Hommage an den klassischen englischen Kriminalroman und seine berühmten Vertreter erst wieder entziehen können, wenn das ungewöhnliche Detektiv-Team die „whodunit“-Frage auf erstaunliche Weise aufgeklärt hat.