Voskuil, J.J.

Das Büro

Direktor Beerta

Als Maarten Koning eine Stelle als wissenschaftlicher Beamter in einem volkskundlichen Büro antritt, ändert sich sein Leben schlagartig. Von nun an beschäftigt er sich mit Wichtelmännchen – und mit den lieben Kollegen. Der graue Büroalltag wird aufgelockert durch ergebnislose Sitzungen, nutzlose Dienstreisen und feuchtfröhliche Kongresse. Und bei alledem versteht es Direktor Beerta meisterhaft, immer neue Projekte und Stellen zu schaffen...

Was Joanne K. Rowling für England war, war J. J. Voskuil für die Niederlande: Sein monumentaler Büro-Roman löste eine wahre "Büromanie" aus mit Fanklubs und langen Schlangen im Morgengrauen vor den Buchhandlungen. Mit seinen knappen Schreibtischdialogen, lakonischen Schilderungen von Arbeitsabläufen und einem bitterbösen Gespür für die urkomischen Aspekte des Bürolebens hat Voskuil den Nerv unserer arbeitswütigen Zeit getroffen. Während der Leser wie bei einer Soap-Opera atemlos einer Szene nach der anderen folgt, wird er unmerklich in das Leben des Maarten Koning hineingezogen.

Ein Trostbuch für alle, die jeden Morgen ihren Kaffee kochen und ins Hamsterrad der Projekte und Konferenzen steigen.

Die weiteren Bände erscheinen im Verbrecherverlag

Von J.J. Voskuil. Aus dem Niederländischen von Gerd Busse.

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Bibliografie

978-3-406-63733-9

Erschienen am 16. Juli 2012

848 S.

Halbleinen

Hardcover 25,00 € Kaufen
e-Book 9,99 € Kaufen
Medien
Pressestimmen

Pressestimmen

"(...) gelingt es Voskuil, den Leser anhand der scharf gezeichneten Charaktere zu fesseln und 800 Seiten zu einem Lesevergnügen zu machen."
Heimo Mürzl, Kleine Zeitung, 15. Dezember 2012



"Johannes J. Voskuils Roman von der Opferung des Lebens an die Bürokratie ist voll von stillem Charme, je skurriler die Figuren an die Arbeit herangehen, umso geschmeidiger werden sie in der Sinnsuche. Aus der ödesten Materie entsteht oft der größte Sinn."
Buchkultur, Februar 2013



„Dieser Schlüsselroman gehört zu den komischten und wahrhaftigsten Leseerlebnissen überhaupt."
Maik Brüggemeyer, Rolling Stone, 18. Dezember 2014



"'Das Büro' ist real existierendes absurdes Wichtelmännchen-Theater, ungeschminkt, trocken und urkomisch."
Peter Urban-Halle, NZZ, 26. Januar 2013