Nach oben

Preisträger und prämierte Bücher

 

Florian Coulmas erhält den Meyer-Struckmann-Preis für geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Der Linguist, Soziologe und Japanologe Florian Coulmas erhält den Meyer-Struckmann-Preis für geistes- und sozi- alwissenschaftliche Forschung, den die Philosophische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf in Verbin- dung mit der Meyer-Struckmann-Stiftung vergibt. Die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde 2016 im Themenfeld "Ostasienwissenschaften" ausgeschrieben.
(15. November 2016)
Bild der Wissenschaft zeichnet Lily Kings "Euphoria" als Wissensbuch des Jahres in der Kategorie Unterhaltung aus
"Die bdw-Jury hat sich auch in diesem Jahr durch einen Bücherberg gelesen und zum 24. Mal die 6 "Wissensbücher des Jahres" gekürt. Es sind Bücher, die über Themen aus Wissenschaft und Forschung kompetent, verständlich und unterhaltsam berichten – und von der bdw-Redaktion als Weihnachtsgeschenke empfohlen werden."
Der Juror Peter Ehmer: "Selten wird über Forschung so emotional erzählt wie in diesem Roman. Und selten lernt der Leser nebenbei so viel über die Tücken der Feldforschung, über das Leben sogenannter Urvölker – und dabei auch über sich selbst."
(15. November 2016)
 
Empfehlung der Stadt Zürich
Zora del Buono, erhält für Ihren jüngsten Roman "Hinter Büschen an eine Hauswand" die Empfehlung der Stadt Zürich mit einer Anerkennungsgabe von CHF 10.000.- . Der Festakt erfolgt am 2. Dezember 2016 in Kaufleuten.
(11. November 2016)

Hölderlin-Ring geht an den deutsch-iranischen Schriftsteller Navid Kermani
Der Schriftsteller und Orientalist Navid Kermani erhält den Hölderlin-Ring des Vereins Hölderlin-Nürtingen. Das wertvolle Schmuckstück wird an Menschen verliehen, die sich um das Werk, die Biografie und die Erinnerung an Friedrich Hölderlin verdient gemacht haben. Die Preisverleihung beginnt am Dienstag, 22. November, um 11.30 Uhr im Rathaus Nürtingen.
Für die Jury gibt es gleich zwei Gründe, den Preis an Navid Kermani zu verleihen. Es seien zwei miteinander verwobene, aber für sich stehende Publikationen, heißt es in einer Mitteilung des Vereins. Zunächst die Frankfurter Poetikvorlesung des Jahres 2010: „Über den Zufall, Jean Paul, Hölderlin und der Roman, den ich schreibe.“ Navid Kermani habe hier die Werke von Hölderlin und Jean Paul ins Zentrum seiner Betrachtungen gestellt. Er stelle sie seinem eigenen Schaffen mit dem Erzählen von Zufall und den Zufälligkeiten des Erzählens gegenüber.
(10. November 2016)

Sternberger-Preis geht an Hans Maier
Verleihung am 11. November in der Alten Aula Heidelberg
Der gebürtige Freiburger Hans Maier (85), Politikwissenschaftler und früherer bayerischer Kultusminister, erhält nun den zweijährlich vergebenen Dolf Sternberger-Preis für politische Rede. Gewürdigt werden seine besonderen Verdienste in der Wissenschaft wie in der Politik. Wie die Dolf Sternberger-Gesellschaft mitteilte, findet die Ehrung am 11. November, 16.30 Uhr, in der Alten Aula der Universität Heidelberg statt.
(10.November 2016)
Albrecht Schöne erhält den Einhard-Preis 2017
Den Einhard-Preis 2017 erhält der Göttinger Germanist Albrecht Schöne für sein Werk "Der Briefschreiber Goethe". Das gab der Vorstand der Einhard-Stiftung heute in Seligenstadt bekannt. Die alle zwei Jahre verliehene und mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung ist benannt nach dem Berater und Biographen Kaiser Karls des Großen, Einhard (* um 770, † 840), der in Seligenstadt lebte und dort ein Kloster gründete. Die Laudatio bei der feierlichen Preisverleihung am 11. März 2017 in Seligenstadt wird die Schriftstellerin und Lyrikerin Marion Poschmann halten.
(10. November 2016)
Kurt Drawert erhält Lessing-Preis
Der Dichter und Dramatiker Kurt Drawert erhält den mit 13.000 Euro dotierten Lessingpreis 2017. Mit der Auszeichnung würdigt das Land Sachsen Menschen, die sich dem Schaffen Gotthold Ephraim Lessings verpflichtet fühlen, wie das Kunstministerium am Montag in Dresden mitteilte. In seinen Texten frage Drawert in aufklärerischer Haltung nach der Zerstörbarkeit des Individuums, so die Jury.
(10. Oktober 2016)

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern und die Landeshauptstadt München verleihen Garance Le Caisne für ihr Buch "Codename Caesar. Im Herzen der syrischen Todesmaschinerie" den Geschwister-Scholl-Preis 2016
In der Jury-Begründung heißt es:

„Das Buch „Codename Caesar. Im Herzen der syrischen Todesmaschinerie“ von Garance Le Caisne erzählt die Geschichte eines syrischen Militärfotografen, eben jenes anonymen Caesar, der Zehntausende Fotos von den Ermordeten aus den Kerkern des Assad-Regimes kopiert und außer Landes geschmuggelt hat. Zwei Jahre lang hat er täglich sein Leben riskiert, inzwischen lebt er an einem unbekannten Ort in Nordeuropa. Die französische Journalistin Garance Le Caisne hat nach Monaten sein Vertrauen gewonnen – und seine Geschichte aufgeschrieben. Das Buch erspart dem Leser die Bilder der verhungerten, verstümmelten, verbrannten Leichen und ist dennoch Zeugnis eines überragenden, mehr noch: sich seiner selbst kaum bewussten Mutes ebenso wie eine Dokumentation der bürokratischen Obsession eines verbrecherischen Regimes. Denn während die Terroristen des so genannten Islamischen Staates mit demonstrativer Öffentlichkeit morden, verbirgt das Assad-Regime seine Taten. Der Geschwister-Scholl-Preis zeichnet Werke aus, die „dem verantwortlichen Gegenwartsbewusstsein wichtige Impulse geben“. „Codename Caesar“ tut dies auf überragende Weise, unter höchstem persönlichem Risiko und mit möglicherweise völkerrechtlichen Konsequenzen für die Täter. Menschen wie Caesar und wie die Journalistin Garance Le Caisne, die ihm eine Stimme gibt, sind unverzichtbar, wenn man die inneren Mechanismen einer Diktatur verstehen will und wenn den Opfern eines Tages Genugtuung verschafft werden soll.“
Der Geschwister-Scholl-Preis wird im Rahmen des Literaturfests München vergeben. Die Preisverleihung findet am 21. November 2016 in der Großen Aula der Ludwig-Maximilians-Universität statt. Am 22. November 2016 ist eine öffentliche Lesung in der Buchhandlung Lehmkuhl geplant.

Informationen zur Preisträgerin 2016, die vollständige Jurybegründung und das gesamte Archiv des Geschwister-Scholl-Preises finden Sie auf der Internetseite www.geschwister-scholl-preis.de.
(7. Oktober 2016)

