Schuller, Wolfgang

Cicero

oder Der letzte Kampf um die Republik

Keine Persönlichkeit der Antike kennen wir besser als Cicero – dank seiner zahlreichen Reden und seiner zahllosen Briefe. Schon den Zeitgenossen galt seine Sprachkunst als Latein in höchster Vollendung. Doch war für ihn selbst rhetorische Meisterschaft stets nur Mittel seines politischen Lebenszwecks: Erhalt und Verteidigung der Römischen Republik. Für dieses Ziel hat er mit äußerster Hingabe gekämpft und sein Leben geopfert. Wolfgang Schuller hat mit einer meisterhaften Biographie dem großen Republikaner und seinem letzten Kampf um die Republik ein Denkmal gesetzt.
Der Autor erzählt die dramatische Geschichte des Marcus Tullius Cicero, der für seine politischen Ideale zu sterben bereit war und dadurch unsterblich wurde: Geboren 106 v. Chr. – Ritter, Rhetor und Jurist – wird Cicero im Jahre 63 Konsul und deckt die Verschwörung des Catilina auf. Dann stellt sich der Vater des Vaterlandes gegen die autokratischen Bestrebungen Caesars, unterstützt Octavian, wird von ihm verraten und, längst auf verlorenem Posten kämpfend, im Jahr 43 von den Gefolgsleuten des Marcus Antonius ermordet.

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Bibliografie

978-3-406-65178-6

Erschienen am 18. Oktober 2013

255 S., mit 30 Abbildungen

Gebunden

Hardcover 24,95 € Kaufen
Inhalt
Vorwort

1. Rom vor Cicero
2. Frühe Prägungen
3. Aufstieg
4. Höhepunkt
5. Straucheln und Sturz
6. Kurzer Aufschwung
7. Langes Gehorchen
8. Trügerische Normalität
9. Katastrophe
10. Ausgeschaltet
11. Philosophie gegen Alleinherrschaft
12. Tyrannenmord
13. Erster Mann im Staat
14. Absturz und Tod
15. Cicero

Anhang
Anmerkungen
Personenregister
Sachregister
Abkürzungen
Benutzte Literatur
Bildnachweis
Pressestimmen

Pressestimmen

"Doch Schuller nimmt sich auch Zeit, die (...) langen Phasen einer kaum durchschaubaren Innen- und Tagespolitik einsichtig zu machen."
Prof. Dr. Uwe Walter, Damals, 1/2014



"Wolfgang Schuller erzählt mit viel Sympathie für seinen ‚Helden‘, ohne freilich dessen Fehler und Schwächen zu verschweigen."
Stuttgarter Zeitung, 28. Februar 2014



"Die mit stilistischer Verve geschriebene, reich bebilderte Biografie sollte dazu anregen, wieder einmal zu den Texten eines Autors zu greifen, ohne den weder das christliche noch das moderne Europa denkbar sind."
Hans-Albrecht Koch, Neue Zürcher Zeitung, 6. November 2013