Rigotti, Francesca

Philosophie in der Küche

Kleine Kritik der kulinarischen Vernunft

Francesca Rigotti nimmt den Leser mit in ein Labor der kulinarischen Philosophie – aber auch in eine philosophische Küche, wo die beiden Welten plötzlich zusammentreffen: Wir essen Oliven und Feigen mit Aristoteles, sitzen mit Kant zu Tisch, picknicken mit Kierkegaard, verbringen unsere Zeit mit Sartre in einem der Rive gauche-Restaurants in Paris, schälen Kartoffeln mit Wittgenstein und schmecken so die Ideen, ja noch mehr die kulturelle Prägnanz der Speisen, die auf unseren Tisch kommen.

Von Francesca Rigotti. Aus dem Italienischen von Barbara Kleiner.

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-49484-0

128 S.

Paperback

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Inhalt
Einleitung

WISSEN UND ESSEN
Wort und Essen
Poesie und Literatur als Nahrung (Erster Teil)
Pädagogisches Zwischenspiel
Poesie und Literatur als Nahrung (Zweiter Teil)

NATUR UND KULTUR
Das Rohe und das Gekochte
Kompetenzfragen
Der Mund

THEORIE UND PRAXIS DER WORTEKÜCHE
Küche und Alchimie
Rezepte und Ideen
Der Koch

DIE PHILOSOPHISCHE KÜCHE
Einheit und Vielfalt
Verdauung und Assimilation

DIE PHILOSOPHISCHE KOST
Das Gastmahl von Athen
Die philosophische Diät

DER APPETIT DER PHILOSOPHEN
Gaumenfreuden und Freuden des Geistes (Platon, Epikur, Aristoteles)
Hunger und Durst der Seele und des Intellekts (Dante)
Männer und Frauen in der Küche (Kant, Condorcet)
Ekel und Fasten des Philosophen (Sarte, Wittgenstein)

PHILOSOPHISCHE SPEISEN UND GETRÄNKE
Das Brot der Wahrheit
Worte aus Milch
Ex ovo omnia
Die Phänomenologie des «Geistes»

EXZESS BEIM ESSEN UND EXZESS AN WORTEN oder Die Todsünde der Unmäßigkeit
Laster und Todsünden
Gefräßigkeit und Geschwätzigkeit

Anmerkungen