Preis für Kia Vahland
Kia Vahland, im Ressort Feuilleton verantwortlich für bildende Kunst, wird mit dem Michael-Althen-Preis ausgezeichnet. Gewürdigt wird ihre Buch-Zwei-Reportage "Meister, die vom Himmel fallen" vom 2./3. Oktober 2015 über Kunstwerke, die fälschlicherweise Michelangelo, Raffael und Leonardo zugesprochen werden. Der Preis wird jährlich von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vergeben. Ausgezeichnet wird Kritik, in der analytische Schärfe und Emotion in der Tradition des Filmkritikers Michael Althen einander bedingen und ergänzen.
(5. Oktober 2016)
Ordensverleihung zum Tag der Deutschen Einheit
Bundespräsident Joachim Gauck zeichnet am 4. Oktober anlässlich des Tages der Deutschen Einheit 29 Bürgerinnen und Bürger mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland im Schloss Bellevue aus. Die 13 Frauen und 16 Männer haben sich u.a. im sozialen Bereich sowie in Wissenschaft und Kultur verdient gemacht, sich für die Einhaltung der Menschenrechte, in humanitären Organisationen und in der Flüchtlingshilfe in herausragender Weise engagiert.
Der aus Äthiopien stammende Historiker Dr. Asfa-Wossen Prinz Asserate, Unternehmensberater und Autor, ist in der Bundesrepublik einer der herausragenden Vermittler zwischen den europäischen und afrikanischen Kulturen. Darüber hinaus sind sein Wissen und seine Erfahrung auch zu Fragen der wirtschaftlichen und politischen Entwicklung in Afrika, zur Verantwortung Europas und zu aktuellen Ereignissen immer wieder gefragt. Asfa-Wossen Asserate engagiert sich in vielen Gremien, so war er Mitglied im Innovationsbeirat des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und im Kuratorium des bundesweiten Wettbewerbs "Jugend debattiert". Als Autor hat er zahlreiche Bücher sowohl zur Geschichte Afrikas als auch zur Kulturgeschichte Deutschlands veröffentlicht. Asfa-Wossen Asserate gilt als Brückenbauer zwischen den Völkern, der uns hilft, nicht nur die Welt besser zu verstehen, sondern auch uns selbst.
(4. Oktober 2016)
Auszeichnung für Engagement: Navid Kermani erhält Bürgerpreis der deutschen Zeitungen
Die Ehrung für den Autor geht auf den Vorschlag der fünf Zeitungen "Kölner Stadt-Anzeiger", "Express", "Kölnische Rundschau", "General-Anzeiger" (Bonn) und "Rheinische Post" (Düsseldorf) zurück.
Das herausragende Engagement Kermanis für Toleranz wird nun mit dem Bürgerpreis der deutschen Zeitungen des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger gewürdigt. Der Preis wird am 8. März in Berlin verliehen. Zu den Preisträgern gehört auch der kürzlich verstorbene Rupert Neudeck, der 2014 geehrt wurde.
(27. September 2016)
Die "Gruppe Caesar" wird mit dem Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreis 2017 ausgezeichnet
"Die Jury spricht ihre „Anerkennung auch der Entschlossenheit und Beharrlichkeit der investigativ tätigen französischen Journalistin Garance Le Caisne aus“. Nachdem sie von den Fotos erfahren hatte, recherchierte sie monatelang und konnte über einen Vertrauten „Caesars“ Kontakt zu ihm aufnehmen. Aus den Interviews mit ihm und weiteren ehemaligen syrischen Häftlingen entstand ihr Buch „Codename Caesar. Im Herzen der syrischen Todesmaschinerie“, das die systematische Folter in Syrien dokumentiert. Ihr Ziel war es, eine genaue Studie der Verbrechen vorzulegen, die eines Tages als Grundlage für ein Verfahren vor einem internationalen Gerichtshof dienen soll.“
Die Verleihung der mit 15 000 Euro dotierten Auszeichnung findet am Sonntag, 24. September 2017, im Nürnberger Opernhaus statt. Garance Le Caisne wird den Preis entgegennehmen. Weitere Infos finden Sie hier.
(27. September 2016)
NRW-Staatspreis: Rupert Neudeck und Ehefrau Christel geehrt
Dem im Mai verstorbenen Journalisten Rupert Neudeck und seiner Ehefrau Christel wird "für ihre herausragenden Leistungen" der NRW-Staatspreis 2016 verliehen – eine Auszeichnung, die bereits Künstlerinnen wie Pina Bausch, Rosemarie Trockel und dem Philosophen Jürgen Habermas zuteil wurde.

