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Preisträger und prämierte Bücher

 

  • Auszeichnung für Engagement:  Navid Kermani erhält Bürgerpreis der deutschen Zeitungen
    Die Ehrung für den Autor geht auf den Vorschlag der fünf Zeitungen "Kölner Stadt-Anzeiger", "Express", "Kölnische Rundschau", "General-Anzeiger" (Bonn) und "Rheinische Post" (Düsseldorf) zurück.
    Das herausragende Engagement Kermanis für Toleranz wird nun mit dem Bürgerpreis der deutschen Zeitungen des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger gewürdigt. Der Preis wird am 8. März in Berlin verliehen. Zu den Preisträgern gehört auch der kürzlich verstorbene Rupert Neudeck, der 2014 geehrt wurde.
    (27. September 2016)
  • Die "Gruppe Caesar" wird mit dem Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreis 2017 ausgezeichnet
    "Die Jury spricht ihre „Anerkennung auch der Entschlossenheit und Beharrlichkeit der investigativ tätigen französischen Journalistin Garance Le Caisne aus“. Nachdem sie von den Fotos erfahren hatte, recherchierte sie monatelang und konnte über einen Vertrauten „Caesars“ Kontakt zu ihm aufnehmen. Aus den Interviews mit ihm und weiteren ehemaligen syrischen Häftlingen entstand ihr Buch „Codename Caesar. Im Herzen der syrischen Todesmaschinerie“, das die systematische Folter in Syrien dokumentiert. Ihr Ziel war es, eine genaue Studie der Verbrechen vorzulegen, die eines Tages als Grundlage für ein Verfahren vor einem internationalen Gerichtshof dienen soll.“
    Die Verleihung der mit 15 000 Euro dotierten Auszeichnung findet am Sonntag, 24. September 2017, im Nürnberger Opernhaus statt. Garance Le Caisne wird den Preis entgegennehmen. Weitere Infos finden Sie hier.
    (27. September 2016)
  • Hugo-Ball-Preis 2017 geht an Ann Cotten - Förderpreis für Philipp Felsch
    Die renommierte Auszeichnung ist mit 10.000 Euro verbunden und wird am 12. März 2017 im Pirmasenser Kulturforum Alte Post verliehen.
    "Ann Cotten erhält den Hugo-Ball-Preis 2017 für ihr eigenwilliges und originelles Werk. In Roman, Essay, Gedicht oder Versepos reizt sie die Möglichkeiten literarischer Formen aus und betrachtet die Sprache in erster Linie als Material der Kunst. Politik, Philosophie und ästhetisches Kalkül verbinden sich in ihren Texten zu oszillierenden Gebilden, die sich gleichermaßen der Revolte wie der Schönheit verschrieben haben. In der zeitgenössischen Literatur sticht ihre Arbeit dank der Furchtlosigkeit ihres Denkens hervor. Sie hinterfragt scheinbar Selbstverständliches, vereinbart das Unvereinbare, doch die Erschütterungen, die dies auslösen mag, werden aufgefangen durch ihren klaren und eleganten Stil", so die Begründung der Vorschlagskommission.
    Daneben wird ein Förderpreis von 5 000 Euro an den Historiker und Kulturwissenschaftler Philipp Felsch vergeben. Die Jury erkennt in "seiner klugen und elegant geschriebenen Studie 'Der lange Sommer der Theorie' ein modernes Gegenstück zu Hugo Balls 'Kritik der deutschen Intelligenz'".
    Mit dem Preis wird das Gesamtwerk des in Pirmasens geborenen Schriftstellers Hugo Ball gewürdigt, der unter anderem 1916 im Züricher Cabaret Voltaire mit Dada eine der wichtigsten Kunstrichtungen des 20. Jahrhunderts begründet hat.
    Zu den früheren Trägern der Auszeichnung, die seit 1990 verliehen wird, gehören Oskar Pastior, Cees Nooteboom, Robert Menasse, Klaus Wagenbach, Patrick Roth, Feridun Zaimoglu, Max Goldt, Andreas Maier und zuletzt Thomas Hürlimann.
    (19. September 2016)
  • Sudhir Kakar wird für die Förderung des kulturellen Austauschs zwischen Deutschland und Indien mit dem Merck-Tagore-Preis ausgezeichnet
    Der indische Psychoanalytiker und Schriftsteller wird für seinen Beitrag zum kulturellen Austausch zwischen Indien und Deutschland ausgezeichnet. Kakar hat in zahlreichen richtungsweisenden Werken die Gesellschaft des Subkontinents aus psychoanalytischer Sicht analysiert und das indische Seelenleben reflektiert.
    zur Pressemitteilung
    (16. September 2016)
  • Werner Busch erhält den Richard Hamann-Preis für Kunstgeschichte
    Die öffentliche Preisverleihung findet am 24. November 2016 in Marburg statt
    Die Philipps-Universität Marburg ehrt den Berliner Kunsthistoriker Professor Dr. Werner Busch mit dem Richard Hamann-Preis für Kunstgeschichte 2016. Der 1944 in Prag geborene Wissenschaftler sei fraglos einer der bedeutendsten lebenden deutschsprachigen Kunsthistoriker, begründete die Jury ihre Wahl. "Wie kaum ein anderer hat er die Forschung unseres Faches in den letzten Jahrzehnten vorangetrieben und damit in einem ganz wesentlichen Maße zu dessen internationaler Akzeptanz beigetragen."
