Weber, Ewald

Der Fisch, der lieber eine Alge wäre

Das erstaunliche Zusammenleben von Tieren und Pflanzen

Tiere und Pflanzen – das ist weit mehr als eine Geschichte von Fressen und Gefressenwerden. Häufig bilden sie Lebensgemeinschaften, in denen alle Beteiligten aufeinander angewiesen sind. Der Biologe Ewald Weber gibt dafür viele so erstaunliche wie faszinierende Beispiele. Sein Buch ist zugleich ein engagiertes Plädoyer dafür, die Vielfalt des Lebensnetzes zu bewahren.
Tiere bestäuben Blütenpflanzen und verbreiten deren Samen; in den Überflutungswäldern des Amazonasbeckens in Südamerika übernehmen diese Aufgabe sogar Fische. Seepocken sitzen als Mitesser auf Meeresschnecken, Kuhreiher auf Kühen; beide kommen so herum und finden Nahrung. Die Beziehungen zwischen Tieren und Pflanzen gehören zum Faszinierendsten in der Geschichte des Lebens. Dabei kommt es zu den erstaunlichsten und oft genug zu bizarren Erscheinungen. Zum Beispiel dem Fetzenfisch, dem Titelhelden dieses Buches. Mit seinen blattartigen Hautauswüchsen ist der Fetzenfisch perfekt getarnt. Er ahmt nicht nur Pflanzenteile nach, sondern sieht gänzlich wie eine Pflanze aus. Geheimnisvoll und scheinbar ohne Flossenbewegungen gleitet er durch den Algenwald.


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Bibliografie

978-3-406-66026-9

Erschienen am 21. August 2015

245 S.

Gebunden

Hardcover 19,95 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Ein Plädoyer für einen ganzheitlichen Umweltschutz, der sich nicht nur am Erhalt einzelner Arten orientiert, sondern auch daran, wie diese mit anderen Arten in lebendigen Netzwerken zusammenwirken.“
Neues Deutschland, 20. November 2015



"Die Lektüre macht Freude, denn das Herunterbrechen komplexer Zusammenhänge auf eine erzählerisch gestaltete Ebene ermöglicht viele Zugänge.“
Christiane Högermann, Biologie in unserer Zeit, 2016



"Unterhaltsam und knapp führt uns der Autor in die entlegensten Winkel der Welt und gewährt uns Einblick in die kuriosesten Pflanzen-Tier-Beziehungen."
Anja Laabs, Neues Deutschland, 7. November 2015



"Ein lesenswertes Buch über Beziehungsnetze in der Natur.“
Sebastian Jutzi, Natur, 12/2015



"Es [ist] ein Vergnügen, mitzulesen.“
Martin Hicklin, Basler Zeitung, 25. August 2015



"Die Natur kennt zu jeder Strategie eine Gegenstrategie, sie ist derartig einfallsreich, dass man aus dem Staunen beim Lesen dieses Buches kaum noch herauskommt.“
Magnus Zawodsky, Nürnberger Zeitung, 14. Dezember 2015



"Mit der Sorgfalt eines Wissenschaftlers und der Begeisterung eines Naturfreundes beschreibt der Biologieprofessor Ewald Weber unzählige Beziehungen zwischen Tieren und Pflanzen.“
Michael Lange, Deutschlandradio Kultur, 11. September 2015



"Witzig und kenntnisreich."
Hörzu, 6. November 2015



"Eine unterhaltsame Tour (...) durch Flora, Fauna und die schier unendliche Vielfalt irdischen Lebens.“
Maike Komorek, Spektrum der Wissenschaft, 12/2015