Der NRW-Staatspreis ist die höchste Auszeichnung des Landes NRW. Er wird seit 1986 verliehen. Bislang erhielten ihn 52 Personen für "herausragende kulturelle oder wissenschaftliche Leistungen oder herausragende Leistungen in anderen Lebensbereichen".
(21. September 2015
Hugo-Ball-Preis 2017 geht an Ann Cotten - Förderpreis für Philipp Felsch
Die renommierte Auszeichnung ist mit 10.000 Euro verbunden und wird am 12. März 2017 im Pirmasenser Kulturforum Alte Post verliehen.
"Ann Cotten erhält den Hugo-Ball-Preis 2017 für ihr eigenwilliges und originelles Werk. In Roman, Essay, Gedicht oder Versepos reizt sie die Möglichkeiten literarischer Formen aus und betrachtet die Sprache in erster Linie als Material der Kunst. Politik, Philosophie und ästhetisches Kalkül verbinden sich in ihren Texten zu oszillierenden Gebilden, die sich gleichermaßen der Revolte wie der Schönheit verschrieben haben. In der zeitgenössischen Literatur sticht ihre Arbeit dank der Furchtlosigkeit ihres Denkens hervor. Sie hinterfragt scheinbar Selbstverständliches, vereinbart das Unvereinbare, doch die Erschütterungen, die dies auslösen mag, werden aufgefangen durch ihren klaren und eleganten Stil", so die Begründung der Vorschlagskommission.
Daneben wird ein Förderpreis von 5 000 Euro an den Historiker und Kulturwissenschaftler Philipp Felsch vergeben. Die Jury erkennt in "seiner klugen und elegant geschriebenen Studie Daldossi oder Das Leben des Augenblicks" von Sabine Gruber wurde in die Longlist für den Österreichischen Buchpreis 2016 aufgenommen
mehr Informationen zum Österreichischen Buchpreis
(6. September 2016)
Gerda-Henkel-Preis 2016 an Lyndal Roper
Seit 2006 wird der Gerda Henkel Preis in einem Turnus von zwei Jahren an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verliehen, die in den von der Stiftung geförderten Disziplinen und Förderbereichen herausragende Forschungsleistungen erzielt haben und weitere erwarten lassen. Der Gerda Henkel Preis ist mit 100.000 Euro dotiert. Das Preisgeld ist zur freien Verwendung bestimmt. Pressemitteilung der Gerda-Henkel Stiftung
(30. August 2016)
Michael North erhält am 24. September 2016 den Stiftungspreis der Stiftung zur Förderung von Schiffahrts- und Marinegeschichte
Die Stiftung zur Förderung der Schiffahrts- und Marinegeschichte vergibt alle zwei Jahre einen mit EUR10.000 dotierten Preis, mit dem herausragende, aktuelle und innovative Studien zur Schifffahrts- und Marinegeschichte ausgezeichnet werden sollen. Die Stiftung zur Förderung der Schiffahrts- und Marinegeschichte zeichnet damit deutschsprachige Autorinnen und Autoren aus, die einen substanziellen Beitrag zur geschichtswissenschaftlichen Forschung auf dem Feld der Schifffahrts- und Marinegeschichte geleistet haben und deren Werk dazu beiträgt, schifffahrts- und marinegeschichtliche Themen einer breiteren interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
(8. August 2016)
Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht den mit 20.000 Euro dotierten Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa 2016 an den Kulturtheoretiker und Ägyptologen Jan Assmann
Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird zusammen mit dem Georg-Büchner-Preis am 5. November 2016 in Darmstadt verliehen.