    (7. September 2016)
  • Navid Kermani erhält Marion Dönhoff Preis 2016
    Der Förderpreis geht an den Verein Hanseatic Help. Martin Schulz und Aydan Özoðuz halten Laudationes.
    Der deutsch-iranische Schriftsteller und Publizist Navid Kermani wird in diesem Jahr mit dem Marion Dönhoff Preis für internationale Verständigung und Versöhnung ausgezeichnet. Der Förderpreis geht an den gemeinnützigen Verein Hanseatic Help e.V., der sich für die Erstversorgung und Ausstattung von Flüchtlingen einsetzt. Die Auszeichnungen sind mit je 20.000 Euro dotiert. Die Verleihung findet am 4. Dezember im Hamburger Schauspiel statt.
    vollständige Pressemitteilung
    (6. September 2016)
  • "Daldossi oder Das Leben des Augenblicks" von Sabine Gruber wurde in die Longlist für den Österreichischen Buchpreis 2016 aufgenommen
    mehr Informationen zum Österreichischen Buchpreis
    (6. September 2016)
  • Gerda-Henkel-Preis 2016 an Lyndal Roper
    Seit 2006 wird der Gerda Henkel Preis in einem Turnus von zwei Jahren an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verliehen, die in den von der Stiftung geförderten Disziplinen und Förderbereichen herausragende Forschungsleistungen erzielt haben und weitere erwarten lassen. Der Gerda Henkel Preis ist mit 100.000 Euro dotiert. Das Preisgeld ist zur freien Verwendung bestimmt. Pressemitteilung der Gerda-Henkel Stiftung
    (30. August 2016)
  • Michael North erhält am 24. September 2016 den Stiftungspreis der Stiftung zur Förderung von Schiffahrts- und Marinegeschichte
    Die Stiftung zur Förderung der Schiffahrts- und Marinegeschichte vergibt alle zwei Jahre einen mit EUR10.000 dotierten Preis, mit dem herausragende, aktuelle und innovative Studien zur Schifffahrts- und Marinegeschichte ausgezeichnet werden sollen. Die Stiftung zur Förderung der Schiffahrts- und Marinegeschichte zeichnet damit deutschsprachige Autorinnen und Autoren aus, die einen substanziellen Beitrag zur geschichtswissenschaftlichen Forschung auf dem Feld der Schifffahrts- und Marinegeschichte geleistet haben und deren Werk dazu beiträgt, schifffahrts- und marinegeschichtliche Themen einer breiteren interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
    (8. August 2016)
  • Reinhard-Priessnitz-Preis für Sandra Gugic
    Die 1976 in Wien geborene und in Berlin und Wien lebende Autorin Sandra Gugic wird mit dem Reinhard-Priessnitz-Preis 2016 ausgezeichnet. Der mit 4.000 Euro dotierte und vom Kulturministerium gestiftete Preis erinnert an den 1985 gestorbenen Wiener Autor Reinhard Priessnitz und wird seit 1994 vergeben. Im Vorjahr ging die Auszeichnung an Anna-Elisabeth Mayer. Pressemeldung
    (23. Juni 2016)
  • Uwe Krüger erhielt den Günter-Wallraff-Preis
    "Einen undotierten Sonderpreis des Vorstands der INA e.V. erhält in diesem Jahr Uwe Krüger. Der Kommunikationswissenschaftler der Uni Leipzig geht dem Vertrauensverlust in die Medien und den blinden Flecken der journalistischen Berichterstattung nach. Krüger untersucht Verflechtungen zwischen "Alpha-Journalisten" einerseits und Polit- und Wirtschaftseliten andererseits und konstatiert eine "Refeudalisierung der Strukturen politischer Öffentlichkeit"."
    Pressemitteilung Deutschlandradio
    (13. Juni 2016)
  • Österreichischer Kunstpreis für Literatur an Sabine Gruber
    Der Österreichische Staatspreis für europäische Literatur geht dieses Jahr an den polnischen Schriftsteller Andrzej Stasiuk, der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert, die Überreichung soll im Sommer im Rahmen der Salzburger Festspiele stattfinden. Anlässlich des Welttags des Buches im April wurden auch fünf weitere Preisträger bekanntgegeben: Der mit 10.000 Euro dotierte Outstanding Artist Award für Literatur wird Angelika Reitzer verliehen, Sabine Gruber erhält den mit 15.000 Euro dotierten Österreichischen Kunstpreis für Literatur. In der Kategorie Kinder- und Jugendliteratur werden Elisabeth Steinkellner mit dem Outstanding Artist Award und Linda Wolfsgruber mit dem Kunstpreis ausgezeichnet. Der biennal vergebene Staatspreis für Kulturpublizistik geht an Alfred J. Noll.
