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wespennest - zeitschrift für brauchbare texte und bilder

nummer 166 Spielformen des Widerstands

Erschienen: 08.05.2014, sofort lieferbar!

2014.

ISBN 978-3-85458-166-6

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Widerstand, lange Zeit eine existenzielle Kategorie der Selbstverteidigung und Selbstbehauptung, ist hierzulande in der Epoche der „Postmoderne“ zu einer weiteren Spielart der Selbstdarstellung geworden. Anything goes, ist die Maxime, und tatsächlich gibt es fast alles, auch vielfältige Momente des Widerständigen, ohne dass diese eine wahrhaft provokative Macht entfalten oder die Machtstrukturen wirklich in Frage stellen würden. Gleichzeitig ist die Kulturlandschaft ohne die Rituale des Widerstands gar nicht denkbar. Kaum kam die Occupy-Bewegung auf, gab es schon eine Reihe von künstlerischen Reaktionen vielfältigster Form. Ist Widerstand also nur noch Inszenierung? Handelt es sich um einen pluralistischen Zugewinn oder um eine Dominanz des Affirmativen? Welche Formen des Widerstandes gibt es und wie sind sie zu bewerten? Diesen und verwandten Fragen geht eine Reihe von Autorinnen und Autoren nach, die zum Großteil intellektuell wie auch aktionistisch tätig sind, also Handeln und Reflexion vereinen.

Gespräche mit und Beiträge von Martin Behr, Karl-Heinz Dellwo, Hellmut G. Hassis, Erich Klein, Brigitte Kratzwald, Peter Moeschl, Thomas Stangl, Lars-Ole Walburg, Harald Welzer u. a.

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