Begründung der Jury:
"Jan Assmann hat mit einer an Sigmund Freud erinnernden Kraft des Analysierens und Erzählens, mit weitgespannter Gelehrsamkeit und begrifflichem Scharfsinn die Religionsgeschichte unserer Kultur befragt. Seine Verbindung von Archäologie und Gedächtnisgeschichte und der damit geschaffene neue Begriff von Tradition haben weite Bereiche der kulturwissenschaftlichen Forschung auf neue Grundlagen gestellt. Seine Arbeiten haben damit die geistigen Überlieferungen Europas neu lesbar gemacht, von der altägyptischen Literatur über die jüdisch-christlichen Testamente bis zur Musik Händels und Mozarts und dem Romanwerk Thomas Manns. Die Fülle von Jan Assmanns Forschungsgegenständen sucht ebenso ihresgleichen wie die Konsequenz seines Zugriffs und seine Fähigkeit zur Selbstrevision. Er wurde damit zu einem der bedeutendsten, dabei auch zu einem der am besten schreibenden Kulturtheoretiker unserer Zeit."
Pressemitteilung
(1. Juli 2016)
Reinhard-Priessnitz-Preis für Sandra Gugic
Die 1976 in Wien geborene und in Berlin und Wien lebende Autorin Sandra Gugic wird mit dem Reinhard-Priessnitz-Preis 2016 ausgezeichnet. Der mit 4.000 Euro dotierte und vom Kulturministerium gestiftete Preis erinnert an den 1985 gestorbenen Wiener Autor Reinhard Priessnitz und wird seit 1994 vergeben. Im Vorjahr ging die Auszeichnung an Anna-Elisabeth Mayer. Pressemeldung
(23. Juni 2016)

Uwe Krüger erhielt den Günter-Wallraff-Preis
"Einen undotierten Sonderpreis des Vorstands der INA e.V. erhält in diesem Jahr Uwe Krüger. Der Kommunikationswissenschaftler der Uni Leipzig geht dem Vertrauensverlust in die Medien und den blinden Flecken der journalistischen Berichterstattung nach. Krüger untersucht Verflechtungen zwischen "Alpha-Journalisten" einerseits und Polit- und Wirtschaftseliten andererseits und konstatiert eine "Refeudalisierung der Strukturen politischer Öffentlichkeit"."
Pressemitteilung Deutschlandradio
(13. Juni 2016)

Österreichischer Kunstpreis für Literatur an Sabine Gruber
Der Österreichische Staatspreis für europäische Literatur geht dieses Jahr an den polnischen Schriftsteller Andrzej Stasiuk, der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert, die Überreichung soll im Sommer im Rahmen der Salzburger Festspiele stattfinden. Anlässlich des Welttags des Buches im April wurden auch fünf weitere Preisträger bekanntgegeben: Der mit 10.000 Euro dotierte Outstanding Artist Award für Literatur wird Angelika Reitzer verliehen, Sabine Gruber erhält den mit 15.000 Euro dotierten Österreichischen Kunstpreis für Literatur. In der Kategorie Kinder- und Jugendliteratur werden Elisabeth Steinkellner mit dem Outstanding Artist Award und Linda Wolfsgruber mit dem Kunstpreis ausgezeichnet. Der biennal vergebene Staatspreis für Kulturpublizistik geht an Alfred J. Noll.
(22. April 2016)

"Theologischer Preis" an Jan und Aleida Assmann
Der "Theologische Preis" der "Salzburger Hochschulwochen" geht dieses Jahr an die deutschen Kulturwissenschaftler und Ägyptologen Jan und Aleida Assmann. Die renommierte Auszeichnung wird im Rahmen der heurigen Hochschulwoche am 3. August in Salzburg vergeben, heißt es auf der Website der "Salzburger Hochschulwochen". Die Laudatio wird der Schweizer Publizist Iso Camartin halten. Der "Theologische Preis" wird heuer zum elften Mal vergeben. Pressemitteilung
(19. April 2016)

"Geisteswissenschaften International"

Im Rahmen des Programms "Geisteswissenschaften Internationa"“ sind in diesem Jahr drei C.H.Beck’sche Bücher mit dem Preis zur Förderung exzellenter geistes- und sozialwissenschaftlicher Publikationen ausgezeichnet worden.