    (22. April 2016)
  • "Theologischer Preis" an Jan und Aleida Assmann
    Der "Theologische Preis" der "Salzburger Hochschulwochen" geht dieses Jahr an die deutschen Kulturwissenschaftler und Ägyptologen Jan und Aleida Assmann. Die renommierte Auszeichnung wird im Rahmen der heurigen Hochschulwoche am 3. August in Salzburg vergeben, heißt es auf der Website der "Salzburger Hochschulwochen". Die Laudatio wird der Schweizer Publizist Iso Camartin halten. Der "Theologische Preis" wird heuer zum elften Mal vergeben. Pressemitteilung
    (19. April 2016)
  • "Geisteswissenschaften International"
    Im Rahmen des Programms "Geisteswissenschaften Internationa"“ sind in diesem Jahr drei C.H.Beck’sche Bücher mit dem Preis zur Förderung exzellenter geistes- und sozialwissenschaftlicher Publikationen ausgezeichnet worden.
    Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, die Fritz Thyssen Stiftung, die VG WORT und das Auswärtige Amt zeichnen zweimal im Jahr hervorragende geistes- und sozialwissenschaftliche Werke aus und finanzieren deren Übersetzung ins Englische. Hier finden Sie weitere Infos.
  • Jim Shepard gewinnt den PEN New England Award 2016
  • Pen New England Awards (engl.)
    (29. März 2016)
  • Eva Gesine Baur gewinnt den Schwabinger Kunstpreis 2016
    Der Bildhauer Klaus Backmund, die Schriftstellerin Eva Gesine Baur und die Jazzsängerin und Schauspielerin Jenny Evans werden für ihre besonderen kulturellen und künstlerischen Leistungen für Schwabing im Sinne seiner Tradition mit den Schwabinger Kunstpreisen 2016 ausgezeichnet.
    (29. März 2016)
  • Höffmann-Wissenschaftspreis für Interkulturelle Kompetenz 2015 geht an den Heidelberger Indologen Prof. Dr. Axel Michaels
    Der vom Reiseunternehmer Hans Höffmann gestiftete Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und würdigt herausragende und wegweisende Arbeiten aus Themenfeldern der interkulturellen Kompetenz. An weltweit über 5.000 Universitäten und Forschungseinrichtungen wird der Preis jährlich von der Universität Vechta ausgeschrieben.
    (29. März 2016)
  • Hans-Fallada-Preis 2016 geht an Jonas Lüscher
    Der Hans-Fallada-Preis der Stadt Neumünster 2016 geht an den Schweizer Erzähler und Essayisten Jonas Lüscher. Die Jury traf diese Entscheidung in ihrer Sitzung am 21. Oktober 2015 mit Blick auf die 2013 erschienene Novelle "Frühling der Barbaren". Im März 2016 wird ihm der Preis im Theater der Stadthalle verliehen.
    (9. März 2016)
  • Navid Kermani und Moises Saman erhalten den Hansel-Mieth-Preis 2016, der von der Agentur Zeitenspiegel Reportagen verliehen wird.
    Aus der Begründung der Jury: "Der Schriftsteller bereiste die großen Flüchtlingsrouten in die entgegengesetzte Richtung und überzeugte die Jury durch präzise Beobachtungen und schonungslose Analyse."
    (6. März 2016)
  • Hessischer Verdienstorden für Albrecht Beutelspacher
    Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher, Professor für Diskrete Mathematik und Geometrie an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und Gründer des weltweit ersten mathematischen Mitmachmuseums, dem Mathematikum in Gießen, ist mit dem Hessischen Verdienstorden ausgezeichnet worden. Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier überreichte ihm und weiteren Persönlichkeiten am 21. Januar 2016, die Auszeichnung im Rahmen eines Empfangs in der Hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden. Mit dem Hessischen Verdienstorden werden hervorragende Verdienste um das Land Hessen und seine Bevölkerung gewürdigt.
    (21. Januar 2016)
  • Heinrich August Winkler erhält den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2016
    Der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2016 wird dem deutschen Historiker Heinrich August Winkler für sein vierbändiges Opus magnum "Geschichte des Westens" verliehen, das 2015 mit dem Band "Die Zeit der Gegenwart" abgeschlossen wurde.
    Pressemitteilung der Leipziger Buchmesse
    (10. Dezember 2015)
  • Axel Michaelis erhält den Lautenschläger-Förderpreis
    Der Indologe Prof. Dr. Axel Michaels, Direktor des Exzellenzclusters "Asien und Europa im globalen Kontext" und Wissenschaftler am Südasien-Institut (SAI) der Universität Heidelberg, erhält den mit 250.000 Euro dotierten Lautenschläger-Forschungspreis. In seinen Arbeiten zur Kultur- und Religionsgeschichte Südasiens verbindet Axel Michaels auf hervorragende Weise Textstudien und ethnographische Forschung. Damit hat er eine neue Forschungsrichtung, die "Ethno-Indologie", begründet.
    Lautenschläger-Förderpreis der Universität Heidelberg
    (11. November 2015)


Wir gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern!