Verlag C.H.Beck, München

Der Verlag C.H.Beck zählt zu den großen und renommierten Häusern im deutschen Verlagswesen. Mit über 600 Mitarbeitern und etwa 1.700 Neuerscheinungen in den beiden Verlagsbereichen Recht – Steuern – Wirtschaft und Literatur – Sachbuch – Wissenschaft rangiert C.H.Beck auch quantitativ unter den großen deutschen Buch- und Zeitschriftenverlagen.

Im Bereich Literatur – Sachbuch – Wissenschaft reichen die Haupttätigkeitsgebiete von der Geschichte mit ihren verschiedenen Sparten über die Religion und Philosophie, die Politik- und Sozialwissenschaften, die Literatur- und Sprachwissenschaften bis zur Kunst und Architektur. Vielfältig sind auch die Darbietungsformen. Für ein weites, allgemeines Lesepublikum geschriebene Darstellungen, Biographien, Bildbände, populäre Taschenbücher sowie Bücher zur Lebenspraxis machen den Großteil des Programms aus, aber auch gelehrte Spezialmonographien, mehrbändige Handbücher, Lexika, Enzyklopädien und Lehrbücher haben im Verlagsprogramm ihren Platz. Auch Buchgattungen auf der Grenze zur Literatur wie der Essay, autobiographische Dokumente, Briefwechsel gehören zum Verlagsprofil, desgleichen Anthologien, Lyrik-Sammlungen, Ausgaben literarischer Klassiker. Mit dem Gesamtwerk des österreichischen Romanciers Heimito von Doderer (1896 - 1966) betreut der Verlag einen der bedeutendsten deutschsprachigen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.

Besonders aktiv ist der Verlag auf den Gebieten der Geschichte. Antike, Mittelalter, Neuzeit, Zeitgeschichte, deutsche und europäische Geschichte, jüdische Geschichte, Geschichte des islamischen Kulturkreises, Globalgeschichte – das sind Stichworte, die Spannweite und einige Schwerpunkte des historischen Programms aufzeigen. Immer bemüht sich der Verlag, die jeweils besten Kenner als Autoren zu gewinnen. Hervorragende ausländische Autoren werden ins Deutsche übersetzt. Reihen gliedern das Programm und verleihen ihm spezifische Akzente.

Welches Thema auch immer aufgegriffen wird, es ist dem Verlag ein wesentliches Anliegen, hervorragende Kenner und Wissenschaftler dazu zu ermutigen, ihr Wissen, ihre Einsichten, ihr Problembewusstsein einem weiten, nicht spezifisch vorgebildeten Publikum zugänglich zu machen. Insofern ist C.H.Beck ein wissenschaftlicher, aber kein akademischer Verlag.



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