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, die Fritz Thyssen Stiftung, die VG WORT und das Auswärtige Amt zeichnen zweimal im Jahr hervorragende geistes- und sozialwissenschaftliche Werke aus und finanzieren deren Übersetzung ins Englische. Hier finden Sie weitere Infos.
(11. April 2016)

Jim Shepard gewinnt den PEN New England Award 2016
Pen New England Awards (engl.)
(29. März 2016)
Eva Gesine Baur gewinnt den Schwabinger Kunstpreis 2016
Der Bildhauer Klaus Backmund, die Schriftstellerin Eva Gesine Baur und die Jazzsängerin und Schauspielerin Jenny Evans werden für ihre besonderen kulturellen und künstlerischen Leistungen für Schwabing im Sinne seiner Tradition mit den Schwabinger Kunstpreisen 2016 ausgezeichnet.
(29. März 2016)
Höffmann-Wissenschaftspreis für Interkulturelle Kompetenz 2015 geht an den Heidelberger Indologen Prof. Dr. Axel Michaels
Der vom Reiseunternehmer Hans Höffmann gestiftete Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und würdigt herausragende und wegweisende Arbeiten aus Themenfeldern der interkulturellen Kompetenz. An weltweit über 5.000 Universitäten und Forschungseinrichtungen wird der Preis jährlich von der Universität Vechta ausgeschrieben.
(29. März 2016)
Hans-Fallada-Preis 2016 geht an Jonas Lüscher
Der Hans-Fallada-Preis der Stadt Neumünster 2016 geht an den Schweizer Erzähler und Essayisten Jonas Lüscher. Die Jury traf diese Entscheidung in ihrer Sitzung am 21. Oktober 2015 mit Blick auf die 2013 erschienene Novelle "Frühling der Barbaren". Im März 2016 wird ihm der Preis im Theater der Stadthalle verliehen.
(9. März 2016)
Navid Kermani und Moises Saman erhalten den Hansel-Mieth-Preis 2016, der von der Agentur Zeitenspiegel Reportagen verliehen wird.
Aus der Begründung der Jury: "Der Schriftsteller bereiste die großen Flüchtlingsrouten in die entgegengesetzte Richtung und überzeugte die Jury durch präzise Beobachtungen und schonungslose Analyse."
(6. März 2016)
Hessischer Verdienstorden für Albrecht Beutelspacher
Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher, Professor für Diskrete Mathematik und Geometrie an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und Gründer des weltweit ersten mathematischen Mitmachmuseums, dem Mathematikum in Gießen, ist mit dem Hessischen Verdienstorden ausgezeichnet worden. Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier überreichte ihm und weiteren Persönlichkeiten am 21. Januar 2016, die Auszeichnung im Rahmen eines Empfangs in der Hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden. Mit dem Hessischen Verdienstorden werden hervorragende Verdienste um das Land Hessen und seine Bevölkerung gewürdigt.
(21. Januar 2016)
Heinrich August Winkler erhält den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2016
Der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2016 wird dem deutschen Historiker Heinrich August Winkler für sein vierbändiges Opus magnum "Geschichte des Westens" verliehen, das 2015 mit dem Band "Die Zeit der Gegenwart" abgeschlossen wurde.
der Leipziger Buchmesse
(10. Dezember 2015)

Axel Michaelis erhält den Lautenschläger-Förderpreis
Der Indologe Prof. Dr. Axel Michaels, Direktor des Exzellenzclusters "Asien und Europa im globalen Kontext" und Wissenschaftler am Südasien-Institut (SAI) der Universität Heidelberg, erhält den mit 250.000 Euro dotierten Lautenschläger-Forschungspreis. In seinen Arbeiten zur Kultur- und Religionsgeschichte Südasiens verbindet Axel Michaels auf hervorragende Weise Textstudien und ethnographische Forschung. Damit hat er eine neue Forschungsrichtung, die "Ethno-Indologie", begründet.
Lautenschläger-Förderpreis der Universität Heidelberg
(11. November 2015)

Wir gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern!